Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 19. Mai 2022

 

 

Mai 2022

 

So. 01.05.22 12:15 - 13:00 Uhr

Europe

Universum

Wiener Gstettn

Umgeben von Stadtwüste, sterilem Beton oder ödem, überpflegtem Einheitsgrün verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Die Stadt wächst unaufhaltsam. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, sprießt und krabbelt es, die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele frei lebende Tiere sind Gstettn oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Mehr als zweitausend Pflanzenarten sind im Wiener Stadtgebiet zu finden. Aber ebenso die Hälfte der österreichischen Brutvögel und zwei Drittel der österreichischen Säugetierarten. Viele Wiener Gstettn beherbergen eine Reihe von bedrohten Arten, wie zum Beispiel die Haubenlerche, Nachtigall, Gottesanbeterin oder Rotbauchunke. Unzählige Säugetiere, Vögel und Amphibien finden hier wieder Lebensraum - Maulwürfe, Wildkaninchen, Waschbären und auch Spechte, Frösche und Eidechsen. Weiters erobern sich Insekten wie Holzbienen, Libellen, Schmetterlinge und Marienkäfer hier ein Zuhause. Die Wildnis in der Stadt ist geprägt von stetem Kommen und Gehen, ein Kampf ums Überleben, um Ressourcen und natürlichen Lebensraum, der immer knapper wird.
 

Mo. 02.05.22 07:15 - 07:30 Uhr

Die Thermo-Trickser

Überleben in glühender Hitze

Wieso kocht Kamelen in der Hitze der Wüste nicht das Blut im Körper, und warum frieren Pinguine nicht mit ihren Füßen am Eis fest? In der Tierwelt gibt es eine Vielzahl von Tricks, um Hitze- und Kälteextreme zu überleben. Das gilt auch für die heimischen Tiere. Insbesondere Insekten haben ihre ganz eigenen Kniffe, um mit natürlichen Mitteln die Klimaanlage oder den Heizkörper zu ersetzen. Zwischen den Vorgängen in der Natur und den menschlichen Strategien, um im Sommer Kühlung zu schaffen oder es im Winter gemütlich warm zu haben, gibt es verblüffende Parallelen.
 

Mo. 02.05.22 07:30 - 07:45 Uhr

Die Thermo-Trickser

Überleben bei klirrendem Frost

Wieso kocht Kamelen in der Hitze der Wüste nicht das Blut im Körper, und warum frieren Pinguine nicht mit ihren Füßen am Eis fest? In der Tierwelt gibt es eine Vielzahl von Tricks, um Hitze und Kälteextreme zu überleben. Das gilt auch für die heimischen Tiere. Insbesondere Insekten haben ihre ganz eigenen Kniffe, um mit natürlichen Mitteln die Klimaanlage oder den Heizkörper zu ersetzen. Zwischen den Vorgängen in der Natur und den menschlichen Strategien, um im Sommer Kühlung zu schaffen oder es im Winter gemütlich warm zu haben, gibt es verblüffende Parallelen.
 

Mo. 02.05.22 13:10 - 13:55 Uhr

Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Dokumentation  - Filmtipp

Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven.

Die Masse aller Ameisenarten zusammen übersteigt die Masse der gesamten Menschheit. Software-Entwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen.

Ameisen haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf der Erde. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.

Der Filmemacher Wolfgang Thaler und der Biologe Bert Hölldobler erforschten gemeinsam die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten. Dabei gelang es ihnen, seltene Momente und Ameisenarten mit der Kamera festzuhalten: Etwa die Camponotus schmitzi aus Borneo, die als einzige Ameise der Welt schwimmen und tauchen kann. Bevorzugt tut sie das im Inneren einer fleischfressenden Kannenpflanze, wo sie nie lange auf Beute warten muss.

Sensationelle Bilder gelangen Wolfgang Thaler auch in Argentinien, wo Wissenschaftler den Bau einer riesigen Kolonie von Grasschneiderameisen freilegten. Sie fanden ein über 50 Quadratmeter verzweigtes, gigantisches System von unterirdischen Gängen, Pilzgärten, Brutkammern und Komposthöhlen, das acht Meter tief in die Erde reichte.

Der weltweit führende Ameisenexperte Bert Hölldobler, Professor an der Universität Würzburg, öffnete für diese Dokumentation erstmals sein Labor. Dort werden Ameisen auf Laufbändern, in Klimakammern und Zentrifugen auf ihre unglaubliche Leistungsfähigkeit getestet. Manche dieser sechsbeinigen Spitzenathleten können ein Mehrfaches ihres Körpergewichts halten, während sie kopfüber von der Decke hängen.

Zusätzlich zu ihren titanenhaften Körperkräften haben Ameisen noch eine weitere unschlagbare Fähigkeit: Sie können so effizient zusammenarbeiten wie keine anderen Wesen auf der Welt. Spezialisierung und Arbeitsteilung, superflexible Methoden der Selbstorganisation und Kommunikationssignale, die ohne Verzögerung alle Mitglieder einer Kolonie erreichen - solche Fähigkeiten interessieren nicht nur Biologen, sondern auch Kybernetiker und Wirtschaftswissenschafter.
 

Mo. 02.05.22 13:55 - 14:40 Uhr

Hummeln - Bienen im Pelz

Dokumentation  - Filmtipp

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuberinsekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein.

Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt.

Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.
 

Mo. 02.05.22 17:00 - 17:45 Uhr

alles wissen

Lässt sich das Insektensterben noch aufhalten?

Insekten sind wichtig für das Gleichgewicht in der Natur. Bestäuber wie Bienen spielen eine zentrale Rolle beim Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel und beim generellen Funktionieren ökologischer Zusammenhänge. Doch weltweit grassiert ein dramatisches Insektensterben. Auch bei uns nehmen Bestände rasant ab, zahlreiche Arten verschwinden ganz. Die Bundesregierung will das mit dem „Aktionsprogramm Insektenschutz“ ändern. Lässt sich das Insektensterben so aufhalten? Oder müssen wir mehr tun, um Bienen und Co. zu retten?
 

Mo. 09.05.22 09:45 - 10:00 Uhr

Kaum ein Tier wird so geschätzt wie die Biene: Arbeit, Ordnungssinn und perfekte Zusammenarbeit kennzeichnen ihr Leben. Sie ist unverzichtbar für unser Ökosystem und sie produziert leckeren Honig. Und doch ist sie in Gefahr. Sterben die Bienen bald aus?

Die Meldung ist erschreckend: Schon bald, so befürchten Fachleute, könnten die Bienen ausgestorben sein. Der Grund: Monokulturen, Parasiten und Pestizide. Denn manche Pflanzenschutzmittel wirken wie Nervengifte auf die Bienen, sie verirren sich beim Honigsammeln und finden nicht mehr zurück in ihren Stock. Ein perfektes System fände hier sein Ende. Denn die Bienen stehen bei allen Menschen für positive Eigenschaften wie Ordnung, Klugheit und Zusammenarbeit. Sie produzieren Wachs und Honig, sind unverzichtbar für unser Ökosystem und unsere Landschaft: Mehr als 80 Prozent der Bestäubung erfolgt durch die fleißigen Bienen.
Die Sendung stellt den Bienenstaat in seiner beeindruckenden Arbeitsaufteilung vor und zeigt, wie gefährdet das Leben der Bienen heute ist.
 

Di. 10.05.22 07:20 - 07:35 Uhr

Planet Schule: Das kleine 1x1 der Artenkunde

Die Hornisse, die keine ist

"Das kleine 1x1 der Artenkunde" zeigt, wie sich Tierarten unterscheiden und richtig bestimmen lassen. Die Filme helfen dabei genau hinzuschauen und Ähnlichkeiten und Unterschiede einzuordnen. Ein spielerisch gestalteter Zugang zur Welt der Tiere für Kinder und andere Naturbegeisterte.

Ein großes, schwarz-gelbes Insekt brummt durch die Luft. Es ist viel größer als eine Biene. Das wird wohl eine Hornisse sein. Oder doch nicht? Es könnte auch ein Hornissenschwärmer sein - keine Wespenart, sondern ein Schmetterling. Das faszinierende Insekt hat durchsichtige Flügel und ist im Laufe der Evolution mit seinem schwarz-gelben Hinterleib zu einem fast perfekten "Doppelgänger" der Hornisse geworden. Biologen bezeichnen dieses Nachahmen des Aussehens als "Mimikry".

Das wespenähnliche Aussehen schützt den Hornissenschwärmer vor vielen Fressfeinden, zum Beispiel vor Vögeln, die den Stachel von Hornissen fürchten. Der gefährlich aussehende Schmetterling ist für Mensch und Tier allerdings völlig harmlos und hat auch einen ganz anderen Lebenswandel als die Hornissen.
 

Mi. 11.05.22 14:50 - 15:35 Uhr

Große Taten für kleine Arten

Dokumentation

Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten. Der Film begleitet einen Wildbienenexperten, der ausgerechnet auf einem Golfplatz herausfinden will, wie es dort um die wilden Verwandten der Honigbiene steht.

Der Golfclub Memmingen hat es sich im Rahmen des Projekts "Golf und Natur" zum Ziel gesetzt, ein Wildbienen-Mekka zu werden. Zwischen dem samtig gepflegten Kurzrasen ragen dort nun prächtige Wildblumenwiesen. Aber ziehen sie auch so viele und seltene Wildbienen an, wie sich die Golfer erhoffen?

Im Landkreis Mühldorf am Inn kämpft ein Landwirt mit mächtigen Wasserbüffeln für kleine seltene Gelbbauchunken. Durch die Beweidung, die entstehenden Pfade und Suhlen schaffen seine Büffel optimale Voraussetzungen, damit sich die seltenen Froschlurche im feucht-nassen Boden wohlfühlen. So lebt der Landwirt seinen Traum von einer tiergerechten und nachhaltigen Fleischgewinnung, die gleichzeitig zur Artenvielfalt beiträgt. Eine Lebensaufgabe, die im Alltag jedoch einige Herausforderungen bereithält.

Und ein kleines engagiertes Forscherteam aus Freising will endlich herausfinden, was die viel diskutierten Gewässerrandstreifen an landwirtschaftlich genutzten Flächen wirklich für Insektenreichtum und -vielfalt bringen. Ob sich eine der zentralen Forderungen des erfolgreichsten bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen" auch wissenschaftlich begründen lässt?
 

Mi. 11.05.22

+

Do. 12.05.22

15:35 - 16:15 Uhr

+

11:00 - 11:45 Uhr

Die kleine Welt im Apfelbaum

Dokumentation

Mit einem Apfelbaumgarten assoziiert man Idylle. Doch spielt sich hier Tag für Tag Dramatisches ab. Ein Apfelbaum gleicht einer Wildnis im Kleinformat.

Tiere jagen und fressen einander, Geburt und Tod liegen dicht beieinander. Das Filmteam hat das Treiben rund um einen Apfelbaum ein Jahr lang mit speziellen Kameras beobachtet und erstaunliche Aufnahmen gemacht.

Apfelbäume scheinen oberflächlich eine sehr idyllische Welt zu sein. Doch hinter der friedvollen Fassade verbirgt sich eine Wildnis im Miniaturformat. Riesige Tierherden ziehen im Rhythmus der Jahreszeiten über die Bäume. Gefährliche Raubtiere lauern ihnen auf, hetzen und töten sie. Sex, Geburt und Tod geschehen auf kleinstem Raum dicht nebeneinander.

Man muss allerdings sehr genau hinsehen, um diese Welt zu entdecken. Blattläuse fallen im Frühjahr in Heerscharen über die Knospen her, gejagt von Raubwanzen, mit denen sie sich atemberaubende Kämpfe liefern. Vögel wiederum jagen die Wanzen, Marienkäfer üben seltsame Sexpraktiken aus, Schlupfwespen legen ihre Eier in Apfelschädlinge und lassen ihren Nachwuchs das Beute-Insekt von innen heraus auffressen. Und natürlich lebt hier der Apfelwickler, ein Wurm im Apfel. Sein Wirken wird deutlich, wenn die Ernte verfault in den Bäumen hängt.

Ein naturbelassener Apfelhain ist aber auch Heimat für viele größere Tiere, die von Knospen, Blättern, Blüten und Früchten des Apfelbaums leben. Gelbhalsmäuse, Stare und Steinkäuze wohnen in den Höhlen der alten Baumstämme, Maulwürfe stellen Regenwürmern nach, die sich von den Blättern ernähren, die vom Baum fallen. Igel verspeisen Schnecken, die das Fallobst fressen.

Ein Jahr lang hat ein Kamerateam um Filmemacher Thomas Willke das Leben der großen und kleinen Tiere in einem Apfelhain verfolgt. Das Team ist in die Bäume geklettert, hat sie mit einem Miniaturhelikopter über- und durchflogen und das für das bloße Auge unsichtbare Leben mit dem Stereomikroskop verfolgt.
 

Mi. 11.05.22 17:00 - 17:45 Uhr

Geheimnisvoller Garten (1/2)

Dokumentation

Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch wir Menschen.

Wir schaffen uns gern unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, das ist es, was wir an ihr so lieben. Insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch.

Doch wirklich verschwendet wird nichts: In der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.

Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10 000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.
 

Mi. 11.05.22 17:45 - 18:30 Uhr

Geheimnisvoller Garten (2/2)

Dokumentation

Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So entstanden Ziergärten.

Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit Tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben uns Menschen erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte.

Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10 000 Blattläuse.

Vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen zeigt die Dokumentation auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.
 

Sa. 14.05.22

+

So. 15.05.22

11:40 - 12:35 Uhr

+

09:30 - 10:25 Uhr

Retter der Bienen

Ein Imker auf Sizilien

Während die Bienenbestände weltweit drastisch sinken, erlebt eine Bienenart auf der grössten Insel des Mittelmeers ihr Comeback: die Sizilianische Biene. Carlo Amodeo, Imker und Bienenzüchter, hat ihr sein Leben verschrieben.

Am Ende des vergangenen Jahrtausends gab es kaum noch verwilderte Bienenfamilien auf Sizilien. Seitdem kämpft der Imker und Bienenzüchter Carlo Amodeo für ihr Überleben. Er züchtet neue artenreine Bienenvölker und scheut dafür weder weite Wege auf Sizilien noch anstrengende Bootstouren auf abgelegene Inseln.
Sobald das Frühjahr beginnt, ist der Imker unterwegs, im Gepäck Königinnen und Völker der Sizilianischen Biene. Auf dem sizilianischen Mutterland testet Amodeo monatelang die Belastbarkeit und die Krankheitsresistenz seiner Schwärme in verschiedenen Monokulturen. Nur kräftige Bienenfamilien wird er später für die erneute Vermehrung einsetzen. Vorher müssen sie den Stress überstehen und genug Honig und Nachwuchs produzieren. Fast beiläufig entstehen so im Frühjahr hochwertige Honigsorten.
Carlo Amodeo und seine Mitstreiter sind vielen Imkerinnen und Imkern, die weltweit gegen das Bienensterben kämpfen, einen Schritt voraus. Sie lassen den Bienenvölkern ihre Eigenschaften und Eigenarten, statt sie durch selektive Zucht zu manipulieren. Damit weisen sie der Imkerei und der Artenvielfalt einen Weg in die Zukunft.
 

So. 15.05.22 17:15 - 18:00 Uhr

Lebensmittel auf dem Prüfstand

Honig - Natur oder Labor

Honig wird knapp. Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht.

Die Zahl der Bienenvölker geht in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Die Lücke wird durch Importe, vor allem aus Asien, gedeckt. Für die Konsumenten bleibt die Herkunft des Honigs häufig unklar: Natur- oder Labor-Produkt?

Der Bedarf an importiertem Honig bietet Möglichkeiten für profitable, aber auch klebrige Geschäfte: Intransparente Herkunftsbezeichnungen ermöglichen das Vermischen mit minderwertigem Honig aus Fernost oder sogar die Verwendung von künstlichem Honig, der nicht aus Bienenstöcken stammt. Die Dokumentation zeigt den Weg solcher Produkte auf europäische Esstische.
 

Mi. 18.05.22 01:00 - 01:45 Uhr

+

05:15 - 06:00 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

01:50 - 02:40 Uhr

+

06:15 - 07:10 Uhr

Mi. 18.05.22 02:50 - 03:35 Uhr

Hummeln - Bienen im Pelz

Dokumentation

Hummeln, gern als gutmütig und freundlich bezeichnet, zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kaum jemand weiß, dass es in unseren Breiten mehr als 30 Arten von Hummeln gibt, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen und davon gar nicht betroffen?

Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Regisseur Kurt Mündl war mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Landläufig weiß man wenig über Hummeln. Und einiges, was wir zu wissen glauben, stimmt nicht: dass sie beispielsweise nicht stechen können, keinen Honig produzieren oder nicht einmal Blüten bestäuben können.
 

Mi. 18.05.22 10:55 - 11:55 Uhr

Planet Wissen: Rettet die Natur . Wege zu mehr Artenvielfalt

Wissenssendung

Städte, Straßen, Siedlungen und Äcker - wir Menschen fordern Fläche und das nicht zu knapp. Wir verändern, bewirtschaften, versiegeln das Land und verdrängen dadurch die Natur. Die Folgen sind deutlich zu spüren. Die rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird immer länger - und das Insektensterben stellt eine ernste Bedrohung für die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit frischen Lebensmitteln dar.
Gäste im Studio:
• Prof. Peter Bertold (Ornithologe, Heinz Sielmann Stiftung)
• Martin Klatt (Referent für Arten- und Biotopschutz, NABU Baden-Württemberg)

Städte, Straßen, Siedlungen und Äcker - wir Menschen fordern Fläche und das nicht zu knapp. Wir verändern, bewirtschaften, versiegeln das Land und verdrängen dadurch die Natur. Die Folgen sind deutlich zu spüren. Die rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten wird immer länger - und das Insektensterben stellt eine ernste Bedrohung für die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit frischen Lebensmitteln dar. Denn ohne wildlebende Tiere und Pflanzen können auch wir nicht überleben! Noch ist Deutschland so regenerationsfähig, dass neue Lebensräume entstehen können. Was sind jetzt die nötigen Schritte, um nachhaltig gegenzusteuern? Zu Gast im Studio sind Prof. Peter Bertold (Ornithologe, Heinz Sielmann Stiftung) und Martin Klatt (Referent für Arten- und Biotopschutz, NABU Baden-Württemberg).
 

13:30 - 14:30 Uhr
Sa. 21.05.22 15:00 - 16:00
Mo. 23.05.22 18:35 - 19:20 Uhr

Naturwunder Gemüsegarten

Die große Welt der kleinen Tiere

Er ist eine Speisekammer, ein Liebesnest und manchmal auch ein Schlachtfeld. Es geht um einen ganz gewöhnlichen Gemüsegarten mit seinen vielen Bewohnern. Unzählige Arten von Insekten, Spinnen und Weichtieren finden in dem Gemüsegarten eine Zuflucht, wenn der Gärtner auf alle Gifte verzichtet. Dann tut sich hier eine Welt auf, die niemand erwartet – mit einer Artenvielfalt, die überrascht und in der sich viele große und kleine Dramen abspielen.

Die Dokumentation zeigt den Mutterinstinkt eines Ohrenkneiferweibchens, den perfiden Kampf von Schlupfwespen mit Raupen, den Alltag im Hofstaat der Erdhummelkönigin, die ungeheuren Kräfte der grazilen Florfliegen und das Liebespiel der Weinbergschnecken. Viele der kleinen Tiere werden zu wichtigen Helfern des Gärtners. Räuber und Pflanzenfresser halten sich gegenseitig in Schach. So muss der naturliebende Gärtner nur auf einen kleinen Teil seiner Ernte verzichten, wird aber mit vielen Wundern der Natur belohnt.

Es ist eine faszinierende Welt voller Verwandlungen und großer Überraschungen, die sich so in jedem Gemüsegarten abspielen könnten, wenn auf Gifte verzichtet würde. "Naturwunder Gemüsegarten - Die große Welt der kleinen Tiere" ist ein filmischer Appell für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.
 

Di. 24.05.22 15:00 - 16:00 Uhr

die nordstory - Mit Herz und Seele für die Bienen

Dokumentation

Die Honigbiene gehört zu den drei wichtigsten Nutztieren der heutigen Zeit. Sie spielt eine Schlüsselrolle im Artenschutz, alles, was ihr hilft, nutzt auch vielen anderen Tierarten. Die Bestäubungsleistung der Biene stellt den Fortbestand vieler Pflanzenarten sicher und damit auch einen Großteil der Ernährung des Menschen.

Imker*innen sind die wichtigsten Bienenhelfer*innen, seit Jahrhunderten kümmern sie sich um die Haltung, Vermehrung und Züchtung von Honigbienen. Die Gesundheit und Anzahl der Bienenpopulation steht und fällt mit der leidenschaftlichen und kenntnisreichen Arbeit der Imker*innen.

Bioimker Christian Eggers geht neue Wege mit seiner Imkerei. Wege in eine moderne, nachhaltige Bienenhaltung. Der ehemalige Manager hat vor zehn Jahren sein Leben noch einmal völlig umgekrempelt. Was mit zwei Bienenvölkern im eigenen Garten anfing, ist heute eine Berufsimkerei mit über 200 Völkern. Gemeinsam mit seiner Frau Nena lebt er kompromisslos ökologisch mit und für die Bienen.

Auch Klaus Töbelmann hat zumindest sein Rentnerleben ganz der Honigbiene gewidmet. Ehrenamtlich arbeitet der Hobbyimker für die Königinnen-Begattungsstation auf der Insel Wangerooge. Eigentlich sind die Ostfriesischen Inseln bienenfrei, eine Biene würde niemals den weiten Weg über die Nordsee fliegen. Genau deshalb bieten die Inseln den optimalen Paarungsraum für die Bienen. Über 1500 Königinnen konnte Klaus Töbelmann in der Saison bereits begatten lassen. Das bedeutet eine große körperliche Anstrengung. Aber wenn er den Hochzeitsflug direkt miterlebt, lässt ihn das alles vergessen.

Lina Bähr möchte Berufsimkerin werden. Für die 21-Jährige ist die Arbeit mit Bienen der Traumberuf schlechthin. Jeder darf Bienenhaltung betreiben, eine spezielle Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich. Die Stuttgarterin aber macht im Institut für Bienenkunde Celle die Ausbildung zur Tierwirtin mit Fachrichtung Bienenhaltung. Lina Bähr möchte bestmöglich vorbereitet sein, wenn sie die Verantwortung für ein Bienenvolk, das schnell auf 50.000 Bienen anwachsen kann, übernehmen soll.

"die nordstory" zeigt in opulenten Bilderstrecken die vielfältige Bienenlandschaft Niedersachsens, vom Apfelanbaugebiet im Alten Land, über Hildesheim-Himmelsthür und die Ostfriesische Insel Wangerooge bis in die Lüneburger Heide, und erzählt berührende Geschichten über Menschen, deren Herz an diesem wichtigen Nutztier hängt.
 

Mi. 25.05.22

+

Do. 26.05.22

22:55 - 23:55 Uhr

+

10:00 - 11:00 Uhr

Servus Reportage

Rettet die Bienen! Schutz oder Show?

Bienen summen nicht mehr nur, sie boomen! Ausgelöst durch die Parole „Rettet die Bienen“ rückt die Honigbiene in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus. Dabei sind die Bienen, die von Imkern gut betreut werden, gar nicht in Gefahr. Wildbienenarten aber schon. Dass hier nicht differenziert wird, hilft den wichtigen Bestäubern wenig. Immer mehr Menschen fangen mit dem Imkern an, ohne zu wissen, worum und wie es eigentlich geht. Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht!

Richtig Imkern will gelernt sein.
Die Servus Reportage besucht mehrere Neu-Imker und -Imkerinnen und zeigt, wie spannend, aber auch herausfordernd die Arbeit mit den summenden Insekten ist. Profi-Imker Reinhard Hetzenauer, Präsident des österreichischen Imkerbunds, erklärt, mit welchen Tricks man nicht nur gesunde Tiere, sondern auch wohlschmeckenden Honig erhält.
Bienen boomen auch in der Werbung und bei Marketingstrategien von Großkonzernen. Sind das Greenwashing-Kampagnen oder ist es echte Überzeugung? Die Servus Reportage erklärt außerdem, welche Bedeutung Bienen und ihre Produkte für Wirtschaft und Medizin haben.
Zu Wort kommen auch Landwirte, ihnen wird pauschal vorgeworfen, durch den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln zum Bienensterben beizutragen. Wird auch hier zu wenig differenziert? Wie folgen konventionelle und Bio-Betriebe ihrem Leitgedanken „Ohne Bauern keine Bienen – ohne Bienen keine Bauern“?
 

Di. 31.05.22 19:40 - 20:15 Uhr

RE: Wunderbiene am Nil

Ein deutscher Imker auf Mission

Gerade beginnt man zu erforschen, weshalb die ägyptische „Wunderbiene“ Varroa tolerant ist, und schon droht sie zu verschwinden. Für den deutschen Imker Günter Friedmann geradezu tragisch. Darstellungen aus der Pharaonenzeit zeigen, dass in Ägypten seit mehr als 3.000 Jahren mit der sogenannten Lamarckii geimkert wurde. Das Verschwinden dieser Biene wäre also nicht nur hinsichtlich ihrer Genetik, sondern auch kulturell ein immenser Verlust.

Wie auch in Europa sieht Günter Friedmann die ägyptische Imkerei in einer prekären Situation. Da sind zum einen Krankheiten und Parasiten, die den hochgezüchteten europäischen Bienen zusetzen, aber auch die Bedrohungen durch die konventionelle Landwirtschaft, die mit Pestiziden arbeitet. Zusammen mit seinem ägyptischen Partner, dem Imker Islam Siam, begibt sich Friedmann auf eine Reise an den Nil, um nach weiteren Beständen der robusteren Lamarckii-Bienen zu suchen. Für den überzeugten Bio-Imker ist die ans Klima angepasste Bienenart der ideale Schlüssel für Ägyptens zukünftige ökologische Imkerei. Gleichzeitig kann man vielleicht aus der traditionellen Haltung der Lamarckii Rückschlüsse gewinnen, welche Strategien im Kampf gegen die Varroa helfen. Und schließlich versuchen Friedmann und sein Partner, mit Bauern in Kontakt zu kommen, um für mehr ökologische Landwirtschaft zu werben. Wie in Europa gilt es auch bei ihnen, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Bienen zu schaffen.
 

 

 

Juni 2022

 

Mi. 01.06.22 12:10 - 12:45 Uhr

RE: Wunderbiene am Nil

Ein deutscher Imker auf Mission

Gerade beginnt man zu erforschen, weshalb die ägyptische „Wunderbiene“ Varroa tolerant ist, und schon droht sie zu verschwinden. Für den deutschen Imker Günter Friedmann geradezu tragisch. Darstellungen aus der Pharaonenzeit zeigen, dass in Ägypten seit mehr als 3.000 Jahren mit der sogenannten Lamarckii geimkert wurde. Das Verschwinden dieser Biene wäre also nicht nur hinsichtlich ihrer Genetik, sondern auch kulturell ein immenser Verlust.

Wie auch in Europa sieht Günter Friedmann die ägyptische Imkerei in einer prekären Situation. Da sind zum einen Krankheiten und Parasiten, die den hochgezüchteten europäischen Bienen zusetzen, aber auch die Bedrohungen durch die konventionelle Landwirtschaft, die mit Pestiziden arbeitet. Zusammen mit seinem ägyptischen Partner, dem Imker Islam Siam, begibt sich Friedmann auf eine Reise an den Nil, um nach weiteren Beständen der robusteren Lamarckii-Bienen zu suchen. Für den überzeugten Bio-Imker ist die ans Klima angepasste Bienenart der ideale Schlüssel für Ägyptens zukünftige ökologische Imkerei. Gleichzeitig kann man vielleicht aus der traditionellen Haltung der Lamarckii Rückschlüsse gewinnen, welche Strategien im Kampf gegen die Varroa helfen. Und schließlich versuchen Friedmann und sein Partner, mit Bauern in Kontakt zu kommen, um für mehr ökologische Landwirtschaft zu werben. Wie in Europa gilt es auch bei ihnen, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Bienen zu schaffen.
 

Mi. 01.06.22 20:15 - 21:00 Uhr

Expeditionen ins Tierreich

Ziemlich wilde Bienen

Über Jahrtausende war sie unsere Honiglieferantin, perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst: Die Dunkle Biene. Doch in den 1970er Jahren verschwand sie aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt - in teils noch nie gefilmten Szenen - wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das `Wildtier Honigbiene` einst in unseren Wälder lebte, bevor Imker begannen, aus ihm das kleinste Haustier der Welt zu machen.

Über Jahrtausende war sie die Honiglieferantin, perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst: die Dunkle Biene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt, in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen.

Im Frühling steht man staunend vor Obstbäumen und schaut den fleißigen Honigbienen beim Bestäuben der Blüten zu. Manche Arbeiterinnen sind grau gefärbt, andere tragen orangefarbene Flecken und wieder andere haben einen gelben Hinterleib. Nur eine der unterschiedlichen Honigbienen-Varietäten ist in Deutschland nicht mehr zu sehen: eine große, düster gefärbte Biene mit schmalen Filzbinden auf dem Hinterleib. Das ist die Dunkle Honigbiene Apis mellifera mellifera, die seit Jahrtausenden heimische Honigbiene. Im Gegensatz zu ihren Schwestern, die gelbe Italienische Biene, die graue Krainer Biene, die gelb gescheckte Buckfastbiene und all die Kreuzungen aus diesen Bienen, war sie perfekt an die Pflanzen und das Klima in Mitteleuropa angepasst.

Was viele erstaunen mag: Die Dunkle Biene ist ein Waldtier und hat sich auf eine besondere Nische im Lebensraum Wald spezialisiert. Sie ist auf Spechte und deren Höhlen angewiesen. Von ihr wiederum profitiert eine Reihe anderer Waldbewohner. Sie kämpft gegen Wespen und räuberische Schmetterlinge und fällt allerhand Räubern zum Opfer. Die wilden Honigbienen bestäuben also nicht nur Millionen von Blüten, sondern werden auch zu Millionen gefressen. Die wilde Honigbiene nimmt eine Schlüsselrolle in der Ökologie der Wälder ein. Dennoch verschwand sie fast vollständig aus Mitteleuropa.

Diese Naturdokumentation zeigt das Leben wild lebender Honigbienen, wie sie seit Urzeiten ohne Imker in den Wäldern auskommen. Ein Leben in enger Verbindung mit Vögeln, Fledermäusen, Insekten, Bäumen, Blütenpflanzen und vielen anderen. Der vielfach preisgekrönte Filmemacher Jan Haft führt mit seiner bildstarken und einfühlsamen Dokumentation vor Augen, was gewonnen wird, wenn den wilden Honigbienen wieder ein Platz in den Wäldern eingeräumt wird.
 

Do. 02.06.22 08:30 - 08:55 Uhr

Wanderungen im Tierreich

Armee der Ameisen

Eine tödliche Gefahr krabbelt durch die Wälder Costa Ricas: eine Ameisenarmee. Bestehend aus einer halben Million winzig kleiner Individuen, kann die Kolonie es mit ziemlich jedem Raubtier aufnehmen.
 

Fr. 03.06.22 22:40 - 23:30 Uhr

Wanderungen im Tierreich

Armee der Ameisen

Die Erde ist das Zuhause von über 30 Millionen Insektenarten. Einige von ihnen werden als Gottheiten verehrt, andere wiederum gefürchtet. Gibt es eine Verbindung zwischen diesen interessanten Wesen, die seit unzähligen Jahren die Welt bewohnen, und außerirdischen Kreaturen?
 

Do. 09.06.22 10:40 - 12:25 Uhr

Naturwunder Gemüsegarten

Die große Welt der kleinen Tiere

Er ist eine Speisekammer, ein Liebesnest und manchmal auch ein Schlachtfeld. Es geht um einen ganz gewöhnlichen Gemüsegarten mit seinen vielen Bewohnern. Unzählige Arten von Insekten, Spinnen und Weichtieren finden in dem Gemüsegarten eine Zuflucht, wenn der Gärtner auf alle Gifte verzichtet. Dann tut sich hier eine Welt auf, die niemand erwartet – mit einer Artenvielfalt, die überrascht und in der sich viele große und kleine Dramen abspielen.

Die Dokumentation zeigt den Mutterinstinkt eines Ohrenkneiferweibchens, den perfiden Kampf von Schlupfwespen mit Raupen, den Alltag im Hofstaat der Erdhummelkönigin, die ungeheuren Kräfte der grazilen Florfliegen und das Liebespiel der Weinbergschnecken. Viele der kleinen Tiere werden zu wichtigen Helfern des Gärtners. Räuber und Pflanzenfresser halten sich gegenseitig in Schach. So muss der naturliebende Gärtner nur auf einen kleinen Teil seiner Ernte verzichten, wird aber mit vielen Wundern der Natur belohnt.

Es ist eine faszinierende Welt voller Verwandlungen und großer Überraschungen, die sich so in jedem Gemüsegarten abspielen könnten, wenn auf Gifte verzichtet würde. "Naturwunder Gemüsegarten - Die große Welt der kleinen Tiere" ist ein filmischer Appell für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.
 

Fr. 10.06.22 05:15 - 06:00 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

Mo. 13.06.22

+

Di. 14.06.22

13:45 - 14:15 Uhr

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08:55 - 09:45 Uhr

Die Bienenflüsterer

Indonesien - Der heilige Honigbaum

In den Feuchtgebieten des Sentarum-Sees auf der indonesischen Insel Borneo lebt die Riesenhonigbiene Apis dorsata. In den Wäldern der Seenlandschaft baut sie ihre Nester in den Wipfeln der großen Bäume, die hier als heilig gelten und Laulaus genannt werden. Das indigene Volk der Dayak verehrt die Riesenbiene, ihr Honig nimmt in seiner Kultur einen wichtigen Platz ein. Neben dem Fischfang ist der Verkauf von Honig eine der Haupteinnahmequellen.

Ouaksah gehört zu den wenigen Menschen, die mit Mut und Geschick eine gefährliche Tradition aufrechterhalten: Er klettert nachts auf die Bäume, um den Bienen ihren Honig zu rauben. Ouaksah ist einer der letzten Honigjäger, die diese nächtliche Ernte betreiben, die auch eine spirituelle Bedeutung besitzt. Ouaksah trägt dabei weder Schuhe noch Handschuhe, lediglich Stirnlampe und Imkerpfeife. Beim Aufstieg in den Wipfel singt er Gebete, um die Geister des heiligen Baums zu besänftigen. Die Honigjäger müssen schnell arbeiten: Zuerst vertreiben sie die Bienen mit dem Smoker, dann schneiden sie das aus einer großen Wabe bestehende Nest ab. Das Honigsammeln ist eine extrem riskante Angelegenheit: Ein einziger Fehltritt und es droht ein tödlicher Sturz in die Tiefe.

Am Fuße des Baumes warten Ouaksahs Cousins. In geduldiger Feinarbeit reicht er ihnen die honiggefüllten Bienenwaben herunter. Dank seiner reichen Beute kann sich seine Familie auf einige sorgenfreie Monate freuen.
 

Di. 14.06.22

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Mi. 16.06.22

13:45 - 14:15 Uhr

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08:55 - 09:45 Uhr

Die Bienenflüsterer

Argentinien - Auf der Suche nach dem Paradies

m Nordosten Argentiniens bahnt sich der Río Paranà seinen Weg zum Meer und erweitert sich kurz davor zu einem 15.000 Quadratkilometer großen Delta. Die Region ist ein ökologisches Paradies. Aber wie lange noch? Ernstzunehmende Warnungen kommen vor allem von den Imkern, die ihre Schützlinge tagtäglich beobachten. Stets lieferten diese Bienen – eine Kreuzung aus deutschen und italienischen Unterarten der Europäischen Honigbiene Apis mellifera – einen im ganzen Land begehrten Honig. Doch inzwischen klagen Pedro und Ezequiel über ein außergewöhnlich hohes Bienensterben und suchen verzweifelt nach Gegenmaßnahmen.

Auf mehr als 50 Prozent der Ackerflächen Argentiniens wird Soja angebaut. Um einen Weg aus der Finanzkrise von 2002 zu finden, setzte das Land massiv auf die Monokultur genmodifizierter Sojabohnen. Die Pflanzen werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt, sobald die ersten Keimblättchen aus dem Boden ragen. Damit werden die Felder für Bienen zur Giftfalle. Die Sojafelder werden immer größer und es gibt kaum noch andere Blütenpflanzen. Die Bienen sind die Ersten, die dieser Entwicklung zum Opfer fallen.

Den Imkern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Bienenstöcke einmal im Jahr an andere Standorte zu bringen. 210 Bienenstöcke mit insgesamt vier Millionen Tieren werden dabei in neues Weidegebiet gebracht. Auf den Inseln des Flussdeltas können sich Pedros und Ezequiels Insekten erholen. Hier ist die Natur noch intakt. Erst nach den Spritzeinsätzen auf den Sojafeldern kehren sie zurück, um sich von den wenigen Blüten zu ernähren, die übriggeblieben sind. Es ist ein Spießrutenlauf zwischen den Naturgewalten und den Auswirkungen der modernen Agrarwirtschaft.
 

Mi. 16.06.22

+

Do. 17.06.22

13:45 - 14:15 Uhr

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08:55 - 09:45 Uhr

Die Bienenflüsterer

Slowenien - Der Hüter der Carnica Biene

Slowenien ist das einzige europäische Land, das sich seine einheimische Bienenart erhalten konnte: Apis mellifera carnica, auch als Krainer oder Kärntner Biene bekannt. Die Imkerei wird hier seit Jahrhunderten gepflegt und hat die slowenische Geschichte und Kultur mitgeprägt. Ob Berufsimker oder Laien, die Slowenen haben großen Respekt vor der Carnica und den Traditionen, die mit ihr in Verbindung stehen.

Brane Kozinc stammt aus einer Imkerfamilie, in der die Leidenschaft für die Bienen seit vier Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Mit den Carnica-Bienen kam er schon als kleiner Junge in Kontakt, unter der liebevollen Aufsicht seines Großvaters. Heute ist Brane einer der 15 staatlich anerkannten Imker Sloweniens und züchtet reinrassige Carnica-Bienen.

Dabei hält er sich an die Weisungen der Forschung und wendet bei der Auswahl der Königinnen nur ausgewiesene Techniken an. Der Schutz der Carnica ist für Brane zur Priorität geworden. Seine Bienenstöcke stehen auf dem Triglav, dem höchsten Gipfel der Julischen Alpen und Sloweniens. Die Klimabedingungen sind so extrem, dass Bienen hier normalerweise nicht überleben würden – nur die Carnica-Biene ist dazu in der Lage.

Diese Bienenart zeichnet sich durch ihre Friedfertigkeit und ihren exzellenten Honig aus, so dass sie in Slowenien sogar die einzig zugelassene Bienenart ist. Für Brane ist die Zucht der Carnica-Biene nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine notwendige Voraussetzung für die Zukunft der Imkerei. Unter den staatlich anerkannten und streng kontrollierten Bienenzuchtbetrieben ist er der einzige, der seine Bienenköniginnen in die ganze Welt exportiert.
 

Do. 17.06.22

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Fr. 18.06.22

13:45 - 14:15 Uhr

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08:55 - 09:45 Uhr

Die Bienenflüsterer

Indien - Flüssiges Gold in schwindelnder Höhe

Im Südwesten Indiens, an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Karnataka, Kerala und Tamil Nadu, liegen die Nilgiri-Berge, was so viel wie "die blauen Berge" bedeutet. Sie gehören zu dem über 5.000 Quadratkilometer großen Biosphärenreservat Nilgiri, einem der artenreichsten Ökosysteme weltweit.

Jahr für Jahr warten die seit Urzeiten als Jäger und Sammler lebenden Bergbewohner auf die Rückkehr der Riesenhonigbiene Apis dorsata, die das Jahr über auf Wanderschaft ist. Die Honigsaison dauert vier Monate. Den Nektar und Pollen liefern hauptsächlich die Blüten von vier Pflanzenarten: Naga, Koli, Biskoti und Aniké. In den "blauen Bergen" blühen diese Pflanzen während der vier Monate vor dem Monsun. Sobald ihre Blütezeit vorbei ist und die Bienen hier keine Nahrung mehr finden, suchen sie ein neues Trachtgebiet und wandern dafür bis zu 200 Kilometer weit.

Bei der Apis dorsata handelt es sich um die aggressivste Bienenart der Welt, die ihre Nester in Baumwipfeln und an Felsüberhängen baut. Mit über zwei Zentimeter Länge ist die Apis dorsata fast doppelt so groß wie die meisten anderen Arten.

Chinasami und Jadayan gehören zwei unterschiedlichen indigenen Volksgruppen an, vereint durch die Jagd nach dem begehrten Honig. Ein riskantes Unterfangen, das heutzutage kaum noch jemand wagt: Auf riskanten Kletterpartien hangeln sich die Honigsammler an Strickleitern an den steilen Felswänden entlang und verjagen die Riesenhonigbienen mit Rauch, um an die Waben zu gelangen.

Chinasami und Jadayan wollen auch ihre Söhne und Neffen zu Honigjägern ausbilden, um die Existenz der Familien in Zukunft zu sichern und eine jahrhundertealte Tradition am Leben zu erhalten.
 

       
       
       
       
       

 

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

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