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Fernsehbeiträge
zum Thema Hautflügler
(Wespen, Hornissen, Hummeln,
Bienen und Ameisen)
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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 14.
Februar 2026 |
Februar 2026
| Do. 05.02.26
+
Fr. 06.02.26 |
17:45 - 18:30 Uhr
+
03:30 - 04:10 Uhr |
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Unsere Erde
III
Vom Überleben in der Menschenwelt
Ein Nashorn in der City, ein
Bär in der Mülltonne und Affen im Tempel – immer mehr Wildtiere kommen
in unsere Städte. Manche sind nur auf der Durchreise, andere kommen, um
zu bleiben.
Wenn Wildtiere in unsere direkte Umgebung ziehen, haben sie in der Regel
nur zwei Möglichkeiten, zu überleben: Entweder sie tarnen sich so
perfekt, dass ihre Anwesenheit gar nicht bemerkt wird, oder sie sind so
gefährlich, dass wir Menschen Abstand halten.
Eine dritte Möglichkeit haben in Bali die Langschwanzmakaken entwickelt.
Sie gehören dort zu jedem Tempel wie in Deutschland Tauben auf den
Marktplatz. Beide Arten leben von den Abfällen des Menschen oder wurden
über lange Zeit angefüttert. Den intelligenten Makaken war es aber
offenbar zu wenig, auf die Zuwendung der Menschen zu warten.
Sie sind mittlerweile dazu übergegangen, den Touristen in den Tempeln
Dinge zu entwenden und diese gegen Nahrungsmittel wieder zurückzugeben.
Und nicht nur das: Während sich unerfahrene Diebe mit einer Banane als
Lösegeld zufriedengeben, haben die Bosse der Meute längst erkannt, wie
sie ihren Gewinn maximieren können. Einige der älteren Makaken-Männchen
haben sich auf unentbehrliches Diebesgut spezialisiert: Schuhe, Handys
und vor allem Brillen. Entsprechend dem Wert der Güter weisen die
erfahreneren Wegelagerer kleinere Tauschangebote wie Bananen empört
zurück. Längst haben sie Geschmack an Süßigkeiten und Chips gefunden.
Der Figur tut das Menschenessen nicht gerade gut, wohl aber dem Ansehen
in der Gruppe.
Den New Yorkern fallen die Ameisenkolonien in ihrer Stadt nicht
besonders auf. Tag für Tag laufen die Zweibeiner im Rhythmus der Stadt,
die niemals schläft, über den Asphalt und merken nicht, dass in den
Ritzen der Bürgersteige nicht weniger emsige Sechsbeiner auf dem Weg zur
Arbeit sind, die sogenannten Pavement Ants.
Diese Ameisen stammen, wie die meisten New Yorker, nicht ursprünglich
aus Amerika. Man nimmt an, dass sie mit frühen Siedlern auf Schiffen
anreisten. Seit ihrer Ankunft in der Neuen Welt blieben sie in der Nähe
menschlicher Siedlungen, bis sie sich schließlich zu echten Großstädtern
entwickelten. Das bedeutet vor allem, dass die kleinen Krabbler lernten,
sich mit dem Verkehr zu arrangieren und sich fast ausschließlich von
Junkfood zu ernähren. Dazu musste die Art ihr Verdauungssystem
schrittweise anpassen – heute kommt ein Ameisenmagen mit fast allen
Zusatzstoffen und Chemikalien klar, die der Mensch seinen Speisen
beimischt.
Anpassung an das Zusammenleben mit dem Menschen kann auf vielerlei Weise
geschehen. Ein erstaunliches Phänomen wird gerade in Indien erforscht.
Dort sind Schlangen ein großes Problem in den Städten. Pro Jahr sterben
60.000 Menschen an Schlangenbissen. Eine erstaunliche Ausnahme in der
Statistik ist ein Dorf in Westbengalen. Dort sind auch Monokelkobras zu
Hause, aber zu Unfällen kommt es fast nie. Das Besondere an dem Dorf
ist, dass man dort Schlangen respektiert oder sogar religiös verehrt.
Die Menschen reagieren nicht hektisch, wenn sie einen der schlängelnden
Mitbewohner sehen. Sie bewegen sich langsam und lassen dem Tier
ausreichend Zeit, sich wieder zu entfernen.
Noch erstaunlicher als das Benehmen der Menschen erscheint vielen
Forschern aber das Verhalten der Schlangen. Untersuchungen zufolge
bewegen sich die Dorfschlangen ebenfalls deutlich langsamer als ihre
Artgenossen in anderen Siedlungen und zeigen sich häufiger. Die
Überlebensstrategie der Schlange heißt dort "Gesehen werden" und
"Ausweichen" im Gegensatz zu "Verbergen" und "Angriff". Selbst wenn die
Kobras gestört werden, beißen sie dort seltener zu, sondern ziehen sich
eher zurück.
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| Sa. 07.02.26
+
Do.12.02.26 |
16:30 - 17:15 Uhr
+
08:15 - 09:00 Uhr |

+
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Quarks
Geheime Sprache der Tiere - Wie wir sie besser
verstehen können
Ähnlich wie die Menschen sind auch Tiere im ständigen Austausch mit
ihrer Umwelt.
Vögel, Wale und sogar Mäuse singen. Schweine grunzen und Bienen tanzen,
all das, um miteinander zu kommunizieren, zum Beispiel, um sich
gegenseitig auf Nahrungsquellen aufmerksam zu machen.
Viele der Forschungsergebnisse sind nicht nur überraschend, sondern auch
nützlich für den Menschen.
Die KI eröffnet der Forschung neue Möglichkeiten, da sie es erlaubt,
Muster in der Kommunikation viel schneller zu erkennen und sie so
manchmal sogar zu entschlüsseln.
So werden Ziegen etwa als Frühwarnsysteme für Vulkanausbrüche
eingesetzt. Auch Haustiere können manchmal mehr "sagen", als man denkt,
sogar nonverbal. Hunde- und Katzenbesitzer kennen das: Manchmal reicht
ein falscher Blick und schon gibt es Stress.
Wissenschaftler auf der ganzen Welt haben bereits Erstaunliches über die
Kommunikation von Tieren herausgefunden:
Elefanten geben sich gegenseitig Namen und Wale singen in Dialekten.
Doch noch immer gibt es Geheimnisse in der tierischen Sprache, die
Forscher heute mithilfe von künstlicher Intelligenz zu entschlüsseln
versuchen. Diese Technologie eröffnet neue Möglichkeiten, da sie es
erlaubt, Muster in der Kommunikation viel schneller zu erkennen und sie
so manchmal sogar zu entschlüsseln.
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| Mi. 11.02.26 |
11:15 - 12:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Slowenien, Land des Honigs
Imker wie der Erik Luznar
bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die
traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig
auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr
beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO
Reportage hat ihn besucht.
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| Mo. 16.02.26
+
Do. 26.02.26 |
07:10 - 08:10 Uhr
+
21:15 - 22:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Paris, Haupstadt der Bienen
Paris zieht nicht nur Menschen an, die
Stadt an der Seine ist auch für Honigbienen ein Zuhause. Etwa 2000
Bienenstöcke halten Imker heute auf den Dächern und in den Gärten der
französischen Hauptstadt.
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| Mi. 18.02.26
+
Do. 26.02.26 |
05:55 - 06:45 Uhr
+
05:55 - 06:45 Uhr |
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GEO reportage
Slowenien, Land des Honigs
Seit Jahrhunderten ist
Slowenien ein Land der Bienenzucht. Die vielfältigen Landschaften bieten
einen reichen Pflanzenbestand, der für ausreichend Nektar und Honig von
höchster Qualität sorgt. Besonders stolz sind die slowenischen Imker auf
die Krainer Biene, die als einheimische Art ein bedeutendes Kulturgut
darstellt. Mit großem Engagement setzen sich die Imker für ihren Erhalt
ein. Tradition und Folklore prägen die slowenische Imkerei, für die
meisten Züchter steht sie nicht im Zeichen des kommerziellen Gewerbes.
Doch eine neue Generation denkt um. Einer von ihnen ist Erik Luznar, der
als Vollerwerbsimker durchstarten möchte. Von seinem Vater Janez hat er
300 Bienenvölker übernommen und führt damit die Familienimkerei bereits
in der vierten Generation weiter. Die Luznars, die in der Region
Oberkrain beheimatet sind, stellen seit Jahrzehnten Honig her.
Nach einigen erfolgreichen Jahren wird diese Saison jedoch zu einer
echten Herausforderung: Kalte, regnerische Wochen setzen den Bienen zu,
viele Völker verhungern. Um seine Tiere und das Geschäft zu retten, wagt
Erik einen riskanten Schritt: Er zieht mit einem Teil der Völker an
andere Orte, wo die Bienen neuen Pollen finden sollen. Doch die
Konkurrenz um geeignete Plätze ist groß, und auch die Artenreinheit der
Krainer Biene wird zunehmend bedroht – durch benachbarte italienische
Bienen. Hinzu kommt eine weitere Gefahr: Immer häufiger machen Bären den
Imkern das Leben schwer.
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| Mo. 23.02.26 |
00:15 - 01:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Die Honigsammler von Yunnan
Schon seit Jahrtausenden
ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau
dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden
oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der
chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten
Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest
des Riesenreiches.
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Sa. 28.02.26 |
07:15 - 07:40 Uhr |
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Anna und die
wilden Tiere
Das Geheimnis der Blattschneiderameisen -
Filmtipp
Wer Ordnung, Disziplin und
Fleiß im Tierreich sucht, der sollte das Volk der Blattschneiderameisen
unter die Lupe nehmen. Das macht Anna und besucht in Brasilien mit
Biologin Lydia eine ganze Stadt mit diesen emsigen Insekten. Schnell
stellt sie fest: Hier haben die Weibchen das Sagen. Männchen, also die
Drohnen, sind Mangelware. Der Staat ist streng organisiert: Ganz oben
thront die Königin und sorgt nach dem Hochzeitsflug für Nachwuchs. Dann,
aber nur dann, dürfen auch die Männchen ran. Der Großteil des Volkes
besteht aus Arbeiterinnen. Die großen Soldatinnen mit ihren gewaltigen
Beißwerkzeugen verteidigen das Volk gegen Feinde. Kleinere Ameisen
schneiden Blätter und Blüten und tragen sie im Gänsemarsch in ihren Bau.
Unter der Erde hüten die Insekten ihr Geheimnis: Endlose Tunnel führen
zu Hunderten von Kammern, in denen die Ameisen einen Pilz züchten.
Dieser Pilz ist die eigentliche Nahrung der Blattschneiderameisen.
Zusammen mit Lydia und den fleißigen Insekten macht die Tierreporterin
lustige Experimente. Sie findet heraus, welche geometrische Blattform
den Ameisen am besten gefällt. Sogar Annas präparierte Papierschnipsel
unterscheiden die cleveren Tiere von echten Blättern und tragen sie
dahin, wo sie hingehören: auf die Müllhalde. Denn die gibt es in der
Stadt der Blattschneiderameisen natürlich auch.
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März 2026
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So. 01.03.26 +
So. 08.03.26 |
06:05 - 06:35 Uhr +
06:30 - 07:00 Uhr |
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Sind Wespen
Gamechanger der Evolution?
42 - Die Antwort auf fast alles -
Filmtipp
Wespen finden die meisten
von uns vor allem: unendlich nervig. Insbesondere, wenn sie uns mal
wieder den Pflaumenkuchen streitig machen wollen. Doch damit werden wir
ihnen nicht gerecht, findet der Biologe Michael Ohl vom Naturkundemuseum
Berlin. Denn Wespen spielen für das Ökosystem eine ganz entscheidende
Rolle. Sie bestäuben jede Menge Pflanzen – ja, auch Wespen tun das! Und
wären sie nicht so erfolgreiche Jägerinnen, würden wir wahrscheinlich in
Insekten versinken, vermutet er. Eigentlich müssten wir uns also beim
Anblick jeder Wespe freuen – über all die Mücken, die uns dank ihr nicht
gestochen haben.
Die Verhaltensforscherin
Seirian Sumner (Buch "Wespen,
eine Versöhnung", siehe "Link & Co." -> Literatur) findet
sogar: Wespen sind eines der spektakulärsten Tiere der Welt. Denn sie
gehören zu den ersten sozialen Wesen auf dem Planeten – und bis heute
wird beforscht, wie sie mit einem so geringen Gehirnvolumen derart
ausgefeilte Sozialstrukturen managen. Das interessiert auch Alessandro
Cini von der Universität Pisa. Er erkennt in den Wespen einen Schlüssel
zur großen Frage der Evolution: Warum Lebewesen wie die
Wespenarbeiterinnen auf ihre eigene Fortpflanzung verzichten, um die
Kinder ihrer Königin großzuziehen – obwohl sich bei der Evolution doch
alles um den Erhalt der eigenen Gene dreht.
https://www.arte.tv/de/videos/121328-012-A/sind-wespen-gamechanger-der-evolution/
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| So. 01.03.26 |
08:10 - 08:35 Uhr |
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Löwenzahn
Hornissen - Schwarmalarm
Hornissen im Büdchen! Für
Charlie ist das eine Katastrophe. Doch was tun gegen die ungebetenen
Besucher? Denn Hornissen können zwar gefährlich sein, aber sie stehen
unter Naturschutz.
Daher sind Hornissen nur sehr schwer wieder loszuwerden. Fritz Fuchs
aber weiß, wie das geht: eine Umsiedlung! Die muss
allerdings schnell vonstattengehen, denn Kluthe vom Ordnungsamt möchte
die Hornissen am liebsten umbringen.
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| Di. 03.03.26 |
19:15 - 20:14 Uhr |
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Planet
Weltweit
Die Honigsammler von Yunnan
Schon seit Jahrtausenden
ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau
dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden
oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der
chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten
Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest
des Riesenreiches.
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So. 08.03.26 |
06:30 - 07:00 Uhr |
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Sind Wespen
Gamechanger der Evolution?
42 - Die Antwort auf fast alles -
Filmtipp
Wespen finden die meisten
von uns vor allem: unendlich nervig. Insbesondere, wenn sie uns mal
wieder den Pflaumenkuchen streitig machen wollen. Doch damit werden wir
ihnen nicht gerecht, findet der Biologe Michael Ohl vom Naturkundemuseum
Berlin. Denn Wespen spielen für das Ökosystem eine ganz entscheidende
Rolle. Sie bestäuben jede Menge Pflanzen – ja, auch Wespen tun das! Und
wären sie nicht so erfolgreiche Jägerinnen, würden wir wahrscheinlich in
Insekten versinken, vermutet er. Eigentlich müssten wir uns also beim
Anblick jeder Wespe freuen – über all die Mücken, die uns dank ihr nicht
gestochen haben.
Die Verhaltensforscherin
Seirian Sumner (Buch "Wespen,
eine Versöhnung", siehe "Link & Co." -> Literatur) findet
sogar: Wespen sind eines der spektakulärsten Tiere der Welt. Denn sie
gehören zu den ersten sozialen Wesen auf dem Planeten – und bis heute
wird beforscht, wie sie mit einem so geringen Gehirnvolumen derart
ausgefeilte Sozialstrukturen managen. Das interessiert auch Alessandro
Cini von der Universität Pisa. Er erkennt in den Wespen einen Schlüssel
zur großen Frage der Evolution: Warum Lebewesen wie die
Wespenarbeiterinnen auf ihre eigene Fortpflanzung verzichten, um die
Kinder ihrer Königin großzuziehen – obwohl sich bei der Evolution doch
alles um den Erhalt der eigenen Gene dreht.
https://www.arte.tv/de/videos/121328-012-A/sind-wespen-gamechanger-der-evolution/
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| Mo. 09.03.26 |
07:30 - 07:45 Uhr |
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planet
schule
Das kleine 1x1 der Artenkunde - Die Hornisse, die
keine ist
Ein großes, schwarz-gelbes
Insekt brummt durch die Luft. Es ist viel größer als eine Biene. Das
wird wohl eine Hornisse sein. Oder doch nicht? Es könnte auch ein
Hornissenschwärmer sein - keine Wespenart, sondern ein Schmetterling.
Das faszinierende Insekt hat durchsichtige Flügel und ist im Laufe der
Evolution mit seinem schwarz-gelben Hinterleib zu einem fast perfekten
"Doppelgänger" der Hornisse geworden. Biologen bezeichnen dieses
Nachahmen des Aussehens als "Mimikry". Das wespenähnliche Aussehen
schützt den Hornissenschwärmer vor vielen Fressfeinden, zum Beispiel vor
Vögeln, die den Stachel von Hornissen fürchten. Der gefährlich
aussehende Schmetterling ist für Mensch und Tier allerdings völlig
harmlos und hat auch einen ganz anderen Lebenswandel als die Hornissen.
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| Mi. 11.03.26 |
21:00 - 21:50 Uhr |
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Logik der
Vielen - Das Prinzip Schwarm
Dokumentation
Ob Vogel- oder Fischschwarm:
Tausende Tiere bewegen sich, ohne zusammenzustoßen – und doch perfekt
koordiniert. Der Film beleuchtet das Phänomen und fragt, was wir von
Schwärmen lernen können.
Forschende in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersuchen, wie
Tiere in Schwärmen Informationen austauschen und ohne Anführer agieren.
Ihre Erkenntnisse fließen in Robotik, Logistik
und neue Beteiligungsmodelle – mit Vorteilen für Wirtschaft und
Demokratie.
Der "Imaging Hangar" des "Center for the Advanced Study of Collective
Behaviour" (CASAB) an der Universität Konstanz ist eine 225 Quadratmeter
große Halle mit Kameras, Sensoren und einer 3D-Umgebung – eines der
größten Schwarmforschungslabore weltweit. "Nicht alle Schwärme folgen
derselben Motivation. Heuschrecken fliehen aus Angst, von Artgenossen
gefressen zu werden", erklärt Iain Couzin, Direktor des Instituts für
Verhaltensbiologie und Sprecher des CASAB, eins seiner überraschenden
Ergebnisse.
Tiefe Einblicke in das Leben der Bienenkönigin bietet das "Artificial
Science Lab" in Graz. Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts "RoboRoyal"
beobachtet Biologe Thomas Schmickl den Hofstaat eines Bienenvolks aus
nächster Nähe – mithilfe eines Roboters mit Kamera und künstlicher
Intelligenz. "Die Bienenkönigin hat eine enorme Bedeutung für unser
Ökosystem, und wir wissen überraschend wenig über sie. Das können wir
jetzt ändern", so der Forscher. Seit Jahrzehnten nutzt er Technologien,
um die Logik von Schwärmen zu entschlüsseln. Ein Mini-Roboterschwarm
demonstriert, wie Jungbienen in der Gruppe schnellere und bessere
Entscheidungen treffen.
Wie das Prinzip Schwarm eine Halbleiterfabrik in Kärnten optimieren
könnte, erforscht Melanie Schranz an den "Lakeside Labs" in Klagenfurt.
"Wir haben eine Bibliothek mit Schwärmen, von Ameisen bis zu
Schleimpilzen. Besonders spannend sind die Bienenalgorithmen." Produkte,
die sich wie Bienen verhalten, suchen selbstständig die nächstbeste
Futterquelle – in diesem Fall eine freie Maschine für den nächsten
Fertigungsschritt. Fällt eine aus, läuft die Produktion weiter – ohne,
dass zentral eingegriffen werden muss.
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| Sa. 14.03.26 |
08:55 - 09:50 Uhr |
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360º
Reportage
Peru: Stachellose Bienen, Retter des Regenwaldes
In Peru halten immer mehr
indigene Amazonas-Anwohner die tropischen Verwandten der Honigbiene. Die
stachellosen Insekten liefern nicht nur einen besonders edlen,
hochpreisigen Honig – sie sind zudem auch von zentraler Bedeutung für
die Bestäubung vieler heimischer Pflanzenarten und eröffnen so Wege der
nachhaltigen Waldnutzung. Können die Wildbienen sogar etwas zur Rettung
des Regenwaldes beitragen?
César Delgado ist der führende Experte für stachellose Bienen in Peru.
Er lebt in Iquitos und arbeitet dort für das staatliche
Forschungsinstitut des peruanischen Amazonas (IIAP). Gemeinsam mit der
Biochemikerin Rosa Vasquez Espinoza engagiert er sich in mehreren
Projekten für die Verbreitung der Imkerei mit stachellosen Bienen. So
wollen sie den indigenen Gemeinschaften Perus Wege für eine nachhaltige
und zugleich lukrative Nutzung des Regenwaldes eröffnen – und die
Bestände an heimischen Wildbienen vermehren.
Der Film begleitet die beiden Wissenschaftler auf einer Mission in das
Territorium der Asháninka, der größten indigenen Volksgruppe im
peruanischen Amazonasgebiet. Die Asháninka kennen und nutzen den Honig
stachelloser Bienen als traditionelles Heilmittel – gewinnen ihn jedoch
meist durch Einsammeln in der Wildnis oder durch die Imkerei in hohlen
Baumstämmen. Die effizientere Imkerei in Bienenkästen – so Césars
Gedanke – könnte ihnen helfen, mit dem Honig ein Einkommen zu erzielen.
Auf ihren Expeditionen suchen die Forscher stets auch nach seltenen
Bienenarten. Sie haben gehört, dass es im Gebiet der Asháninka Insekten
geben soll, die giftigen Honig herstellen. Werden sie diesen
sagenumwobenen Bienen auf die Spur kommen – und vielleicht sogar neue,
wissenschaftlich noch nicht beschriebene Arten entdecken?
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Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe
Link & Co. -> Filme
Mitschnitte zu Fernsehsendungen,
in denen
ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:
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HR -
Die Ratgeber
Wie man sich vor Wespen
schützen kann
- Umsiedlung eines Hornissennestes
Es ist Wespen-Hochsaison.
Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es
um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...
Moderation:
Daniel Johé
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RTL -
Stern-TV
Schutz vor Insekten-Attacken
- Das sollten Sie über Wespen wissen
Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die
meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei
lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps
vom Wespenexperten.
Moderation: Steffen Hallaschka
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Hessenfernsehen -
hallo hessen
Wespenplage im Spätsommer
- Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv
hallo hessen
ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer
am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen"
Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.
Moderation: Jule Gölsdorf
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4 |
Hessenfernsehen -
Maintower News
Hornissenalarm
Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein
Hornissennest.
Weil
es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer
Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun
abgesperrt. Bis
Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.
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ZDF.Umwelt
Keine Angst vor Wespen
Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist
klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland
gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und
bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche
Wespe, sind Schuld am schlechten Image.
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Sat.1 - 17.30 Live
Hornissenumsiedelung
Die milden Temperaturen bescheren uns
zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen,
denn die lieben das milde Klima. Darum liegt das Wespenaufkommen in
diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!
17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem
Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
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Hessenfernsehen -
Maintower News
Wespensaison
Die
Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste
in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner
gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr
Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert
allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.
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Hessenfernsehen -
Maintower News.
Wespenumsiedelung vom Fachmann
Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.
In
der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da
lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...
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Hessenfernsehen -
Service Natur
Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline
Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten
die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten
können dem Menschen lästig werden.
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