Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 14. April 2026

 

 

 

April 2026

 

Mi. 01.04.26 04:30 - 05:15 Uhr

Hummeln - Bienen im Pelz

Dokumentation  - Filmtipp

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuberinsekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein.

Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt.

Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.
 

Mi. 01.04.26 05:15 - 06:00 Uhr

Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Dokumentation  - Filmtipp

Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven.

Die Masse aller Ameisenarten zusammen übersteigt die Masse der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen.

Ameisen haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf der Erde. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.

Der Filmemacher Wolfgang Thaler und der Biologe Bert Hölldobler erforschten gemeinsam die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten. Dabei gelang es ihnen, seltene Momente und Ameisenarten mit der Kamera festzuhalten: Etwa die Camponotus schmitzi aus Borneo, die als einzige Ameise der Welt schwimmen und tauchen kann. Bevorzugt tut sie das im Inneren einer fleischfressenden Kannenpflanze, wo sie nie lange auf Beute warten muss.

Sensationelle Bilder gelangen Wolfgang Thaler auch in Argentinien, wo Wissenschaftler den Bau einer riesigen Kolonie von Grasschneiderameisen freilegten. Sie fanden ein über 50 Quadratmeter verzweigtes, gigantisches System von unterirdischen Gängen, Pilzgärten, Brutkammern und Komposthöhlen, das acht Meter tief in die Erde reichte.

Der weltweit führende Ameisenexperte Bert Hölldobler, Professor an der Universität Würzburg, öffnete für diese Dokumentation erstmals sein Labor. Dort werden Ameisen auf Laufbändern, in Klimakammern und Zentrifugen auf ihre unglaubliche Leistungsfähigkeit getestet. Manche dieser sechsbeinigen Spitzenathleten können ein Mehrfaches ihres Körpergewichts halten, während sie kopfüber von der Decke hängen.

Zusätzlich zu ihren titanenhaften Körperkräften haben Ameisen noch eine weitere unschlagbare Fähigkeit: Sie können so effizient zusammenarbeiten wie keine anderen Wesen auf der Welt. Spezialisierung und Arbeitsteilung, superflexible Methoden der Selbstorganisation und Kommunikationssignale, die ohne Verzögerung alle Mitglieder einer Kolonie erreichen - solche Fähigkeiten interessieren nicht nur Biologen, sondern auch Kybernetiker und Wirtschaftswissenschafter.
 

Mi. 01.04.26 10:20 - 11:05 Uhr.2

Geheimnisvolle Wiesenwelt

Dokumentation

10.000 Tierarten leben mit oder von den Gräsern und Blüten unserer Wiesen. Aber viele sind stark gefährdet. Die industrialisierte Landwirtschaft hat viele heimische Weiden negativ verändert.

Aber es gibt sie noch, die österreichischen Naturwiesen. Alles, was dort krabbelt, flattert, sich verpuppt, Blüten schnabuliert, schreit oder singt wurde von der Kamera filmisch festgehalten. Die Bedeutung von Artenvielfalt wird in spannenden Naturszenen erklärt.

Nein: Der "Steirische Fanghaft" ist kein Codename für einen steirischen Polizeibeamten, der einen Haftbefehl vollstrecken soll. Es ist vielmehr ein gerade einmal 20 Millimeter großer Wiesenbewohner, dessen Larven sich von frisch geschlüpften Wolfsspinnen ernähren. Er lebt gemeinsam mit Wanstschrecken, Osterluzeifaltern, Rotbeinigen Erdböcken, Tapezierspinnen und Wachtelkönigen in den Wiesenwelten der Steiermark.

Wiesen sind erdgeschichtlich betrachtet sehr junge Lebensräume. Sie entstanden nach der letzten Eiszeit, als Menschen sesshaft wurden und für Tierherden Weiden und Futterplätze schufen, Felder bestellten, rodeten und mähten. Wiesen sind das Ergebnis uralter Landwirtschaft. Doch diese Wiesen habe heute Seltenheitswert. Durch frühes und häufiges Mähen, sodass Blüten nicht mehr abblühen und Samen werfen können, durch Düngen und den Einsatz schwerer Geräte lebt nur noch auf knapp zwei Prozent aller Wiesen die einstige Vielfalt an Tieren und Pflanzen.

Viele Tiere und Pflanzen brauchen einander, um überleben zu können. So benötigt der Steirische Fanghaft - ein fragiles, bizarres, langflügeliges Insekt - die Wolfsspinne, um überleben zu können. Der zarte Bläuling, ein Schmetterling, wiederum ist abhängig von ganz bestimmten Blüten und Ameisen. Stirbt das eine aus, geht auch das andere für immer verloren. Um diesen komplexen Wiesenlebensgemeinschaften nachzuspüren, hat Kameramann Franz Posch tief in das Wiesendickicht geblickt. Mit Spezialtechniken, Können und Geduld hat er viele der winzig kleinen Lebewesen in beeindruckenden Bildern eingefangen und sichtbar gemacht.

Für die erfahrene Naturfilmregisseurin Waltraud Paschinger waren die Dreharbeiten in den steirischen Naturwiesen ein besonderes Erlebnis. Vor allem die Insekten haben es ihr angetan. Waltraud Paschinger: "Insekten sind faszinierende Tiere. Wären sie größer, müsste man sich vor einigen fürchten, dann wären wohl sie mit ihren Waffen und Panzern, ihren blitzschnellen Reaktionen und ihrer Kraft die Beherrscher der Welt. So verwundert es mich nicht, dass viele der Wiesenbewohner schon Vorbilder für Science-Fiction-Monster waren."

Einen Teil der rund 700 Wiesen - wie jene rund um die Gemeinde St. Anna am Aigen im steirischen Thermen- und Vulkanland - hat der Naturschutzbund Steiermark geschenkt bekommen. Von Menschen, die wollen, dass sie in ihrer Ursprünglichkeit erhalten bleiben und zur Arche Noah für bedrohte Arten werden.

Denn jede Wiese ist durch das Gestein, die Zusammensetzung der Erde, der Höhenlage, der Neigung zur Sonne, der Tiefgründigkeit des Bodens, der Feuchtigkeit und vieler weiterer Faktoren anders. Jede ist einzigartig. Jede hat ihre Besonderheiten. Manche bringen ein Meer von prächtiger blauer Iris hervor, andere seltene, unscheinbare Orchideen.

"Wer diesen Film sieht, wird die Bedeutung jedes einzelnen Quadratmeters naturnaher Wiese neu bemessen", so Produzentin Ursula Merzeder. Es ist eine geheimnisvolle Welt für sich, die Wiesenwelt in der Steiermark.
 

Seit
Fr. 03.04.26
ZDF-Streamingportal PUR+ Sendung über Wespen im ZDF-Streamingportal

Hornissenumsiedlung mit Moderator Erik Mayer und Peter Tauchert

 

Ein toller Tag mit Erik und dem PUR+ Team, bei dem eine Hornissenumsiedlung, die von mir vorgenommen wird, gezeigt wird.

Ich bin selbst auf das Ergebnis der Dreharbeiten gespannt ...

 

Titel:    Wespen - aggressiv und gefährlich

 

Seit Freitag, den 03.04.26 im ZDF-Streamingportal - https://www.zdf.de/reportagen/purplus-100

 

https://www.zdf.de/play/reportagen/purplus-100/wespen-aggressiv-und-gefaehrlich-100
 

Drehtag 24.07.26

Ursprungsstandort Schuppentür

Hornissennest eine Woche
nach Umsiedlung am 30.07.26

Saisonende
November 2025

 

Danke dem PUR+ Team für eine erlebnisreiche, spannende und tolle Umsiedlung mit Moderator Erik, dem "Königinnenfänger" ...

 

Sa. 04.04.26 08:35 - 09:20 Uhr

+

Expeditionen ins Tierreich

Ziemlich wilde Biene  - Filmtipp

Über Jahrtausende war sie die Honiglieferantin, perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst: die Dunkle Biene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt, in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen.

Im Frühling steht man staunend vor Obstbäumen und schaut den fleißigen Honigbienen beim Bestäuben der Blüten zu. Manche Arbeiterinnen sind grau gefärbt, andere tragen orangefarbene Flecken und wieder andere haben einen gelben Hinterleib. Nur eine der unterschiedlichen Honigbienen-Varietäten ist in Deutschland nicht mehr zu sehen: eine große, düster gefärbte Biene mit schmalen Filzbinden auf dem Hinterleib. Das ist die Dunkle Honigbiene Apis mellifera mellifera, die seit Jahrtausenden heimische Honigbiene. Im Gegensatz zu ihren Schwestern, die gelbe Italienische Biene, die graue Krainer Biene, die gelb gescheckte Buckfastbiene und all die Kreuzungen aus diesen Bienen, war sie perfekt an die Pflanzen und das Klima in Mitteleuropa angepasst.

Was viele erstaunen mag: Die Dunkle Biene ist ein Waldtier und hat sich auf eine besondere Nische im Lebensraum Wald spezialisiert. Sie ist auf Spechte und deren Höhlen angewiesen. Von ihr wiederum profitiert eine Reihe anderer Waldbewohner. Sie kämpft gegen Wespen und räuberische Schmetterlinge und fällt allerhand Räubern zum Opfer. Die wilden Honigbienen bestäuben also nicht nur Millionen von Blüten, sondern werden auch zu Millionen gefressen. Die wilde Honigbiene nimmt eine Schlüsselrolle in der Ökologie der Wälder ein. Dennoch verschwand sie fast vollständig aus Mitteleuropa.

Diese Naturdokumentation zeigt das Leben wild lebender Honigbienen, wie sie seit Urzeiten ohne Imker in den Wäldern auskommen. Ein Leben in enger Verbindung mit Vögeln, Fledermäusen, Insekten, Bäumen, Blütenpflanzen und vielen anderen. Der vielfach preisgekrönte Filmemacher Jan Haft führt mit seiner bildstarken und einfühlsamen Dokumentation vor Augen, was gewonnen wird, wenn den wilden Honigbienen wieder ein Platz in den Wäldern eingeräumt wird.
 

So. 05.04.26 10:15 - 11:15 Uhr

Planet Weltweit

Paris, Hauptstadt der Bienen

Paris zieht nicht nur Menschen an, die Stadt an der Seine ist auch für Honigbienen ein Zuhause. Etwa 2000 Bienenstöcke halten Imker heute auf den Dächern und in den Gärten der französischen Hauptstadt.
 

Di. 07.04.26 15:15 - 16:00 Uhr

Tagebuch einer Biene

Dokumentation  - Filmtipp

Wir halten ein Insektenleben für kurz und unbedeutend. Was kann schon in 6 Wochen passieren? Doch dieser Film entdeckt die kleinen und großen Abenteuer einer einzigen Honigbiene - und zwar aus ihren Augen. Auch bei Bienen geht es schließlich um Mut, Intelligenz und den Willen zu überleben. Von Schlupf bis zum Lebensende, zusammengefügt aus Hunderten Stunden Filmmaterial und basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft, enthüllt dieser Film das große Drama eines kleinen Geschöpfs.

Ein Bienenstock ist der Inbegriff des Kollektivs - Zehntausende winzige Individuen arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin: das Überleben der Gemeinschaft. Aber die neueste Forschung zeigt, auch in einem Bienenvolk zählt jedes einzelne Individuum. Bienen haben sehr unterschiedliche Charaktere - einige sind schüchtern, andere mutig, manche fliegen weit weg vom Stock, andere nicht, einige sind klug, andere nicht so sehr. Und diese Unterschiedlichkeit der Bienen ist gut - sie erhöht die Überlebenschancen des Volks. Nur dank dieser Vielfalt im Stock kann ein Bienenvolk auf Veränderungen in seiner Umgebung schnell genug reagieren.

"Tagebuch einer Biene" erzählt deswegen die Lebensgeschichte einer einzigen Biene. Mit einer einzigartigen Kameratechnik und sehr viel Geduld gelang es dem Regisseur Dennis Wells und des Kameramanns Brian McClatchy die Abenteuer einer kleinen Biene im Laufe ihres Lebens einzufangen. Von den Anstrengungen beim Schlupf, über die Suche nach Blüten, bis zum Kampf gegen Hornissen. Das Leben einer Biene steckt voller Abenteuer. Der Film zeigt nicht nur wie intelligent Bienen sind (soweit wir wissen, sind sie das einzige Tier, dass das Konzept der "Null" versteht), sondern entdeckt auch die Schönheit einer völlig fremden Welt direkt vor unserer Haustür - aber es ist auch eine Welt in der ein einziger Regetropfen tödlich sein kann.
 

Di. 07.04.26 16:00 - 16:30 Uhr

Achtung! Asiatische Hornissen!

Oliver Wieckhorst und Kai Schütte auf Vespa velutina Ortung  in Hamburg  - Filmtipp

Hornissen in der Hamburger City jagen und töten - das war nicht der Plan von Oliver Wieckhorst. Seinen IT-Job hat er vor Jahren an den Nagel gehängt, um sich der Natur und seiner Mission zu widmen: der Rettung bedrohter und geschützter Insekten, Hornissen, Hummeln und Wespen. Für den NABU ist er als "Wespenberater" in Hamburg unterwegs und siedelt Völker um, wo ihre Nähe von Menschen nicht ertragen wird. Der Mann ist fasziniert von den staatenbildenden Insekten. Egal wie viele Tiere ihn gerade stechen wollen, er ist die Ruhe selbst. Hat er das Volk heil im Umsiedlungskasten und den dann im Auto, düst er damit in den Norden der Millionenstadt, wo er die Völker auf umzäuntem Gelände der Wasserwerke wieder aussiedelt.

Doch nun macht sich ein Eindringling immer mehr breit. Seit 2019 das erste Nest Asiatischer Hornissen in Hamburg entdeckt wurde, muss der Insektenretter im Behördenauftrag Jagd auf die eingeschleppten Insekten machen. Die EU schreibt die Verfolgung der invasiven Art vor, zum Schutz heimischer Arten, aber auch weil Europas Imkerverbände Druck machen. Denn Hornissen leben von anderen Insekten. Und die Asiatische Hornisse frisst sehr gern Honigbienen. Nachdem eine Königin der Asiatischen Hornisse vermutlich per Schiffscontainer 2004 in Frankreich eingeschleppt wurde und das erste Volk gegründet hat, breitet sich die Art in Europa aus. 2014 sind die ersten Nester im Südwesten Deutschlands gefunden worden.

Die kugelrunden Nester der Asiatischen Hornisse hängen in schwindelnder Höhe in den Stadtbäumen und die Tiere gehen zum Angriff über, wenn man sich ihrem Volk nähert.
 

Do. 09.04.26 15:30 - 16:20 Uhr

Expeditionen

Ameisen - Die heimliche Weltmacht - Filmtipp

Ameisen sind eine heimliche Weltmacht auf unserem Planeten. Alle Ameisenarten zusammengenommen übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Sie sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen, und wie wir Menschen leben Ameisen in sozialen Staaten, führen Kriege und halten Sklaven. Für diese Dokumentation nimmt Wolfgang Thaler, der für seine Kameraarbeit bei den UNIVERSUM-Dokumentationen "Assam - Im Land der Bienenbäume" und "Bienen - Ein Leben für die Königin" mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, gemeinsam mit den führenden Ameisenforschern der Welt Biologie und Verhaltensweisen verschiedenster Ameisenarten unter die Lupe.
Eine Dokumentation von Wolfgang Thaler
 

Fr. 10.04.26 17:50 - 18:35 Uhr

Wilder Frühling

Tierische Liebe zwischen Oberrhein und Zugspitze

Mit dem Frühling kommen auch die Frühlingsgefühle bei den Wildtieren zwischen Oberrhein und Zugspitze. Männchen und Weibchen müssen sich des Nachwuchs wegen finden. Liebe auf den ersten Blick? Nein....

Der Frühling ist die Zeit der Paarung – und für viele Wildtiere geht es dabei um alles. Nicht alle haben den harten Winter überlebt, doch wer noch da ist, muss jetzt handeln. Für ein Gelbhalsmaus-Weibchen bedeutet das: einen starken Partner finden, der ihr und dem Nachwuchs die besten Überlebenschancen bietet.

Auch ein Eisvogel-Männchen will eine Familie gründen. Bevor es allerdings zur Paarung kommen kann, muss er die anfängliche Feindseligkeit seines auserwählten Weibchens überwinden.

Für manche gestaltet sich die Balz äußerst riskant. Die Weibchen der Erdkröten und Seidenbienen geraten im Ansturm der liebestollen Männchen in Lebensgefahr. Bei Staren und Fasanen hingegen setzen die Männchen alles auf eine Karte: Ihre auffälligen Balzrituale ziehen nicht nur Weibchen an, sondern auch Rivalen und Fressfeinde.

Selbst im Schutz der Dunkelheit ist Eile geboten. Ein Dachs-Männchen, das die Nachbarin verführen will, muss schnell sein – bevor der Hausherr zurückkehrt und die Situation eskaliert. So wird der Frühling zu einer wilden Jahreszeit!
 

So. 12.04.26

+

Mi. 15.04.26

20:15 - 21:00 Uhr

+

00:00 - 00:45 Uhr

Das Ende der Insekten?

Dokumentation

Die Zahlen sind alarmierend: Von fast 600 Wildbienenarten in Deutschland ist die Hälfte in Gefahr, mindestens 60 einheimische Schmetterlingsarten sind bereits verschwunden und ein Drittel der Schwebfliegenarten Europas schwebt am Rande des Aussterbens. Insgesamt gelten 42 Prozent der heimischen Insektenarten als gefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben.

„Für mich ist der Rückgang der Insektenvielfalt das weltweit besorgniserregendste Problem, dem wir uns stellen müssen“: Dr. Bodil Cass, Insektenforscherin aus Kalifornien.
„Tatort“-Star Maria Furtwängler war schon immer ein glühender Insektenfan. Als Kind verbrachte sie ihre Sommer regelmäßig an den Seen Bayerns, rettete ertrinkende Bienen aus dem Wasser und baute ihnen kleine Krankenhäuser aus Blättern, um sie wiederzubeleben. Die Leidenschaft für die unscheinbaren Krabbeltiere ließ sie seither nicht mehr los. Heute besitzt die Hobby-Imkerin eine Reihe von Bienenstöcken, die sie das ganze Jahr über versorgt. „Durch das Imkern habe ich gelernt, welche Blüten Honigbienen am liebsten anfliegen und was Wildbienen oder Schmetterlinge besonders anzieht. Obwohl ich meinen Garten immer mehr danach ausgerichtet habe, ist auch hier offensichtlich, wie es Jahr um Jahr immer weniger Hummeln und Schwebfliegen gibt.“
Insekten sind die unscheinbaren Helden des Planeten. Sie bestäuben Nutzpflanzen, recyceln Abfälle und dienen als Nahrungsquelle für unzählige andere Tiere. Damit sind sie auch unverzichtbar für den Menschen. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich ihre Zahl dramatisch verringert. Warum? das möchte Maria Furtwängler auf ihrer Spurensuche herausfinden. Dafür trifft sie Menschen aus Forschung und Agrarindustrie, Hersteller von Pflanzen- und Insektenschutzmitteln, ökologisch und konventionell arbeitende Landwirte vom Alten Land in Norddeutschland bis zur Schwäbischen Alb.
In den USA wiederum ist alles XXL: die Größe der Felder, die damit einhergehenden Probleme, aber auch die Kreativität mit Hightechlösungen im von Robotern und Computern gesteuerten Pflanzenanbau.
Kenntnisreich begibt sich die studierte Medizinerin Furtwängler als Anwältin der Insekten für „Erlebnis Erde“ auf eine aufrüttelnde Reise: „Was mich bei den Dreharbeiten am allermeisten berührt hat, ist, wie viele der Wissenschaftlerinnen und Experten von einem drohenden Kollaps der weltweiten Insektenpopulation sprechen. In dieser Deutlichkeit habe ich das vorher noch nicht gehört und mir auch nicht vorstellen wollen.“
 

Di. 21.04.26 08:10 - 09:10 Uhr

Planet Weltweit

Die Honigsammler von Yunnan

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches.
 

Sa. 25.04.26 16:20 - 16:45 Uhr

Erlebnis Österreich

Die Welt der wilden Bienen

Honigbienen stehen stark im Licht der Öffentlichkeit. Die Imkerei hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Es gibt immer mehr junge Imkerinnen und Imker. Aber Honigbienen sind Nutztiere, sie werden vom Menschen gezüchtet und auch zugefüttert. Über Wildbienen dagegen ist fast gar nichts bekannt. Die wild lebenden Verwandten der Honigbienen können mit einer unglaublichen Vielfalt aufwarten. Nicht nur in ihrer Gestalt, sondern auch in ihrer Lebensweise unterscheidet sich jede Art.
 

Mo. 27.04.26 05:55 - 06:50 Uhr

360º Reportage

Peru: Stachellose Bienen, Retter des Regenwaldes

In Peru halten immer mehr indigene Amazonas-Anwohner die tropischen Verwandten der Honigbiene. Die stachellosen Insekten liefern nicht nur einen besonders edlen, hochpreisigen Honig – sie sind zudem auch von zentraler Bedeutung für die Bestäubung vieler heimischer Pflanzenarten und eröffnen so Wege der nachhaltigen Waldnutzung. Können die Wildbienen sogar etwas zur Rettung des Regenwaldes beitragen?

César Delgado ist der führende Experte für stachellose Bienen in Peru. Er lebt in Iquitos und arbeitet dort für das staatliche Forschungsinstitut des peruanischen Amazonas (IIAP). Gemeinsam mit der Biochemikerin Rosa Vasquez Espinoza engagiert er sich in mehreren Projekten für die Verbreitung der Imkerei mit stachellosen Bienen. So wollen sie den indigenen Gemeinschaften Perus Wege für eine nachhaltige und zugleich lukrative Nutzung des Regenwaldes eröffnen – und die Bestände an heimischen Wildbienen vermehren.

Der Film begleitet die beiden Wissenschaftler auf einer Mission in das Territorium der Asháninka, der größten indigenen Volksgruppe im peruanischen Amazonasgebiet. Die Asháninka kennen und nutzen den Honig stachelloser Bienen als traditionelles Heilmittel – gewinnen ihn jedoch meist durch Einsammeln in der Wildnis oder durch die Imkerei in hohlen Baumstämmen. Die effizientere Imkerei in Bienenkästen – so Césars Gedanke – könnte ihnen helfen, mit dem Honig ein Einkommen zu erzielen.

Auf ihren Expeditionen suchen die Forscher stets auch nach seltenen Bienenarten. Sie haben gehört, dass es im Gebiet der Asháninka Insekten geben soll, die giftigen Honig herstellen. Werden sie diesen sagenumwobenen Bienen auf die Spur kommen – und vielleicht sogar neue, wissenschaftlich noch nicht beschriebene Arten entdecken?
 

Mo. 27.04.25 16:20 - 17:05 Uhr

Wilder Frühling - Tierische Liebe zwischen Oberrhein und Zugspitze

Dokumentation

Mit dem Frühling kommen auch die Frühlingsgefühle bei den Wildtieren zwischen Oberrhein und Zugspitze. Männchen und Weibchen müssen sich des Nachwuchs wegen finden.
Liebe auf den ersten Blick? Nein....

Der Frühling ist die Zeit der Paarung – und für viele Wildtiere geht es dabei um alles. Nicht alle haben den harten Winter überlebt, doch wer noch da ist, muss jetzt handeln. Für ein Gelbhalsmaus-Weibchen bedeutet das: einen starken Partner finden, der ihr und dem Nachwuchs die besten Überlebenschancen bietet.

Auch ein Eisvogel-Männchen will eine Familie gründen. Bevor es allerdings zur Paarung kommen kann, muss er die anfängliche Feindseligkeit seines auserwählten Weibchens überwinden.

Für manche gestaltet sich die Balz äußerst riskant. Die Weibchen der Erdkröten und Seidenbienen geraten im Ansturm der liebestollen Männchen in Lebensgefahr. Bei Staren und Fasanen hingegen setzen die Männchen alles auf eine Karte: Ihre auffälligen Balzrituale ziehen nicht nur Weibchen an, sondern auch Rivalen und Fressfeinde.

Selbst im Schutz der Dunkelheit ist Eile geboten. Ein Dachs-Männchen, das die Nachbarin verführen will, muss schnell sein – bevor der Hausherr zurückkehrt und die Situation eskaliert. So wird der Frühling zu einer wilden Jahreszeit!
 

Mi. 29.04.26 10:40 - 11:05 Uhr

Erlebnis Österreich

Die Welt der wilden Bienen

Honigbienen stehen stark im Licht der Öffentlichkeit. Die Imkerei hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Es gibt immer mehr junge Imkerinnen und Imker. Aber Honigbienen sind Nutztiere, sie werden vom Menschen gezüchtet und auch zugefüttert. Über Wildbienen dagegen ist fast gar nichts bekannt. Die wild lebenden Verwandten der Honigbienen können mit einer unglaublichen Vielfalt aufwarten. Nicht nur in ihrer Gestalt, sondern auch in ihrer Lebensweise unterscheidet sich jede Art.
 

Do. 30.04.26 08:10 - 08:25 Uhr

Warum brauchen wir Bienen

Dokumentation

Die Meldung ist erschreckend: Schon bald, so befürchten Fachleute, könnten die Bienen ausgestorben sein. Der Grund: Monokulturen, Parasiten und Pestizide. Denn manche Pflanzenschutzmittel wirken wie Nervengifte auf die Bienen, sie verirren sich beim Honigsammeln und finden nicht mehr zurück in ihren Stock. Ein perfektes System fände hier sein Ende. Denn die Bienen stehen bei allen Menschen für positive Eigenschaften wie Ordnung, Klugheit und Zusammenarbeit. Sie produzieren Wachs und Honig, sind unverzichtbar für unser Ökosystem und unsere Landschaft: Mehr als 80 Prozent der Bestäubung erfolgt durch die fleißigen Bienen.
Die Sendung stellt den Bienenstaat in seiner beeindruckenden Arbeitsaufteilung vor und zeigt, wie gefährdet das Leben der Bienen heute ist.
 

 

 

Mai 2026

 

Sa. 02.05.26 06:20 - 07:15 Uhr

Mitbestimmung im Tierreich

Dokumentation

Das „Tanzen“ der Bienen ist ein seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekanntes Kommunikationssignal. Die Choreographie zeigt ihnen die zurückzulegende Strecke und die Ausrichtung der Blüten zur Sonne an.
Eine demokratische Mehrheit ist eine weitaus bessere Überlebensgarantie als jede Tyrannei. Viele Tierarten, die dutzende, ja sogar tausende Individuen umfassen, treffen ihre Entscheidungen auf ...
Zahlreiche Tierarten leben in Rudeln, Herden, Schwärmen. Doch wer gibt die Richtung an, wenn es darauf ankommt? Wer entscheidet, wo das Nest gebaut wird? Wer sagt, ob die Jagd weitergeht oder nicht?
Der Zweiteiler führt in Wildschutzgebiete von Botswana bis Frankreich und zeigt, wie Tiere zum Wohle der Gemeinschaft ihre individuelle Meinung äußern.
Ein spannender Einblick in die Welt der Tiere und ihre kollektive Entscheidungsfindung.
 

So. 03.05.26

+

Mo. 04.05.26

21:00 - 21:45 Uhr

+

04:25 - 05:10 Uhr

Ziemlich wilde Bienen

Dokumentation

Über Jahrtausende war sie Honiglieferantin: die Dunkle Honigbiene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker:innen begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen. Die Dunkle Honigbiene, "Apis mellifera mellifera", war seit Jahrtausenden als heimische Honigbiene perfekt an die Pflanzen und das Klima in Mitteleuropa angepasst. Sie ist ein Waldtier und von ihr profitiert eine Reihe anderer Waldbewohner. Die wilden Honigbienen bestäuben also nicht nur Millionen von Blüten, sondern werden auch zu Millionen gefressen. Die wilde Honigbiene nimmt eine Schlüsselrolle in der Ökologie der Wälder ein. Dennoch verschwand sie fast vollständig aus Mitteleuropa.
 

Mo. 04.05.26 07:35 - 08:00 Uhr

Willi wills wissen

Wovon schwärmt der Bienenschwarm?

Heute ist Willi dem Honig auf der klebrigen Spur. Und wer kennt sich mit Honig besser aus als ein Imker? Um sich vor Bienenstichen zu schützen, muss Willi einen Ganzkörperschutzanzug anziehen und sogar Pfeife rauchen. Rauch mögen die Insekten nämlich nicht und deshalb halten sie sich fern. Mehrere Stockwerke kann eine Bienenwohnung haben und bis zu 60.000 Bienen beherbergen! Was Willi noch nicht wusste: Es ist tatsächlich so, dass die Bienen den Honig in ihrem Körper selbst herstellen. Aber natürlich nicht, damit die Menschen etwas Süßes zu essen haben, sondern sie selbst. Honig dient als Nahrungsvorrat für das Bienenvolk und seine Nachkommen.
Um den Honig zu produzieren, müssen die Bienen ausschwärmen, um Nektar und Honigtau aus Blüten zu sammeln. Toll, wie sie einander mitteilen, wo sich neues Futter befindet: sie führen einen Tanz auf! Aus der Art, wie eine Biene tanzt, erkennen die anderen, wo sich leckere, gefüllte Blüten befinden. Und dann nix wie hin.
Gefährlich können Bienen eigentlich nur werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Wild rumzufuchteln, wenn sich eine nähert, ist deshalb keine gute Idee. Um sich zu verteidigen, sticht sie dann vielleicht tatsächlich zu. Also: cool bleiben. Denn der beste Bienenstich ist doch immer noch das Stück Kuchen auf dem Teller, oder?
 

Di. 05.05.26 16:55 - 17:50 Uhr

Mitbestimmung im Tierreich

Dokumentation

Das „Tanzen“ der Bienen ist ein seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekanntes Kommunikationssignal. Die Choreographie zeigt ihnen die zurückzulegende Strecke und die Ausrichtung der Blüten zur Sonne an.
Eine demokratische Mehrheit ist eine weitaus bessere Überlebensgarantie als jede Tyrannei. Viele Tierarten, die dutzende, ja sogar tausende Individuen umfassen, treffen ihre Entscheidungen auf ...
Zahlreiche Tierarten leben in Rudeln, Herden, Schwärmen. Doch wer gibt die Richtung an, wenn es darauf ankommt? Wer entscheidet, wo das Nest gebaut wird? Wer sagt, ob die Jagd weitergeht oder nicht?
Der Zweiteiler führt in Wildschutzgebiete von Botswana bis Frankreich und zeigt, wie Tiere zum Wohle der Gemeinschaft ihre individuelle Meinung äußern.
Ein spannender Einblick in die Welt der Tiere und ihre kollektive Entscheidungsfindung.
 

Do. 07.05.26 06:55 - 07:10 Uhr

Das kleine 1x1 der Artenkunde

Die Hornisse, die keine ist

„Das kleine 1x1 der Artenkunde“ zeigt, wie sich Tierarten unterscheiden und richtig bestimmen lassen. Die Filme helfen dabei genau hinzuschauen und Ähnlichkeiten und Unterschiede einzuordnen. Ein spielerisch gestalteter Zugang zur Welt der Tiere für Kinder und andere Naturbegeisterte. Ein großes, schwarz-gelbes Insekt brummt durch die Luft. Es ist viel größer als eine Biene. Das wird wohl eine Hornisse sein. Oder doch nicht? Es könnte auch ein Hornissenschwärmer sein - keine Wespenart, sondern ein Schmetterling. Das faszinierende Insekt hat durchsichtige Flügel und ist im Laufe der Evolution mit seinem schwarz-gelben Hinterleib zu einem fast perfekten „Doppelgänger“ der Hornisse geworden. Biologen bezeichnen dieses Nachahmen des Aussehens als „Mimikry“. Das wespenähnliche Aussehen schützt den Hornissenschwärmer vor vielen Fressfeinden, zum Beispiel vor Vögeln, die den Stachel von Hornissen fürchten. Der gefährlich aussehende Schmetterling ist für Mensch und Tier allerdings völlig harmlos und hat auch einen ganz anderen Lebenswandel als die Hornissen.
 

Do. 07.05.26 11:15 - 12:15 Uhr

Planet Weltweit

Slowenien, Land des Honigs

Imker wie der Erik Luznar bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO Reportage hat ihn besucht.
 

Sa. 09.05.26 07:00 - 07:30 Uhr

Die Antwort auf fast alles

Können wir die Bestäuber ersetzen?

Bestäubung ist ein komplexer Prozess mit vielen Beteiligten. Am wichtigsten sind die Bienen. "Das ist nicht nur die Honigbiene, sondern es sind 20.000 Bienenarten", weiß Bestäubungsökologin Alexandra-Maria Klein. Es gibt auch andere Bestäuber: Ameisen bestäuben Kakao und Vögel bestäuben Akazien. Die Blüten locken dabei die Bestäuber ganz unterschiedlich an. "Manche riechen nach verfaulendem Fleisch und locken zum Beispiel Fliegen an, die von diesem Geruch angezogen werden", erzählt Botanikerin Sarah Darwin. Aber dieser einst verlässliche Pakt zwischen Bestäubern und Pflanzen ist in Gefahr - und damit auch unsere Nahrungssicherheit.

"Drei Viertel der Nutzpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um eine gute Ernte zu erzielen", sagt der britische Biologe Dave Goulson. Klimawandel, Lebensraumverlust und Pestizide sind nur einige der Gründe, warum es immer schlechter um die Bestäuber steht. Bereits jetzt greifen wir Menschen der Natur bei der Bestäubung unter die Arme, etwa durch Handbestäubung bei der Produktion von Vanille und Maracuja. Und auch Honigbienen werden gezielt in Gegenden gebracht, in denen es sonst fast keine Bestäuber mehr gibt, um beispielsweise die Mandelernte zu garantieren. Pflanzen und Bestäuber haben sich evolutionär gut aufeinander abgestimmt, vielleicht könnten sie es einfach wieder tun? "Pflanzen könnten sich auch an andere Bestäuber wieder anpassen oder eine Zeit überdauern und sich selbst bestäuben", sagt Biologe Florian Etl von der Uni Wien. Aber wie lange das wohl dauern würde - und ob es schnell genug ginge für die Menschheit?
 

       
       

 

 

 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 

 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

HR - Die Ratgeber

 

Wie man sich vor Wespen schützen kann - Umsiedlung eines Hornissennestes 

  

Es ist Wespen-Hochsaison. Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...

 

Moderation: Daniel Johé

 

 

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


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