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Fernsehbeiträge
zum Thema Hautflügler
(Wespen, Hornissen, Hummeln,
Bienen und Ameisen)
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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 04.
Mai 2026 |
Mai 2026
| Sa. 02.05.26 |
06:20 - 07:15 Uhr |
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Mitbestimmung
im Tierreich
Dokumentation
Das „Tanzen“ der Bienen ist
ein seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekanntes
Kommunikationssignal. Die Choreographie zeigt ihnen die zurückzulegende
Strecke und die Ausrichtung der Blüten zur Sonne an.
Eine demokratische Mehrheit ist eine weitaus bessere Überlebensgarantie
als jede Tyrannei. Viele Tierarten, die dutzende, ja sogar tausende
Individuen umfassen, treffen ihre Entscheidungen auf ...
Zahlreiche Tierarten leben in Rudeln, Herden, Schwärmen. Doch wer gibt
die Richtung an, wenn es darauf ankommt? Wer entscheidet, wo das Nest
gebaut wird? Wer sagt, ob die Jagd weitergeht oder nicht?
Der Zweiteiler führt in Wildschutzgebiete von Botswana bis Frankreich
und zeigt, wie Tiere zum Wohle der Gemeinschaft ihre individuelle
Meinung äußern.
Ein spannender Einblick in die Welt der Tiere und ihre kollektive
Entscheidungsfindung.
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| So. 03.05.26
+
Mo. 04.05.26 |
21:00 - 21:45 Uhr
+
04:25 - 05:10 Uhr |

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Ziemlich
wilde Bienen
Dokumentation -
Filmtipp
Über Jahrtausende war sie
Honiglieferantin: die Dunkle Honigbiene. Doch in den 1970er-Jahren
verschwand sie aus Deutschland. Die Dokumentation begibt sich auf eine
spannende Suche, zeigt in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in
einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst
in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker:innen begannen, daraus das
kleinste Haustier der Welt zu machen. Die Dunkle Honigbiene, "Apis
mellifera mellifera", war seit Jahrtausenden als heimische Honigbiene
perfekt an die Pflanzen und das Klima in Mitteleuropa angepasst. Sie ist
ein Waldtier und von ihr profitiert eine Reihe anderer Waldbewohner. Die
wilden Honigbienen bestäuben also nicht nur Millionen von Blüten,
sondern werden auch zu Millionen gefressen. Die wilde Honigbiene nimmt
eine Schlüsselrolle in der Ökologie der Wälder ein. Dennoch verschwand
sie fast vollständig aus Mitteleuropa.
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| Mo. 04.05.26 |
07:35 - 08:00 Uhr |
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Willi wills
wissen
Wovon schwärmt der Bienenschwarm?
Heute ist Willi dem Honig
auf der klebrigen Spur. Und wer kennt sich mit Honig besser aus als ein
Imker? Um sich vor Bienenstichen zu schützen, muss Willi einen
Ganzkörperschutzanzug anziehen und sogar Pfeife rauchen. Rauch mögen die
Insekten nämlich nicht und deshalb halten sie sich fern. Mehrere
Stockwerke kann eine Bienenwohnung haben und bis zu 60.000 Bienen
beherbergen! Was Willi noch nicht wusste: Es ist tatsächlich so, dass
die Bienen den Honig in ihrem Körper selbst herstellen. Aber natürlich
nicht, damit die Menschen etwas Süßes zu essen haben, sondern sie
selbst. Honig dient als Nahrungsvorrat für das Bienenvolk und seine
Nachkommen.
Um den Honig zu produzieren, müssen die Bienen ausschwärmen, um Nektar
und Honigtau aus Blüten zu sammeln. Toll, wie sie einander mitteilen, wo
sich neues Futter befindet: sie führen einen Tanz auf! Aus der Art, wie
eine Biene tanzt, erkennen die anderen, wo sich leckere, gefüllte Blüten
befinden. Und dann nix wie hin.
Gefährlich können Bienen eigentlich nur werden, wenn sie sich bedroht
fühlen. Wild rumzufuchteln, wenn sich eine nähert, ist deshalb keine
gute Idee. Um sich zu verteidigen, sticht sie dann vielleicht
tatsächlich zu. Also: cool bleiben. Denn der beste Bienenstich ist doch
immer noch das Stück Kuchen auf dem Teller, oder?
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| Di. 05.05.26 |
16:55 - 17:50 Uhr |
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Mitbestimmung
im Tierreich
Dokumentation
Das „Tanzen“ der Bienen ist
ein seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekanntes
Kommunikationssignal. Die Choreographie zeigt ihnen die zurückzulegende
Strecke und die Ausrichtung der Blüten zur Sonne an.
Eine demokratische Mehrheit ist eine weitaus bessere Überlebensgarantie
als jede Tyrannei. Viele Tierarten, die dutzende, ja sogar tausende
Individuen umfassen, treffen ihre Entscheidungen auf ...
Zahlreiche Tierarten leben in Rudeln, Herden, Schwärmen. Doch wer gibt
die Richtung an, wenn es darauf ankommt? Wer entscheidet, wo das Nest
gebaut wird? Wer sagt, ob die Jagd weitergeht oder nicht?
Der Zweiteiler führt in Wildschutzgebiete von Botswana bis Frankreich
und zeigt, wie Tiere zum Wohle der Gemeinschaft ihre individuelle
Meinung äußern.
Ein spannender Einblick in die Welt der Tiere und ihre kollektive
Entscheidungsfindung.
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| Mi. 06.05.26 |
17:50 - 18:35 Uhr |
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Unsere Wälder
Zurück in die Zukunft
Durch Stürme, Trockenheit,
Brände und Borkenkäfer wird binnen kurzer Zeit zerstört, was über
Jahrhunderte gewachsen ist. Bedeutet das das Ende für unsere Wälder und
ihre Bewohner? Unordnung im Wald durch Windbruch, herumliegendes Totholz
oder Brände irritieren uns. Genau darin aber liegt eine Chance für die
Natur.
Es ist verblüffend und scheint wie ein Widerspruch: Nach einem Waldbrand
oder einem Massenbefall durch Borkenkäfer erholen sich selbst stark
geschädigte Wälder. Denn Katastrophen sind Teil eines natürlichen
Kreislaufs, der Platz für frisches Grün schafft. Und die Rückkehr von
Wisent, Wildpferd oder Rind schafft wichtige Voraussetzungen, um unsere
Wälder fit für die Zukunft zu machen. Die großen Pflanzenfresser sorgen
dafür, dass Lichtungen entstehen und die Artenvielfalt sprunghaft
ansteigt.
Auch in dieser Folge der Dokumentationsreihe ist der Wald die Bühne für
die großen und kleinen Dramen der Natur: Wir sehen, wie eine Rehmutter
Zwillinge zur Welt bringt, werden Zeuge dramatischer Brände, beobachten
Hornissen bei der Jagd und sind dabei, wenn sich der Wald
nach vermeintlicher Zerstörung regeneriert und artenreicher als zuvor
emporwächst.
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| Do.
07.05.26 |
06:55 -
07:10 Uhr |
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Das kleine
1x1 der Artenkunde
Die Hornisse, die keine ist
„Das kleine 1x1 der
Artenkunde“ zeigt, wie sich Tierarten unterscheiden und richtig
bestimmen lassen. Die Filme helfen dabei genau hinzuschauen und
Ähnlichkeiten und Unterschiede einzuordnen. Ein spielerisch gestalteter
Zugang zur Welt der Tiere für Kinder und andere Naturbegeisterte. Ein
großes, schwarz-gelbes Insekt brummt durch die Luft. Es ist viel größer
als eine Biene. Das wird wohl eine Hornisse sein. Oder doch nicht? Es
könnte auch ein Hornissenschwärmer sein - keine Wespenart, sondern ein
Schmetterling. Das faszinierende Insekt hat durchsichtige Flügel und ist
im Laufe der Evolution mit seinem schwarz-gelben Hinterleib zu einem
fast perfekten „Doppelgänger“ der Hornisse geworden. Biologen bezeichnen
dieses Nachahmen des Aussehens als „Mimikry“. Das wespenähnliche
Aussehen schützt den Hornissenschwärmer vor vielen Fressfeinden, zum
Beispiel vor Vögeln, die den Stachel von Hornissen fürchten. Der
gefährlich aussehende Schmetterling ist für Mensch und Tier allerdings
völlig harmlos und hat auch einen ganz anderen Lebenswandel als die
Hornissen.
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| Do. 07.05.26 |
11:15 - 12:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Slowenien, Land des Honigs
Imker wie der Erik Luznar
bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die
traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig
auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr
beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO
Reportage hat ihn besucht.
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| Sa.
09.05.26 |
07:00 -
07:30 Uhr |
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Die Antwort
auf fast alles
Können wir die Bestäuber ersetzen?
Bestäubung ist ein komplexer
Prozess mit vielen Beteiligten. Am wichtigsten sind die Bienen. "Das ist
nicht nur die Honigbiene, sondern es sind 20.000 Bienenarten", weiß
Bestäubungsökologin Alexandra-Maria Klein. Es gibt auch andere Bestäuber:
Ameisen bestäuben Kakao und Vögel bestäuben Akazien. Die Blüten locken
dabei die Bestäuber ganz unterschiedlich an. "Manche riechen nach
verfaulendem Fleisch und locken zum Beispiel Fliegen an, die von diesem
Geruch angezogen werden", erzählt Botanikerin Sarah Darwin. Aber dieser
einst verlässliche Pakt zwischen Bestäubern und Pflanzen ist in Gefahr -
und damit auch unsere Nahrungssicherheit.
"Drei Viertel der Nutzpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um
eine gute Ernte zu erzielen", sagt der britische Biologe Dave Goulson.
Klimawandel, Lebensraumverlust und Pestizide sind nur einige der Gründe,
warum es immer schlechter um die Bestäuber steht. Bereits jetzt greifen
wir Menschen der Natur bei der Bestäubung unter die Arme, etwa durch
Handbestäubung bei der Produktion von Vanille und Maracuja. Und auch
Honigbienen werden gezielt in Gegenden gebracht, in denen es sonst fast
keine Bestäuber mehr gibt, um beispielsweise die Mandelernte zu
garantieren. Pflanzen und Bestäuber haben sich evolutionär gut
aufeinander abgestimmt, vielleicht könnten sie es einfach wieder tun?
"Pflanzen könnten sich auch an andere Bestäuber wieder anpassen oder
eine Zeit überdauern und sich selbst bestäuben", sagt Biologe Florian
Etl von der Uni Wien. Aber wie lange das wohl dauern würde - und ob es
schnell genug ginge für die Menschheit?
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| Fr. 15.05.26 |
01:15 - 02:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Die Honigsammler von Yunnan
Schon seit Jahrtausenden
ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau
dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden
oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der
chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten
Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest
des Riesenreiches.
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| Fr. 15.05.26 |
05:00 - 05:55 Uhr |
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Mitbestimmung
im Tierreich
Dokumentation
Das „Tanzen“ der Bienen ist
ein seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekanntes
Kommunikationssignal. Die Choreographie zeigt ihnen die zurückzulegende
Strecke und die Ausrichtung der Blüten zur Sonne an.
Eine demokratische Mehrheit ist eine weitaus bessere Überlebensgarantie
als jede Tyrannei. Viele Tierarten, die dutzende, ja sogar tausende
Individuen umfassen, treffen ihre Entscheidungen auf ...
Zahlreiche Tierarten leben in Rudeln, Herden, Schwärmen. Doch wer gibt
die Richtung an, wenn es darauf ankommt? Wer entscheidet, wo das Nest
gebaut wird? Wer sagt, ob die Jagd weitergeht oder nicht?
Der Zweiteiler führt in Wildschutzgebiete von Botswana bis Frankreich
und zeigt, wie Tiere zum Wohle der Gemeinschaft ihre individuelle
Meinung äußern.
Ein spannender Einblick in die Welt der Tiere und ihre kollektive
Entscheidungsfindung.
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| Sa. 16.05.26 |
05:00 - 05:30 Uhr |
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Die Antwort
auf fast alles
Können wir die Bestäuber ersetzen?
Bestäubung ist ein komplexer
Prozess mit vielen Beteiligten. Am wichtigsten sind die Bienen. "Das ist
nicht nur die Honigbiene, sondern es sind 20.000 Bienenarten", weiß
Bestäubungsökologin Alexandra-Maria Klein. Es gibt auch andere Bestäuber:
Ameisen bestäuben Kakao und Vögel bestäuben Akazien. Die Blüten locken
dabei die Bestäuber ganz unterschiedlich an. "Manche riechen nach
verfaulendem Fleisch und locken zum Beispiel Fliegen an, die von diesem
Geruch angezogen werden", erzählt Botanikerin Sarah Darwin. Aber dieser
einst verlässliche Pakt zwischen Bestäubern und Pflanzen ist in Gefahr -
und damit auch unsere Nahrungssicherheit.
"Drei Viertel der Nutzpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um
eine gute Ernte zu erzielen", sagt der britische Biologe Dave Goulson.
Klimawandel, Lebensraumverlust und Pestizide sind nur einige der Gründe,
warum es immer schlechter um die Bestäuber steht. Bereits jetzt greifen
wir Menschen der Natur bei der Bestäubung unter die Arme, etwa durch
Handbestäubung bei der Produktion von Vanille und Maracuja. Und auch
Honigbienen werden gezielt in Gegenden gebracht, in denen es sonst fast
keine Bestäuber mehr gibt, um beispielsweise die Mandelernte zu
garantieren. Pflanzen und Bestäuber haben sich evolutionär gut
aufeinander abgestimmt, vielleicht könnten sie es einfach wieder tun?
"Pflanzen könnten sich auch an andere Bestäuber wieder anpassen oder
eine Zeit überdauern und sich selbst bestäuben", sagt Biologe Florian
Etl von der Uni Wien. Aber wie lange das wohl dauern würde - und ob es
schnell genug ginge für die Menschheit?
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| Sa. 16.05.26 |
13:20 - 14:05 Uhr |
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Unsere Wälder
Zurück in die Zukunft
Durch Stürme, Trockenheit,
Brände und Borkenkäfer wird binnen kurzer Zeit zerstört, was über
Jahrhunderte gewachsen ist. Bedeutet das das Ende für unsere Wälder und
ihre Bewohner? Unordnung im Wald durch Windbruch, herumliegendes Totholz
oder Brände irritieren uns. Genau darin aber liegt eine Chance für die
Natur.
Es ist verblüffend und scheint wie ein Widerspruch: Nach einem Waldbrand
oder einem Massenbefall durch Borkenkäfer erholen sich selbst stark
geschädigte Wälder. Denn Katastrophen sind Teil eines natürlichen
Kreislaufs, der Platz für frisches Grün schafft. Und die Rückkehr von
Wisent, Wildpferd oder Rind schafft wichtige Voraussetzungen, um unsere
Wälder fit für die Zukunft zu machen. Die großen Pflanzenfresser sorgen
dafür, dass Lichtungen entstehen und die Artenvielfalt sprunghaft
ansteigt.
Auch in dieser Folge der Dokumentationsreihe ist der Wald die Bühne für
die großen und kleinen Dramen der Natur: Wir sehen, wie eine Rehmutter
Zwillinge zur Welt bringt, werden Zeuge dramatischer Brände, beobachten
Hornissen bei der Jagd und sind dabei, wenn sich der Wald
nach vermeintlicher Zerstörung regeneriert und artenreicher als zuvor
emporwächst.
|
| So.
17.05.26 |
05:55
- 06:40 Uhr |
 |
Die wimmelnde
Welt der Termiten
Dokumentation
"Die wimmelnde Welt der
Termiten" handelt von einer Entdeckung des tschechischen Entomologen Dr.
Jan Šobotník: Sein Team fand heraus, dass eine südamerikanische
Termitenart sich bei Gefahr selbst in die Luft sprengt. Wird ein
Arbeiter der Art Neocapritermes taracua von anderen Termiten oder
Ameisen angegriffen, kann er als letzten Ausweg seinen eigenen Körper
zum Platzen bringen und die feindlichen Tiere mit einem dabei
austretenden giftigen Sekret töten. Möglich ist dies dank eines
rucksackartigen Körperteils, das blaue Kristalle enthält. Opfert sich
eine Termite zur Verteidigung ihrer Kolonie, so vermischen sich die
Kristalle aus dem Rucksack mit dem Sekret ihrer Speicheldrüsen zu einer
klebrigen Masse, die die Angreifer entweder lähmt oder sofort tötet.
Jan Šobotník veröffentlichte seine Erkenntnisse im Wissenschaftsmagazin
"Science", woraufhin zahlreiche weitere Medien in aller Welt darüber
berichteten. Ein YouTube-Video über die Kamikaze-Termiten verbuchte über
100.000 Klicks.
Die Dokumentation begleitet Jan Šobotník in verschiedenen Phasen seiner
Arbeit sowie auf einer Expedition nach Äquatorialafrika. Der
Wissenschaftler von der Agraruniversität Prag leitet ein internationales
Forscherteam, mit dem er Untersuchungen an schwer zugänglichen Orten
durchführt – wie dem Dickicht des tropischen Regenwaldes. Dort zeichnete
er beispielsweise mit einer Hochgeschwindigkeitskamera die bisher
schnellste im Tierreich gemessene Bewegung auf.
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| So. 17.05.26 |
17:00 - 17:25 Uhr |
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1, 2 oder 3
Bienen - Helden der Natur
Welches Insekt ist für unser
Ökosystem unverzichtbar? Ganz klar: die Biene! Autorin und Biologin Dr.
Johanna Prinz erklärt, warum das Leben in einem Bienenstock wie am
Schnürchen läuft. Doch Bienen leben nicht nur im Wald oder auf Feldern -
auch mitten in der Stadt fühlen sie sich wohl. Dass die Stadt ein guter
Lebensraum für Bienen sein kann, hat Reporterkind Nora auf einem
Hoteldach in Frankfurt am Main herausgefunden.Neben der Honigbiene gibt
es mehrere hundert Arten von Wildbienen, die aber alle eine Sache
gemeinsam haben. Was das ist, müssen die Rateteams im Studio
herausfinden. Die kommen heute aus Bayern, Thüringen und
Nordrhein-Westfalen.
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| So. 17.05.26 |
19:25 - 19:50 Uhr |
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PUR+
das Entdeckermagazin
Bienen for Future
Kein Obst, kein Gemüse,
weniger Pflanzen - so sähe unsere Welt ohne Bienen aus. Sie und andere
Insekten sind bedroht, werden immer weniger. Können wir Menschen ohne
Bienen überleben?Der 13-jährige Timo wird Imker. Wie schützt er sein
Bienenvolk vor dem Verhungern, Erfrieren und vor Parasitenbefall? Im
"PUR+"-Experiment: 30 Schüler versuchen, die Arbeit der Bienen zu
ersetzen. Sie bestäuben Erdbeerblüten per Hand. Werden sie dann
Erdbeeren ernten?
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| Mo. 18.05.26 |
21:45 - 22:30 Uhr |
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Unsere Wälder
Dokumentation
Seit langem setzen den
Wäldern Stürme, Trockenheit, Brände und Borkenkäfer zu. Genau darin
liegt aber eine Chance für die Natur. In dieser Folge der
Dokumentationsreihe berichtet Naturfilmer Jan Haft, wie sich aus
Zerstörung und einem Blick in die Vergangenheit Konzepte für die Wälder
der Zukunft entwickeln lassen. Allen voran: die Waldweide, eine uralte
Form der Landnutzung.
Durch Stürme, Trockenheit, Brände und Borkenkäfer wird binnen kurzer
Zeit zerstört, was über Jahrhunderte gewachsen ist. Bedeutet das das
Ende für unsere Wälder und ihre Bewohner? Unordnung im Wald durch
Windbruch, herumliegendes Totholz oder Brände irritieren uns. Genau
darin aber liegt eine Chance für die Natur.
Es ist verblüffend und scheint wie ein Widerspruch: Nach einem Waldbrand
oder einem Massenbefall durch Borkenkäfer erholen sich selbst stark
geschädigte Wälder. Denn Katastrophen sind Teil eines natürlichen
Kreislaufs, der Platz für frisches Grün schafft. Und die Rückkehr von
Wisent, Wildpferd oder Rind schafft wichtige Voraussetzungen, um unsere
Wälder fit für die Zukunft zu machen. Die großen Pflanzenfresser sorgen
dafür, dass Lichtungen entstehen und die Artenvielfalt sprunghaft
ansteigt.
Auch in dieser Folge der Dokumentationsreihe ist der Wald die Bühne für
die großen und kleinen Dramen der Natur: Wir sehen, wie eine Rehmutter
Zwillinge zur Welt bringt, werden Zeuge dramatischer Brände, beobachten
Hornissen bei der Jagd und sind dabei, wenn sich der Wald nach
vermeintlicher Zerstörung regeneriert und artenreicher als zuvor
emporwächst.
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| Di. 19.05.26 |
11:30 - 12:00 Uhr |

+
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NaturNah: Von
Bienen lernen
Dokumentation
Ein einziges Buch hat
vielleicht mehr zur Rettung der Bienen beigetragen als alle
Politikerreden. Als die 17-jährige Johanna den Erfolgsroman "Das Leben
der Bienen" gelesen hatte, stand für sie fest, dass sie etwas tun will
für sich und für die Bienen. Und Johanna ist nicht die Einzige, die
durch die Bienendebatte aufgeschreckt wurde. Die Imkerkurse in
Mecklenburg-Vorpommern sind voll belegt. Auf dem Dorf, in der Stadt, auf
dem Balkon, auf dem Garagendach überall entstehen neue Bienenbauten.
Ein einziges Buch hat vielleicht mehr zur Rettung der Bienen beigetragen
als alle Politikerreden. Als die 17-jährige Johanna den Erfolgsroman
"Das Leben der Bienen" gelesen hatte, stand für sie fest, dass sie etwas
tun will für sich und für die Bienen. Gemeinsam mit ihrer Familie hat
sie sich das Imkern beigebracht und dabei viel über das Leben der
Insekten und über sich selbst gelernt. "Ich bin ruhiger geworden, kann
mich besser konzentrieren. Wenn ich mich mit den Bienen beschäftige,
muss ich alles andere ausblenden."
Und Johanna ist nicht die Einzige, die durch die Bienendebatte
aufgeschreckt wurde. Die Imkerkurse in Mecklenburg-Vorpommern sind voll
belegt. Auf dem Dorf, in der Stadt, auf dem Balkon, auf dem Garagendach
stehen neue Bienenbauten.
Aber der Eifer der Laien allein wird nicht reichen, um den
Insektenschwund zu stoppen. In Johannas Garten wächst zwar eine
Bienenweide, aber hinter ihrem Zaun beginnen die großen Äcker mit den
Monokulturen, wo gedüngt und gespritzt wird.
Öko-Imker Mirko Lunau sagt, dass die Imker das Bienensterben in Teilen
selbst zu verantworten haben. Dann nämlich, wenn sie Bienen vor allem
als Honiglieferanten ansehen und die Tiere in ihrer natürlichen
Lebensweise einschränken.
Aber alle, die Bienen retten wollen, haben offenbar inzwischen eines
verstanden: Wer sich auf die Tiere einlässt, lernt nicht nur etwas über
Bienen, sondern noch mehr über Menschen.
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Sa. 23.05.26 |
16:30 - 17:15 Uhr |
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natur
exclusiv
Biene Majas wilde Schwestern -
Filmtipp
Für die meisten Menschen ist
"die Biene" die Honigbiene, die fleißig Blüten besucht und als Volk,
bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, in
einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig
und Wachs produziert. Doch wohl die wenigsten wissen, dass in
Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die
allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben.
Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser sogenannten Wildbienen sind so
vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter den
Wildbienen gibt es Riesen von drei Zentimetern Körperlänge, aber auch
Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Die meisten
Wildbienen sind zwar eher unscheinbar gefärbt, doch machen sie ihr
unauffälliges Äußeres durch eine ungeheure Vielfalt an interessanten
Verhaltensweisen wett. Wohl nur wenige andere Tiere treiben einen
derartigen Aufwand bei der Fürsorge für ihre Nachkommenschaft wie die
Bienen: Um der nächsten Generation den bestmöglichen Start ins Leben zu
ermöglichen, konstruieren sie aus den unterschiedlichsten Materialien
komplizierte Bauwerke als Kinderstuben. Und um ihren Nachwuchs mit
genügend Nektar und Pollen zu versorgen, besuchen Bienenmütter auf
manchmal Hunderte Kilometer langen Sammelflügen Zehntausende von Blüten.
Unter den Bienenarten gibt es allerdings auch einige, die - durchaus
nicht "bienenfleißig" - andere für sich arbeiten lassen und sich als
Einbrecher oder gar als Mörder betätigen …
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| So. 24.05.26 |
13:15 - 13:58 Uhr |
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Tiere im
Rausch
Happy Hour der Evolution
Tiere nutzen Substanzen, die
wir als Drogen bezeichnen. Schimpansen schlagen sich den Bauch mit
vergorenen Sternäpfeln voll. Gibt es eine "Happy Hour" der Evolution?
Delfine spielen mit giftigen Kugelfischen. Lemuren berauschen sich an
Tausendfüßlern, Käfer machen ganze Ameisenvölker mit einer rätselhaften
Substanz abhängig. Und Katzen geben sich der betörenden Wirkung von
Minze hin. In aufwendig gedrehten Bildern wird ganz nüchtern beobachtet,
wie sich der Rausch im Tier zeigt.
Rauschalarm im Tierreich! Tiere nutzen Substanzen, die wir als Drogen
bezeichnen. Warum? Schimpansen werden dabei beobachtet, wie sie sich den
Bauch mit vergorenen Sternäpfeln vollschlagen. Stehen unsere nächsten
Verwandten auf Alkohol und wissen sie um Wirkung und Folgen? Das
untersucht der Biologe Aleksey Maro in Uganda. In den Früchten und im
Schimpansen-Urin testet er den Alkoholgehalt: so viel wie ein Bierchen
oder zwei Glas Wein?
Der aufwendig gedrehte Naturfilm entdeckt nicht nur das Geheimnis vom
"Rausch im Regenwald" sondern erkundet eine kleine "High Society" in der
Natur: Delfine, die mit der Gefahr eines narkotisierenden Nervengifts
spielen, welches Kugelfische in sich tragen. Lemuren, die sich an einem
giftigen Tausendfüßler berauschen, um ihre Gesundheit zu schützen, und
dabei ihr Leben riskieren. Käfer, die als "Drogendealer" ein ganzes
Ameisenvolk mit einer rätselhaften Substanz abhängig und gefügig machen.
Und Katzen, die sich durch die betörende Wirkung der Minze Nepeta
Cataria einem entspannten Viertelstündchen-Trip hingeben.
Es sind uns gut vertraute oder gänzlich fremde Zustände, ausgelöst durch
toxische Substanzen der Natur.
In berauschenden Bildern wird ganz nüchtern beobachtet, wie er sich
zeigt, der Rausch im Tier.
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| Mo. 25.05.26 |
06:15 - 06:45 Uhr |

+
 |
Wie geht das?
Unser Honig
Die Menschen in Deutschland
sind Weltmeister, was den Honigverbrauch angeht. Pro Kopf und Jahr wird
über ein Kilogramm davon verzehrt. Um die Stoffe für ein Glas Honig
sammeln zu können, muss eine Biene eine Strecke zurücklegen, die bis zu
dreimal um die Erde reicht.
Die Welt des Honigs birgt weitere Überraschungen: Die meisten
Honigsorten sind cremig. Flüssiger Honig ist etwas Besonderes: Damit er
produziert werden kann, müssen Bienen die Ausscheidungen von Läusen
verarbeiten. Bei der Bienenzucht und Gewinnung von Honig spielt der
Norden eine besondere Rolle. So werden im Institut für Bienenkunde Celle
unter anderem Bienenköniginnen gezüchtet und in die ganze Welt
verschickt, im Briefumschlag per Post. Und auf der Insel Norderney gibt
es zwei Imker, die eine ganz besondere Aufgabe haben:
Hochzeitsvermittler für Bienenköniginnen.
Die Dokumentation der Reihe "Wie geht das?" schaut hinter die Kulissen
der norddeutschen Bienenzucht und Honiggewinnung und begleitet unter
anderem einen Imker, der einen großen Trend zu seinem Geschäft gemacht
hat: Er vermietet Bienenvölker.
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| Mo. 25.05.26 |
21:00 - 21:45 Uhr |
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Berlin ganz
wild
Unter Hornisse, Sumpfkrebs und Wildkanninchen
Berlin ist voller
Naturspektakel und wilder Nachbarn. Über 200 Wildtierarten gibt es in
der Stadt. Tendenz steigend. Ob Hornisse, Amerikanischer Sumpfkrebs oder
Wildkaninchen: Die wilden Berliner haben sich längst in den vielfältigen
ökologischen Nischen der Stadt eingerichtet. Und wie beim Menschen ist
es mit tierischen Nachbarn so eine Sache: Die einen werden Freunde fürs
Leben. Die anderen sieht man so gut wie nie. Einige können ziemlich
lästig werden. Melanie von Orlow hat eine Leidenschaft für Hornissen.
Damit stößt sie selten auf Gegenliebe. Die Berliner Insektenexpertin ist
im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, wenn es Ärger gibt im Zusammenleben
von Hornisse und Mensch. Oft hilft Melanie von Orlows
Vermittlungsgeschick. Manchmal muss die Biologin aber auch den Umzug
ganzer Hornissenstaaten organisieren. Dann wird es kompliziert. Wie
diesmal in einer Grundschule in Reinickendorf. Im Schatten von Reichstag
und Regierungsviertel sind seit mehreren Generationen die Berliner
Wildkaninchen zuhause. Sie ziehen ihre Jungen in unterirdischen
Höhlensystemen auf. Manchmal auch unter Bürocontainern zwischen Blech
und Elektrokabeln. Mit den menschlichen Hauptstädtern gibt es selten
Probleme. Dafür mit dem Fuchs. Kaum ein Wildtier hat sich dem
Großstadtleben so gut arrangiert wie der Rotfuchs in Berlin. Der Große
Tiergarten hat eine artenreiche Wasserwelt zu bieten. Seit einigen
Jahren ist auch der Amerikanische Sumpfkrebs dabei. Das exotische
Scherentier jagt auf dem Grund des Sees und ist ein perfekt
ausgestatteter Allesfresser. Damit bringt er das Ökosystem der
Stadtgewässer so bedrohlich durcheinander, dass der Berliner Senat einen
Riegel vor die Beutezüge schieben will. Klaus Hidde hat seit 2018 als
einziger Fischer die Lizenz zum Fangen der Schalentiere. An Abnehmern
mangelt es nicht. Der Amerikanische Sumpfkrebs aus dem Berliner Gewässer
ist als regionale Bioware inzwischen heißt begehrt in der
Spitzengastronomie und Foodszene der Hauptstadt.
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| Di. 26.05.26 |
17:05 - 17:50 Uhr |
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Unsere Wälder
Zurück in die Zukunft
Durch Stürme, Trockenheit,
Brände und Borkenkäfer wird binnen kurzer Zeit zerstört, was über
Jahrhunderte gewachsen ist. Bedeutet das das Ende für unsere Wälder und
ihre Bewohner? Unordnung im Wald durch Windbruch, herumliegendes Totholz
oder Brände irritieren uns. Genau darin aber liegt eine Chance für die
Natur.
Es ist verblüffend und scheint wie ein Widerspruch: Nach einem Waldbrand
oder einem Massenbefall durch Borkenkäfer erholen sich selbst stark
geschädigte Wälder. Denn Katastrophen sind Teil eines natürlichen
Kreislaufs, der Platz für frisches Grün schafft. Und die Rückkehr von
Wisent, Wildpferd oder Rind schafft wichtige Voraussetzungen, um unsere
Wälder fit für die Zukunft zu machen. Die großen Pflanzenfresser sorgen
dafür, dass Lichtungen entstehen und die Artenvielfalt sprunghaft
ansteigt.
Auch in dieser Folge der Dokumentationsreihe ist der Wald die Bühne für
die großen und kleinen Dramen der Natur: Wir sehen, wie eine Rehmutter
Zwillinge zur Welt bringt, werden Zeuge dramatischer Brände, beobachten
Hornissen bei der Jagd und sind dabei, wenn sich der Wald
nach vermeintlicher Zerstörung regeneriert und artenreicher als zuvor
emporwächst.
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| Mi. 27.05.26 |
19:15 - 20:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Die Honigsammler von Yunnan
Schon seit Jahrtausenden
ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau
dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden
oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der
chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten
Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest
des Riesenreiches.
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| Do. 28.05.26 |
00:55 - 01:40 Uhr |
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Berlin ganz
wild
Unter Hornisse, Sumpfkrebs und Wildkanninchen
Berlin ist voller
Naturspektakel und wilder Nachbarn. Über 200 Wildtierarten gibt es in
der Stadt. Tendenz steigend. Ob Hornisse, Amerikanischer Sumpfkrebs oder
Wildkaninchen: Die wilden Berliner haben sich längst in den vielfältigen
ökologischen Nischen der Stadt eingerichtet. Und wie beim Menschen ist
es mit tierischen Nachbarn so eine Sache: Die einen werden Freunde fürs
Leben. Die anderen sieht man so gut wie nie. Einige können ziemlich
lästig werden. Melanie von Orlow hat eine Leidenschaft für Hornissen.
Damit stößt sie selten auf Gegenliebe. Die Berliner Insektenexpertin ist
im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, wenn es Ärger gibt im Zusammenleben
von Hornisse und Mensch. Oft hilft Melanie von Orlows
Vermittlungsgeschick. Manchmal muss die Biologin aber auch den Umzug
ganzer Hornissenstaaten organisieren. Dann wird es kompliziert. Wie
diesmal in einer Grundschule in Reinickendorf. Im Schatten von Reichstag
und Regierungsviertel sind seit mehreren Generationen die Berliner
Wildkaninchen zuhause. Sie ziehen ihre Jungen in unterirdischen
Höhlensystemen auf. Manchmal auch unter Bürocontainern zwischen Blech
und Elektrokabeln. Mit den menschlichen Hauptstädtern gibt es selten
Probleme. Dafür mit dem Fuchs. Kaum ein Wildtier hat sich dem
Großstadtleben so gut arrangiert wie der Rotfuchs in Berlin. Der Große
Tiergarten hat eine artenreiche Wasserwelt zu bieten. Seit einigen
Jahren ist auch der Amerikanische Sumpfkrebs dabei. Das exotische
Scherentier jagt auf dem Grund des Sees und ist ein perfekt
ausgestatteter Allesfresser. Damit bringt er das Ökosystem der
Stadtgewässer so bedrohlich durcheinander, dass der Berliner Senat einen
Riegel vor die Beutezüge schieben will. Klaus Hidde hat seit 2018 als
einziger Fischer die Lizenz zum Fangen der Schalentiere. An Abnehmern
mangelt es nicht. Der Amerikanische Sumpfkrebs aus dem Berliner Gewässer
ist als regionale Bioware inzwischen heißt begehrt in der
Spitzengastronomie und Foodszene der Hauptstadt.
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| Fr. 29.05.26 |
18:35 - 19:20 Uhr |
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Die wimmelnde
Welt der Termiten
Dokumentation
"Die wimmelnde Welt der
Termiten" handelt von einer Entdeckung des tschechischen Entomologen Dr.
Jan Šobotník: Sein Team fand heraus, dass eine südamerikanische
Termitenart sich bei Gefahr selbst in die Luft sprengt. Wird ein
Arbeiter der Art Neocapritermes taracua von anderen Termiten oder
Ameisen angegriffen, kann er als letzten Ausweg seinen eigenen Körper
zum Platzen bringen und die feindlichen Tiere mit einem dabei
austretenden giftigen Sekret töten. Möglich ist dies dank eines
rucksackartigen Körperteils, das blaue Kristalle enthält. Opfert sich
eine Termite zur Verteidigung ihrer Kolonie, so vermischen sich die
Kristalle aus dem Rucksack mit dem Sekret ihrer Speicheldrüsen zu einer
klebrigen Masse, die die Angreifer entweder lähmt oder sofort tötet.
Jan Šobotník veröffentlichte seine Erkenntnisse im Wissenschaftsmagazin
"Science", woraufhin zahlreiche weitere Medien in aller Welt darüber
berichteten. Ein YouTube-Video über die Kamikaze-Termiten verbuchte über
100.000 Klicks.
Die Dokumentation begleitet Jan Šobotník in verschiedenen Phasen seiner
Arbeit sowie auf einer Expedition nach Äquatorialafrika. Der
Wissenschaftler von der Agraruniversität Prag leitet ein internationales
Forscherteam, mit dem er Untersuchungen an schwer zugänglichen Orten
durchführt – wie dem Dickicht des tropischen Regenwaldes. Dort zeichnete
er beispielsweise mit einer Hochgeschwindigkeitskamera die bisher
schnellste im Tierreich gemessene Bewegung auf.
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| Fr- 29.05.26 |
21:15 - 22:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Paris, Haupstadt der Bienen
Paris zieht nicht nur
Menschen an, die Stadt an der Seine ist auch für Honigbienen ein
Zuhause. Etwa 2000 Bienenstöcke halten Imker heute auf den Dächern und
in den Gärten der französischen Hauptstadt.
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| So. 31.05.26 |
02:16 - 03:15 Uhr |
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Planet
Weltweit
Slowenien, Land des Honigs
Imker wie der Erik Luznar
bauen auf Sloweniens gutem Ruf als Honignation auf. Er will jedoch die
traditionellen Pfade des Hobbyimkerns verlassen und mit Bienen und Honig
auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Doch ausgerechnet dieses Jahr
beginnt kalt und regnerisch. Eine Katastrophe für den Jungimker. GEO
Reportage hat ihn besucht.
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Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe
Link & Co. -> Filme
Mitschnitte zu Fernsehsendungen,
in denen
ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:
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HR -
Die Ratgeber
Wie man sich vor Wespen
schützen kann
- Umsiedlung eines Hornissennestes
Es ist Wespen-Hochsaison.
Die gelb-schwarzen Plagegeister sorgen für unbehagen. Welche Tricks gibt es
um sie zu vertreiben?
Wenn nichts mehr hilft kann ein Hornissennest auch umziehen ...
Moderation:
Daniel Johé
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RTL -
Stern-TV
Schutz vor Insekten-Attacken
- Das sollten Sie über Wespen wissen
Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die
meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei
lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps
vom Wespenexperten.
Moderation: Steffen Hallaschka
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Hessenfernsehen -
hallo hessen
Wespenplage im Spätsommer
- Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv
hallo hessen
ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer
am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen"
Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.
Moderation: Jule Gölsdorf
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Hessenfernsehen -
Maintower News
Hornissenalarm
Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein
Hornissennest.
Weil
es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer
Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun
abgesperrt. Bis
Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.
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ZDF.Umwelt
Keine Angst vor Wespen
Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist
klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland
gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und
bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche
Wespe, sind Schuld am schlechten Image.
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Sat.1 - 17.30 Live
Hornissenumsiedelung
Die milden Temperaturen bescheren uns
zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen,
denn die lieben das milde Klima. Darum liegt das Wespenaufkommen in
diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!
17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem
Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
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Hessenfernsehen -
Maintower News
Wespensaison
Die
Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste
in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner
gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr
Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert
allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.
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Hessenfernsehen -
Maintower News.
Wespenumsiedelung vom Fachmann
Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.
In
der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da
lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...
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Hessenfernsehen -
Service Natur
Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline
Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten
die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten
können dem Menschen lästig werden.
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