Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 25. Mai 2020

 

 

 

Juni 2020

 

 

Mi. 03.06.20

+

Do. 04.06.20

16:30 - 17:15 Uhr

+

11:15 - 12:05 Uhr

Erlebnis Hessen: Die Bienenbotschafter

Dokumentation

"Wir müssen lernen, mit den Augen der Bienen zu sehen; denn wenn es den Bienen gut geht, geht es dem Menschen auch gut", sagen Antonio Gurliaccio und Moses Martin Mrohs aus Karben. Beide arbeiten in der Eventbranche und hatten 2012 den Kinofilm "More than Honey" gesehen, in dem es um das weltweit verbreitete Bienensterben geht. Das hat ihr Leben verändert. Antonio nahm an Imkerlehrgängen teil, lernte in Polen und in der Schweiz die uralte Form der Waldbienenhaltung kennen, und zusammen gründeten sie die "Bienenbotschaft", um den bedrohten Insekten zu helfen.

Heute bauen sie Naturnistplätze für die Honigbiene, um den Tieren die natürlichen Lebensbedingungen zurückzugeben und so die Gesundheit der Völker zu stärken. Und sie wollen - durch Workshops und Führungen - mehr Bewusstsein schaffen für eine artgerechte Bienenhaltung in der Imkerei. Inzwischen arbeiten sie mit renommierten Wissenschaftlern zusammen, unter anderem mit Bienenforschern der Universität Würzburg.

Die These der "Bienenbotschafter": Das Problem liegt vor allem in der Art und Weise, wie wir mit Bienen umgehen und wie wir sie halten. "Wir müssen endlich umdenken: Nicht die Honiggewinnung, sondern das Wohlergehen der Tiere muss im Fokus stehen."

Filmautorin Juliane Hipp begleitet die beiden "Bienenbotschafter" bei ihrer Arbeit auf dem Land und in der Stadt, etwa im Kaichener Wald in der Wetterau, im Botanischen Garten in Frankfurt und auf dem Dach der Frankfurt School of Finance & Management.

Der "natural habeetat hive" ist ein Bienenstock, der einer Baumhöhle nachempfunden ist. Er stellt das Wohlergehen eines Bienenvolkes in den Vordergrund - nicht die Honigproduktion für einen Imker. Je wohler ein Bienenvolk sich fühlt, desto gesünder und weniger anfällig für Krankheiten und Parasiten ist es.

In dem Bienenstock können die Bienen ihre Waben frei von oben nach unten bauen, statt an vorgefertigten Rahmen und Absperrgittern wie in üblichen Bienenstöcken. Das entspricht ihrem natürlichen Wesen. Über einen seperaten Honigraum ist für den Imker eine Ernte von nur fünf bis sieben Kilogramm möglich. So bleibt der Biene genug Vorrat für sich selbst und sie gerät nicht in den Stress, immer wieder neu Honig produzieren zu müssen.
 

Sa. 06.06.20 19:30 - 20:14 Uhr

Retter der Bienen

Ein Imker auf Sizilien

Während die Bienenbestände weltweit drastisch zurückgehen, erlebt eine Bienenart auf der größten Insel des Mittelmeers ihr Comeback: die Sizilianische Biene. Der Imker und Bienenzüchter Carlo Amodeo hat ihr sein Leben verschrieben. Mit unermüdlichem Engagement ist es ihm gelungen, die schwarze Biene vor dem Aussterben zu retten. Am Ende des vergangenen Jahrtausends gab es nur noch wenige verwilderte Bienenfamilien auf Sizilien. Seitdem kämpft Amodeo für ihr Überleben und züchtet immer mehr neue artenreine Bienenvölker. Dafür ist er bereit, sowohl weite Wege quer durch Sizilien als auch anstrengende Bootstouren zu abgelegenen Inseln auf sich zu nehmen. Sobald das Frühjahr beginnt, ist der Imker unterwegs, im Gepäck Königinnen und Völker der Sizilianischen Biene. Diese Biene ist ein Wunder der Natur, denn sie kann mit der Varroamilbe zusammenleben. Auf dem sizilianischen Mutterland testet Amodeo monatelang die Belastbarkeit und die Krankheitsresistenz seiner Schwärme in verschiedenen Monokulturen. Nur kräftige Bienenfamilien wird er später für die erneute Vermehrung einsetzen. Vorher müssen sie den Stress überstehen und genug Honig und Nachwuchs produzieren. Fast beiläufig entstehen so im Frühjahr hochwertige Honigsorten. Carlo Amodeo und seine Mitstreiter sind vielen Imkern, die weltweit gegen das Bienensterben kämpfen, einen Schritt voraus. Sie lassen den Bienenvölkern ihre Eigenschaften und Eigenarten, statt sie durch selektive Zucht zu manipulieren. Damit weisen sie der Imkerei und der Artenvielfalt einen Weg in die Zukunft.
 

Sa. 06.06.20 20:05 - 21:05 Uhr

Freaks auf sechs Beinen - Unglaubliche Insekten

Dokumentation

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

21:10 - 22:05 Uhr
Di. 09.06.20 20:10 - 21:00 Uhr

Unglaubliche Insekten

Dokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

Mi. 10.06.20 13:10 - 14:00 Uhr

Welt der Wunder

Wespenalarm: Was hilft gegen die schwarz-gelben Räuber?

U. a. mit dem Beitrag:
Sie machen in Scharen Deutschland unsicher - ob im heimischen Garten oder im Park: Im Sommer wimmelt es nur so von Wespen. "Welt der Wunder" zeigt, wie ein Wespennest fachgerecht umgesiedelt wird und was die beste Verteidigungsstrategie gegen die Insekten ist.
 

Fr. 12.06.20 13:20 - 14:05 Uhr

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen

Dokumentation

Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen.

Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute.

Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während der Mensch sein Revier gern für sich allein hat, ist es im Tierreich völlig normal, dass - oftmals viele verschiedene - andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.
 

Fr. 12.06.20 15:35 - 16:15 Uhr

Winzige Wunder

Dokumentation

Wenn es Winter wird, verschwinden die Insekten aus Wiesen und Wäldern. Sie haben unterschiedliche Strategien entwickelt, mit denen sie die kalte Jahreszeit überstehen.

Marienkäfer etwa versammeln sich zu Hunderten an geschützten Stellen und überstehen Eis und Schnee dank einer Art Frostschutzmittel im Blut. Hornissen lassen ihr Volk zugrunde gehen, nicht ohne sich im Herbst einen letzten Rausch an gegorenen Beeren zu gönnen.

Nur junge Königinnen überwintern im Boden, um im Frühling einen neuen Staat zu gründen. Bienen hingegen sammeln den ganzen Sommer über Nektar und Blütenstaub, um mit dem Honig den Stock zu heizen und das ganze Volk bei Schnee und Eis zu ernähren - unnütze Esser allerdings haben sie vorher umgebracht.

Viele Insekten sind zu erstaunlichen Leistungen fähig. Was Zugvögel können, das können sie auch: So flattert der Admiral, ein farbenprächtiger Schmetterling, im Herbst über 2500 Meter hohe Alpenpässe, um im warmen Südeuropa den Winter zu verbringen. Andere Schmetterlinge schlüpfen erst bei Frost, wenn der Rest der Insektenwelt längst verschwunden ist. Das einzige Lebensziel dieser "Frostspanner" ist, sich zu paaren und Eier zu legen. Ohne irgendetwas gefressen zu haben, sterben sie nach kurzer Zeit.
 

Fr. 12.06.20 22:35 - 23:20 Uhr

Unglaubliche Insekten

Dokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

So. 14.06.20

+

Mo. 15.06.20

15:05 - 15:50 Uhr

+

01:10 - 01:55 Uhr

Geheimisvoller Garten (1/2)

Dokumentation

Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch wir Menschen.

Wir schaffen uns gern unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, das ist es, was wir an ihr so lieben. Insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch.

Doch wirklich verschwendet wird nichts: In der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.

Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10 000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.
 

So. 14.06.20

+

Mo. 15.06.20

15:05 - 15:50 Uhr

+

01:55 - 02:40 Uhr

Geheimisvoller Garten (2/2)

Dokumentation

Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So entstanden Ziergärten.

Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit Tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben uns Menschen erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte.

Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10 000 Blattläuse.

Vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen zeigt die Dokumentation auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.
 

Mo. 15.06.20 21:00 - 21:45 Uhr

Biene Majas wilde Schwestern

Dokumentation  - Filmtipp

Die Vielfalt der heimischen Wildbienen-Arten ist unglaublich, ihre Fähigkeiten zur Anpassung an die verschiedensten Lebensräume und -bedingungen erstaunen. Ein Film über "Majas wilde Schwestern".

Für die meisten Menschen ist "die Biene" die Honigbiene, die fleißig Blüten besucht und als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen Zehntausend Arbeiterinnen, Honig und Wachs produziert. Doch in Mitteleuropa leben 560 weitere Bienenarten als Einzelgänger.

Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser sogenannten Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter den Wildbienen gibt es Riesen von drei Zentimetern Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind.

Die meisten Wildbienen sind zwar eher unscheinbar gefärbt, doch machen sie ihr unauffälliges Äußeres durch eine ungeheure Bandbreite an interessanten Verhaltensweisen wett. Wohl nur wenige andere Tiere treiben einen derartigen Aufwand bei der Fürsorge für ihre Nachkommenschaft wie die Bienen: Um der nächsten Generation den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, konstruieren sie aus den unterschiedlichsten Materialien komplizierte Bauwerke als Kinderstuben.

Und um ihren Nachwuchs mit genügend Nektar und Pollen, der "Bienen-Babynahrung" zu versorgen, besuchen Bienenmütter auf manchmal Hunderte Kilometer langen Sammelflügen Zehntausende von Blüten. Unter den Bienenarten gibt es allerdings auch einige, die - durchaus nicht "bienenfleißig" - andere für sich arbeiten lassen und sich als Einbrecher oder gar als Mörder betätigen.

Der Film "Biene Majas wilde Schwestern" zeigt spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen - die Welt der Wildbienen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.
 

Di. 16.06.20 09:45 - 10:00 Uhr

Tiere und Pflanzen

Keine Angst vor großen Brummern - Hornissen  - Filmtipp

Wissenswertes über die wichtige Rolle der Hornissen im Naturhaushalt und Versuch, mit den unbegründeten Vorurteilen gegenüber diesen Insekten aufzuräumen.
 

Do. 18.06.20 05:05 - 05:45 Uhr

Winzige Wunder

Dokumentation

Wenn es Winter wird, verschwinden die Insekten aus Wiesen und Wäldern. Sie haben unterschiedliche Strategien entwickelt, mit denen sie die kalte Jahreszeit überstehen.

Marienkäfer etwa versammeln sich zu Hunderten an geschützten Stellen und überstehen Eis und Schnee dank einer Art Frostschutzmittel im Blut. Hornissen lassen ihr Volk zugrunde gehen, nicht ohne sich im Herbst einen letzten Rausch an gegorenen Beeren zu gönnen.

Nur junge Königinnen überwintern im Boden, um im Frühling einen neuen Staat zu gründen. Bienen hingegen sammeln den ganzen Sommer über Nektar und Blütenstaub, um mit dem Honig den Stock zu heizen und das ganze Volk bei Schnee und Eis zu ernähren - unnütze Esser allerdings haben sie vorher umgebracht.

Viele Insekten sind zu erstaunlichen Leistungen fähig. Was Zugvögel können, das können sie auch: So flattert der Admiral, ein farbenprächtiger Schmetterling, im Herbst über 2500 Meter hohe Alpenpässe, um im warmen Südeuropa den Winter zu verbringen. Andere Schmetterlinge schlüpfen erst bei Frost, wenn der Rest der Insektenwelt längst verschwunden ist. Das einzige Lebensziel dieser "Frostspanner" ist, sich zu paaren und Eier zu legen. Ohne irgendetwas gefressen zu haben, sterben sie nach kurzer Zeit.
 

Do. 18.06.20 11.00 - 11:45 Uhr

Retter der Bienen

Ein Imker auf Sizilien

Während die Bienenbestände weltweit drastisch zurückgehen, erlebt eine Bienenart auf der größten Insel des Mittelmeers ihr Comeback: die Sizilianische Biene. Der Imker und Bienenzüchter Carlo Amodeo hat ihr sein Leben verschrieben. Mit unermüdlichem Engagement ist es ihm gelungen, die schwarze Biene vor dem Aussterben zu retten. Am Ende des vergangenen Jahrtausends gab es nur noch wenige verwilderte Bienenfamilien auf Sizilien. Seitdem kämpft Amodeo für ihr Überleben und züchtet immer mehr neue artenreine Bienenvölker. Dafür ist er bereit, sowohl weite Wege quer durch Sizilien als auch anstrengende Bootstouren zu abgelegenen Inseln auf sich zu nehmen. Sobald das Frühjahr beginnt, ist der Imker unterwegs, im Gepäck Königinnen und Völker der Sizilianischen Biene. Diese Biene ist ein Wunder der Natur, denn sie kann mit der Varroamilbe zusammenleben. Auf dem sizilianischen Mutterland testet Amodeo monatelang die Belastbarkeit und die Krankheitsresistenz seiner Schwärme in verschiedenen Monokulturen. Nur kräftige Bienenfamilien wird er später für die erneute Vermehrung einsetzen. Vorher müssen sie den Stress überstehen und genug Honig und Nachwuchs produzieren. Fast beiläufig entstehen so im Frühjahr hochwertige Honigsorten. Carlo Amodeo und seine Mitstreiter sind vielen Imkern, die weltweit gegen das Bienensterben kämpfen, einen Schritt voraus. Sie lassen den Bienenvölkern ihre Eigenschaften und Eigenarten, statt sie durch selektive Zucht zu manipulieren. Damit weisen sie der Imkerei und der Artenvielfalt einen Weg in die Zukunft.
 

       
       
       
       
       

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

4

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung