Wussten Sie, dass...
...im Wespennest Rohstoffe "recycelt" werden ?
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Mit Ausnahme
der Feldwespe besitzt ein Wespennest immer eine Nesthülle, die um den
Wabenbau gebaut wird.
Die Nesthülle hat eine Isolationsfunktion
gegenüber den schwankenden Außentemperaturen.
So ist
gewährleistet, dass im Nestinneren ziemlich gleichbleibende
Temperaturen herrschen.
Die Hülle wird in mehreren Schichten, mit Lufttaschen versehen,
um die Waben gebaut. |
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Schon in der Nestgründungsphase
umhüllt die einzelne Wespenkönigin ihre kleine Anfangswabe
mit mehreren Schichten der papierartigen Außenhülle. |
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Im Laufe des Lebenszyklus
eines Wespennestes wird kontinuierlich, bis zum Nestuntergang,
die Außenhülle in mehreren Schichten aufgebaut und das Nest wird
größer.
Da das
Baumaterial von verschiedenen Holzoberflächen stammt, sind Wespennester
an der Außenhülle farblich sehr schön strukturiert und interessant
gezeichnet. |
Was geschieht aber im
Inneren eines Wespennestes?
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Es wird natürlich nichts verschwendet!
Eine Hornissenkönigin recycelt eine alte Wabe zum Baumaterial für die
neue Nesthülle. |
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Die Nesthülle wird wiederverwertet.
Sie wird im Nestinneren von den Arbeiterinnen abgebaut und steht sofort
als Baumaterial für den Wabenbau zur Verfügung.
Aufgrund des Baumaterialbedarfs gerade in der Anfangsphase eines
Wespennestes kann es vorkommen, dass die Nester manchmal ziemlich
zerrupft aussehen und Löcher an der Nesthülle aufweisen.
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Wenn man
nach der Saison, am leer stehenden Nest die Wabenteller betrachtet,
fehlen die unterschiedlichen Farbzeichnungen und Strukturen,
wie sie auf
der Nesthülle zu erkennen sind.
Die
einzelnen Waben sind einheitlich hell- oder dunkelgrau bzw. beige-braun.
Durch die wiederverwertete Nesthülle werden die verschiedenen Farbtöne
der Nesthülle vermischt und es entstehen Waben in "einheitsgrau oder
beige".

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