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Verschiedene Ei, Larven- und Puppenstadien im Nest
der gemeinen Wespe. |
Im Juli/August
werden von der Königin bis zu 40 Eier pro Tag in die vorbereiteten Wabenzellen
gelegt.
Stirbt die Königin aus irgendwelchen Gründen, ist ein
Wespennest in nur wenigen Wochen abgestorben.
Die Eiablage wird
zwar in diesem Fall von einer dominierenden Arbeiterin übernommen, jedoch
schlüpfen aus den unbefruchteten Eiern nur Drohnen, die zum weiteren Fortbestand
des Nestes keinen Beitrag leisten können. |
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Eier in der Wabenzellen einer Hornisse

Königin
der mittleren Wespe auf der Wabe

Hornissenkönigin und Arbeiterinnen
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Das
Fortpflanzungsmonopol in einem erfolgreichen Staat obliegt also allein der
Königin. Deshalb verzichten die Arbeiterinnen auf die eigene Eiablage. Zudem
bringt unkontrollierte Vermehrung die strenge Arbeitsteilung zwischen Königin
und Arbeiterinnen durcheinander und mindert die Leistungsfähigkeit der gesamten
Kolonie.
Forscher fanden
heraus, dass die von Arbeiterinnen gelegten Eier kaum lebensfähig sind. Sie
sterben zu über 80% ab. Dieser Umstand löst unter den Arbeiterinnen ein
Hygieneverhalten aus. Sie fressen die "faulen Eier" rasch auf.
Dieses, auch als
Worker policing bezeichnete
Verhalten, ist enorm wichtig, um im Staat die Entstehung von Seuchen zu
vermeiden.
Die Arbeiterinnen
unterscheiden also nicht unter "verbotenen" und "erlaubten" Eiern, sondern üben
mit der Reinigung der Wabenzellen gleichzeitig die Geburtenkontrolle aus.
Somit wird das
Fortpflanzungsmonopol der Regentin, durch die Arbeiterinnen im Wespen- und
Hornissenstaat aufrecht gehalten.
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