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Merkmale:
Die
zweitgrößte, in
Deutschland vorkommende Wespenart.
Das Bruststück ist
bei der Königin an den Seiten und am Übergang zum Hinterleib rotbraun
gezeichnet. Sie ähnelt zum Verwechseln einer Hornissenarbeiterin.
Die Arbeiterinnen
können je nach Nest in sehr unterschiedlichen Farbvarianten vorkommen. Der
Thorax ist schwarz. Der Hinterleib variiert von stark rotgelb bis fast schwarz.
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Größe:
Königin:
18 - 22 mm
Arbeiterin:
15 - 19 mm
Männchen:
15 - 19 mm
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Lebensraum:
Lichte Wälder,
buschreiches Gelände, gerne auch im Siedlungsbereich.
Als typischer
Freinister werden die freihängenden Nester in Hecken, Gebüschen oder an Gebäuden
wie z.B. Dachvorsprüngen und Fensternischen angelegt. Das Nest findet sich
niemals versteckt an dunklen Standorten.
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Jahreszeitliches Erscheinen:
Nestsuchende
Königinnen ab Mitte April / Anfang Mai.
Erste
Arbeiterinnen erscheinen ab etwa Ende Mai.
Kurzer
Lebenszyklus bis etwa Anfang / Mitte September. |
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Nestansicht:
Die
Nestfarbe ist hellgrau marmoriert. Die Nesthülle je nach Baumaterialgewinnung
mit vielen weißlichen, grauen und grünen Streifen
gemustert und hat geschlossene Lufttaschen. Die Nestoberfläche ist fester als
bei anderen Wespennestern und als freihängendes Nest - wasserabweisend. Es kann
Fußballgröße erreichen. Durchschnittlich werden 3 - 5 (max. 6) Wabenetagen
angelegt. Als Einflugöffnung dient ein etwa 1-2 cm großes Loch, das bei älteren
Nestern rüsselförmig zur Seite verlängert sein kann.
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Volksstärke:
Im Durchschnitt
besiedeln ca.150 - 500 Tiere das Nest.
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Nahrung:
Arbeiterinnen
ernähren sich hauptsächlich von den, in der Natur anfallenden Kohlehydrathaltigen
Baum-, Pflanzen- und Obstsäften, Nektar von Blüten und dem Honigtau der
Blattläuse.
Zur Aufzucht der
Brut wird tierisches Eiweiß benötigt. Insekten, insbesondere verschiedene Fliegenarten, Stechmücken
usw.
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Verhalten:
Die
friedfertige mittlere Wespe wird aufgrund ihrer freihängenden Nester und ihrer
Größe oftmals ungerechtfertigt vernichtet.
Das Nest wird
gegen Störungen im unmittelbaren Nestbereich verteidigt. Arbeiterinnen fliegen
weder in Wohnungen ein, noch wird auf Nahrungssuche niemals der Mensch
angeflogen, um sich an dessen Kaffeetafel niederzulassen.
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