Keine Angst - Hornissenmaennchen aif einem Finger

 

Dieses Kapitel beschreibt primäre- (sofort) und sekundäre- (längerfristige) Maßnahmen zum Erhalt von Nestern im Wespen- und Hornissenschutz.  

 

 

 

Unterteilt in zwei Themengruppen werden folgende Bereiche aufgeführt:

 

  • Nestabsicherungsmaßnahmen (primär) 

  1. Absicherungsmaßnahmen zum Schutz des Betroffenen vor Stichen oder Konfrontationen mit dem Wespen- oder Hornissennest, das er in seinem Lebensbereich duldet.

  2. Absicherungsmaßnahmen zum Schutz des Wespen- oder Hornissennestes vor möglichen Manipulationen oder Beschädigungen durch Mensch und / oder Tier. 

 

  • Aufklärungsarbeit (sekundär und primär)  

  1. durch sachliche Informationen, die im Rahmen von Vorträgen, Ausstellungen, Unterrichten und Umwelterziehung an Schulen und in Kindergärten schon im Vorfeld (sekundär) zum Schutz und im Umgang mit unseren heimischen sozialen Faltenwespen beitragen.

  2. Unter den Bereich Aufklärung fällt auch die Beratung am Telefon oder vor Ort. Hier wird innerhalb einer Beratung schon (primär) Aufklärungsarbeit geleistet.

 

Vorwort:

Leider sind alle betriebenen Schutzmaßnahmen nur als die Spitze eines Eisberges zu betrachten. In den meisten Fällen greifen Haus- und Grundstücknutzer immer noch, oft durch Unkenntnis angetrieben, selbst zu Maßnahmen, um ein Wespennest zu Entfernen. Der Erfindungsreichtum der Betroffenen kennt beim Abtöten keine Grenzen. Oft werden hierbei Gifte eingesetzt, die durch Ihre Aerosole und Zusammensetzung zu gesundheitlichen Schädigungen bei den Betroffenen und ganz besonders bei Kindern und Haustieren führen. Die Giftwirkung wird hierbei oft unterschätzt. Auch führen diese Eigenmaßnahmen nicht immer zum gewünschten Erfolg. Wespennester die durch irgendwelche Manipulationen und Vernichtungsaktionen gereizt werden sind meist sehr sensibel und reagieren schon bei der geringsten Annäherung oder bei Bewegungen im Nestbereich mit Verteidigungsbereitschaft in Form von Stichen. 

Nach den meist erfolglosen Selbsthilfemaßnahmen gehen häufig Hilfeersuchende Anrufe bei Feuerwehren, Polizei und Umwelt- oder Ordnungsämtern ein.

 

In der Presse werden solche Ereignisse gerne mit den Schlagworten

"Killerwespen oder Mörderbienen" ausgeschlachtet.

Die Vorgeschichte aber, - Warum griffen die Tiere an ? - , wird meist verschwiegen.

 

 

                                       Typisch "Sommerloch"

 

 

 

Schweizer Zeitschrift:

 

"Wespen stechen uns, belästigen uns, sind gierig.

Nur eine tote Wespe ist eine gute Wespe".

Nichtsnutz

 

Zeitung:

 

"Alarm! Jetzt kommen die Wespen"

 

Aufnahme: Ralf Schreck (c) 2011

Ein Flächendeckendes Netz von Wespenberatern und Umsiedlern wird schon vielerorts in Städten, Kommunen, Landkreisen und Regierungsbezirken praktiziert. Nach Anfragen bei den örtlichen Naturschutzbehörden oder Fachdiensten bekommen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ausreichend Hilfe angeboten. Ein Einsatz geht dabei meist Giftfrei und ohne Stiche aus.

In der Regel leisten bereits Umweltämter die Vorarbeit durch telefonische Beratung. Sollte eine Tätigkeit vor Ort notwendig sein, wird der Betroffene an einen Wespenberater und Umsiedler weitervermittelt. In Naturschutzverbänden und Organisationen sowie in vielen Feuerwehren sind so genannte "Insektenberater" ausgebildet und Leisten hervorragende Arbeit im Wespenschutz. Ist doch das Retten von Menschen, Tieren und Sachwerten als oberste Priorität im Feuerwehrdienst angesiedelt und nicht das Abtöten.

                                    

 


 

 

 

 
   
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