Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 04. Dezember 2017

 

 

Dezember 2017

 

Mo. 04.12.17 12:15 - 12:45 Uhr

Leschs Kosmos

Die Lüge vom gerechten Artenschutz

Der Panda muss leben - koste es, was es wolle. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Dient der Aufwand der Natur - oder dem Image?

Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Pandas, Bienen, Ziegen oder Salamander sind nicht vergleichbar. Welche Natur wollen, welche müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort.

Eine Welt ohne Bienen hätte schlimme Folgen. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen und anderen bestäubenden Insekten ab. Doch seit Jahren schreitet das Bienensterben voran, und die Zahl der Insekten nimmt ab. Zudem sind viele andere Tiere in ihrem Bestand bedroht. Schon immer sind Tierarten im Laufe der Evolution ausgestorben, das ist nichts Ungewöhnliches. Aber die Aussterberate hat sich seit dem Einfluss des Menschen um das 1000-Fache erhöht. Diesen Trend zu stoppen, ist nicht einfach.

Beispiel Galapagos. Die Inseln im Ostpazifik sind bekannt für ihre einzigartigen Tiere wie die Riesenschildkröten. Im 19. Jahrhundert haben Menschen Ziegen mit auf die Inseln genommen, die sich so schnell vermehrten, dass sie für die einheimischen Tiere zur Bedrohung wurden. Doch wie soll man 200 000 Ziegen wieder von den Inseln entfernen? Macht das überhaupt Sinn? Der Weg, für den sich Naturschützer entschieden, war krass, aber wirkungsvoll.

Naturschutz - und der Widerstand gegen entsprechende Maßnahmen - hat viele Gesichter. Oft geht es dabei um wirtschaftliche Interessen. Ein Beispiel sind die Ölsandfelder in Alberta. Sie machen Kanada zu einer der führenden Öl-Nationen. Um das Öl zu transportieren, sollte eine Pipeline durch den Lebensraum eines der seltensten Tiere der Welt führen: des Kermodebären. Dieser Bär hat ein weißes Fell, er ist aber kein Eisbär, sondern eine besondere Form eines Schwarzbären. Eine Story mit Happy End. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat den Bau der Pipeline durch den Bärenwald inzwischen abgelehnt. Zu vehement waren die Proteste von Naturschützern. Aber: wenn nicht hier - wo dann? Welche Lebensräume sind womöglich weniger wert? Eine neue Pipeline soll es nämlich dennoch geben.

In der neuen Folge von "Leschs Kosmos" geht Harald Lesch den Interessenkonflikten auf den Grund, die bei Fragen des Naturschutzes weltweit aufbrechen.
 

Mi. 06.12.17

+

Do. 07.12.17

+

Fr. 08.12.17

+

So. 10.12.17

20:15 - 21:16 Uhr

+

09:05 - 10:06 Uhr

+

14:00 - 15:01 Uhr

+

17:00 - 18:01 Uhr

Terra Mater

Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

Das Schweizer Jura beherbergt eine der größten Ameisenkolonien der Welt. David Attenborough geht dem Rätsel der Superkolonie auf den Grund. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Nester miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Ameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Waldameisen aus so vielen verschiedenen Bauen ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit.

Das Jura im schweizerisch-französischen Grenzgebiet beherbergt eine riesige Ameisenkolonie. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Haufen miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen.

Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit.

David Attenborough begibt sich in eine faszinierende Welt: der legendäre Naturfilmer versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen.

Ameisen sind generell sehr soziale Wesen - sie leben in großen Gemeinschaften, in denen jedes einzelne Tier ganz bestimmte Aufgaben erfüllt. Sie sorgen für ihre Königin und deren Nachkommen, schaffen Nahrung herbei und pflegen ihren Bau.

In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings bewohnt jedes davon nur einen einzelnen Haufen - und zeigt zudem ein vollkommen anderes Verhalten. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Angehörigen der Einzelvölker aggressiv: immer wieder kämpfen sie gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert Zehntausende Tote.

Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege austragen. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: warum zeigen Ameisen ein und derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?
 

Do. 07.12.17 16:45 - 17:10 Uhr

Xenius

Verschwinden die Insekten?

Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark?  Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?

Dörthe und Pierre begeben sich auf eine Reise in die Welt der Insekten. In der Döberitzer Heide erleben sie hautnah, welche Insekten auf Mischwiesen leben und welche Rolle die einzelnen Schmetterling, Grashüpfer, Fliegen und Co. für unsere Umwelt spielen. Dabei werden sie selbst zu Forschern: Ausgestattet mit einer Fingerkamera suchen sie zusammen mit dem Biologen Hannes Petrischak nach unseren nützlichen Freunden. In der offenen Fläche der Heide entdecken sie einen wahren Mikrokosmos: von Schmetterlingen über Heuschrecken, Käfer und Bienen bis zu den Schwebfliegen tummeln sich Insekten in einer für Städter unerwarteten Artenvielfalt.

Doch wie kann man dafür sorgen, dass sich Insekten auch in der Stadt wohl fühlen? Eine Lösung sind sogenannte Insektenhotels. Aber in welchem Material fühlen sich Biene, Hummel und Co. wirklich wohl? Was kann man beim Bau falsch machen, und wie sorgt man dafür, dass das „Hotel“ nicht leer bleibt? Dörthe und Pierre probieren es aus.
 

Fr. 08.12.17

+

So. 10.12.17

14:00 - 15:01 Uhr

+

17:00 - 18:01 Uhr

Terra Mater

Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

Das Schweizer Jura beherbergt eine der größten Ameisenkolonien der Welt. David Attenborough geht dem Rätsel der Superkolonie auf den Grund. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Nester miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Ameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Waldameisen aus so vielen verschiedenen Bauen ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit.

Das Jura im schweizerisch-französischen Grenzgebiet beherbergt eine riesige Ameisenkolonie. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Haufen miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen.

Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit.

David Attenborough begibt sich in eine faszinierende Welt: der legendäre Naturfilmer versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen.

Ameisen sind generell sehr soziale Wesen - sie leben in großen Gemeinschaften, in denen jedes einzelne Tier ganz bestimmte Aufgaben erfüllt. Sie sorgen für ihre Königin und deren Nachkommen, schaffen Nahrung herbei und pflegen ihren Bau.

In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings bewohnt jedes davon nur einen einzelnen Haufen - und zeigt zudem ein vollkommen anderes Verhalten. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Angehörigen der Einzelvölker aggressiv: immer wieder kämpfen sie gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert Zehntausende Tote.

Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege austragen. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: warum zeigen Ameisen ein und derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?
 

So. 10.12.17

+

Mo. 11.12.17

21:02 - 22:30 Uhr

+

02:02 - 03:30 Uhr

Das grüne Wunder - Unser Wald

Dokumentation

Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat. Durch den Einsatz von Spezialtechniken sind betörend schöne Bilder entstanden. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald von den Baumkonen bis zur "Unterwelt". Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.

Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg "Mythos Wald" weitere sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat.

Durch den Einsatz von modernsten Spezialtechniken wie HD-Highspeed-Kameras, die bis zu 2.000 Bilder pro Sekunde produzieren, computergesteuerten Zeitraffern, Minikameras für Makroaufnahmen, Kränen und Seilzügen für "fliegende" Kamerabewegungen, sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkronen bis zur "Unterwelt". Das "grüne Wunder" wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen.

Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Ist er ein dichtes, allumspannendes Blattwerk, so wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.
 

Mo. 11.12.17 08:15 - 09:00 Uhr

+

19:15 - 20:00 Uhr

Die Tricks der Pflanzen

Geniale Verführungen

Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken. Darwins Hauptwerk "Über die Entstehung der Arten" hat die wissenschaftliche Welt - und nicht nur diese - nachhaltig erschüttert. Auf entscheidende Weise wurden seine revolutionären Theorien durch sein darauffolgendes Werk, das er der Orchideen-Bestäubung widmete, untermauert und ergänzt.Orchideen sind Pflanzen von faszinierender Schönheit.

Sie wachsen fast überall auf der Welt, in feuchten Dschungelgebieten ebenso wie an Straßenrändern in den Vorstädten. Die Form ihrer exotischen Blüten dient einzig und allein dazu, den Bestäuber anzulocken. Manche Orchideen benutzen einen "Köder", indem sie das Aussehen eines paarungsbereiten Bienen- oder Wespenweibchens annehmen und das paarungswillige männliche Insekt zu einer "Pseudokopulation" anreizen.
Orchideen produzieren Tausende winziger Samenkörner, die jedoch keinerlei Energiereserve für die zukünftige Pflanze enthalten. Deshalb keimen Orchideen nur mit Hilfe bestimmter, im Boden befindlicher Arten von Symbiosepilzen, die den Keimling ernähren. Diese Eigenart machte es in der Vergangenheit sehr schwer, Orchideen aus Samenkörnern wachsen zu lassen. Doch durch die Entwicklung der In-vitro-Vermehrung ist das Problem jetzt gelöst. Nun können auch äußerst seltene Orchideenarten wieder an ihrem ursprünglichen Standort angesiedelt werden. Bei diesen Projekten geht es allerdings so streng geheim zu wie in einem Spionagefilm.
 

Mo. 11.12.17

+

Di. 12.12.17

19:25 - 20:15 Uhr

+

04:00 - 04:45 Uhr

WISO

Ungeziefer in der Wohnung bekämpfen - Chemiekeule oder Hausmittel?

Ungeziefer in der Wohnung bekämpfen
Hausmittel oder Chemiekeule?
Sie öffnen die Schublade mit den Backzutaten, und die Lebensmittelmotten fliegen Ihnen entgegen. In der Speisekammer krabbeln Kakerlaken am Regal empor. Oder für viele noch schlimmer: Sie gehen in den Keller, und eine Ratte huscht vorbei.
Schädlinge und Ungeziefer haben zwei Dinge gemeinsam: Sie lösen Ekel aus. Und: Sie sollen am besten so schnell wie möglich aus unseren Wohnräumen verschwinden. Je nachdem, um welches Tier es sich handelt und wie stark der Befall ist, reichen Hausmittel aus.

Doch oft kann nur noch ein Profi helfen: der Kammerjäger und professionelle Schädlingsbekämpfer. WISO gibt Tipps, wie Sie einen qualifizierten Kammerjäger finden, und zeigt, wie ein Profi bei der Bekämpfung vorgeht. Wir erklären, wer für die Beseitigung aufkommt und wen Sie verständigen sollten, sobald Ihre Wohnräume von Pharaoameisen, Bettwanzen, Silberfischen oder Schaben befallen sind.

Was hilft gegen Motten im Kleiderschrank? Und wie können Sie die Chemiekeule vermeiden? WISO gibt Tipps zur wirksamen Bekämpfung von Ungeziefer in der Wohnung.
 

Di. 12.12.17 11:10 - 11:55 Uhr

Länder-Menschen-Abenteuer

Die Honigjäger im Himalaja

Im Himalaja baut die größte Wildbiene der Welt ihre Waben an unzugängliche Stellen steiler Felsklippen. Kaum ein Nesträuber wagt es, sich diesen gefährlichen Orten zu nähern. Bis auf die Männer des Volksstamms der Magar. Sie haben es auf den Honig der Wildbienen, das "flüssige Gold" der Berge, abgesehen. Jedes Jahr im Frühling riskieren sie ihr Leben und plündern mithilfe von selbstgebauten Bambusleitern, Räucherwerk und Stöcken völlig ungesichert die prall gefüllten Waben. Der Film erzählt die Geschichte eines spektakulär unspektakulären Handwerks und die eines Jungen, der eine gefährliche Reifeprüfung zu bestehen hat.

Im Himalaja baut die größte Wildbiene der Welt ihre Waben an unzugänglichen Stellen steiler Felsklippen. Aber die Männer des Volksstamms der Magar riskieren ihr Leben und plündern völlig ungesichert die prall gefüllten Waben. Eine Geschichte über ein spektakuläres Handwerk und die eines Jungen, der eine gefährliche Reifeprüfung zu bestehen hat. Im Himalaja baut die größte Wildbiene der Welt ihre Waben an unzugänglichen Stellen steiler Felsklippen. Kaum ein Nesträuber wagt es, sich diesen gefährlichen Orten - oft höher als 3.000 Meter gelegen - zu nähern. Bis auf die Männer des Volksstamms der Magar. Sie haben es auf den Honig der Wildbienen, das "flüssige Gold" der Berge, abgesehen. Jedes Jahr im Frühling riskieren sie ihr Leben und plündern mithilfe von selbst gebauten Bambusleitern, Räucherwerk und Stöcken völlig ungesichert die prall gefüllten Waben.

Der bekannte Himalaja-Filmer Jérôme Ségur hat sie auf ihren Beutezügen begleitet. Zum ersten Mal trifft ein Filmteam auf die Honigjäger von Kuine. Das Dorf liegt abseits der Trekking-Pfade auf 2.600 Höhenmetern im Gebirgsvorland Nord-West Nepals. Die Menschen hier leben von den kargen Erträgen ihrer Felder und würden ohne den Verkauf von wildem Honig kaum über Einnahmen verfügen. Ein bis zweimal pro Jahr brechen die erwachsenen Männer des Dorfes gemeinsam zu einer waghalsigen Erntetour auf. In der Sprache der Magar werden sie "Peringe" genannt, was so viel wie "Wissende" bedeutet.

Das Filmteam begleitet die Gruppe von Bal Bahadur, der nicht nur ein geschickter Kletterer
ist und die sichersten Strickleitern baut, sondern vor allem auch ein Auge für die versteckten Bienennester hat.
 

Mi. 13.12.17

+

Do. 14.12.17

16:50 - 17:20 Uhr

+

06:15 - 06:45 Uhr

Xenius

Honig, vom Bienenstock ins Glas

Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug sind zu Gast in einem Imkerbetrieb. Sie wollen wissen: Wie kommt der Honig von den Bienenstöcken ins Glas? Bereits im alten Ägypten verstand man das Handwerk der Bienenzucht und der Honiggewinnung. Während das Imkerhandwerk damals noch ein prestigeträchtiger Beruf war, der nur von wenigen Auserwählten ausgeübt wurde, erlebt die Imkerei heute einen regelrechten Boom. Seit 2008 meldet der Deutsche Imkerbund einen Anstieg der Imkerzahlen – über 100.000 sind es schon. Die Inhaltsstoffe des Imkerhonigs werden allerdings nur stichprobenartig geprüft. Ist Honig ein sicheres Lebensmittel? Die „Xenius“-Moderatoren sind zu Gast in einem Imkerbetrieb. Sie erfahren, wie Honig entsteht und was genau darin steckt. Dabei packen sie tatkräftig mit an und machen einen Bienenstock winterfest.
 

Do. 21.12.17 13:30 - 14:30 Uhr

Arche Noah 2017

Dokumentation

Wenn ein Artenschützer im Jahr 2017 eine Arche Noah beladen würde: Welche Tiere müssten dann mit an Bord? Harald Lesch und Dirk Steffens haben die Qual der Wahl.

Um die Frage, welche Tiere beim Artenschutz im Fokus stehen sollten, herrscht Streit. Es gibt schließlich viele seltene Tiere – auch weniger niedliche als Pandas und Eisbären. Und viele sind bisher noch gar nicht entdeckt.

Die Zahl der bedrohten Tierarten steigt weltweit. Rund ein Drittel der von der Weltnaturschutzunion IUCN erfassten rund 85 000 Tiere sind vom Aussterben bedroht. Forscher sprechen schon vom sechsten Massensterben der Erdgeschichte. So viele Tierarten sind zuletzt beim Aussterben der Dinosaurier vom Erdboden verschwunden.

Die Situation könnte sogar noch kritischer sein, als bisher angenommen. Das zeigt das Beispiel der Giraffen. Forscher haben mit DNA-Analysen eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Giraffen stellen nicht eine Art dar, es gibt vier verschiedene Arten von Giraffen. Für die Naturschützer ist das eine folgenschwere Erkenntnis. Denn die Zahl von rund 100 000 Tieren verteilt sich damit auf vier Arten. Eine Spezies, um die man sich bisher keine großen Sorgen gemacht hat, könnte also bedroht sein.

Tiere wie der Eisbär bekommen von der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit. Der Eisbär ist eine Ikone der Klimaschützer. Doch droht wirklich das Aus für den Eisbären, wenn es wärmer wird, oder ist es nur Panikmache? Forscher haben herausgefunden, dass der Eisbär im Laufe seiner langen Evolutionsgeschichte schon mehrere Warmzeiten überlebt hat. Er kann sich offensichtlich anpassen. Aber was bedeutet das für sein Überleben heute? Wie wichtig sind Initiativen zum Schutz des Eisbären?

Manchmal beginnt Naturschutz schon dort, wo man es kaum vermutet. In Deutschland gibt es rund 13 Millionen Hauskatzen. Und so verschmust sie auch zu sein scheinen, Katzen haben es in sich. Ihr wahrer Charakter kommt zum Vorschein, wenn sie das Haus verlassen. Katzen sind ausgezeichnete Jäger, für die heimischen Singvögel können sie zur Bedrohung werden. Forscher haben ermittelt, in welchem Ausmaß Hauskatzen die Singvögel in ihrem Revier bedrohen. Wie lässt sich der Schutz der Vögel mit der Liebe zu den Haustieren vereinbaren?

Manche Tiere sind für den Erhalt von gesunden Ökosystemen von besonderer Bedeutung. Von den Bienen beispielsweise hängen viele andere Tierarten ab. Kultur- wie Wildpflanzen sind auf Bienen angewiesen. Sollte man sich beim Artenschutz auf solche sogenannten Keystone-Arten konzentrieren? Harald Lesch und Dirk Steffens diskutieren die verschiedenen Facetten des Artenschutzes mit Experten: Lässt sich der Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen überhaupt auflösen?
 

Mi. 27.12.17

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Do. 28.12.17

19:30 - 20:15 Uhr

+

02:25 - 03:10 Uhr

Afrikas wilde Bienen - Die wahren herrscher der Savanne

Dokumentation

Schauplatz: Kenia. Ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst. Es geht um Honigbienen.

Die Dokumentation zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, deren Gegner kaum übermächtiger sein könnten: einerseits Elefanten, andererseits die Turkana, ein kenianischer Nomadenstamm, der es auf das "Gold der Savanne", den Honig, abgesehen hat.

Afrikanische Bienen sind eine deutlich aggressivere Unterart unserer Honigbiene. Sie reagieren sensibel auf kleinste Störungen des Bienenstocks, Angreifer verfolgen sie manchmal über eine Strecke von einem Kilometer. Der größte Feind für die Tiere ist aber das Klima in Kenia.

Die Bienenkönigin ist ein evolutionäres Meisterstück. Jedes Jahr führt sie ihr Volk aus den extrem trockenen Savannen in die kühlen Wälder am Mount Kenia - ein Ziel, das auch die afrikanischen Elefanten ansteuern. Auch die Elefantenherden sind matriarchalisch geordnet, fliehen vor Dürre und Trockenheit: Das älteste Weibchen weist den Weg.

Doch das moderne Kenia mit Städten und Straßen erlaubt es den Elefanten nicht mehr, den unmittelbaren Weg zu nehmen, jenen Weg, den sie schon seit Generationen kennen. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Wege von Elefanten und Bienen auf der Flucht in die rettenden Wälder kreuzen und wie die Turkana den Bienen den Honig mit Einsatz von Feuer abjagen.

Doch der Mensch ist nicht nur eine Bedrohung für die Bienen: In einer beispiellosen Symbiose von Tier und Mensch nutzen kenianische Bauern die aggressiven Eigenschaften der Bienen, um ihre Felder gegen plündernde Elefantenherden zu schützen. Spektakuläre Aufnahmen der flugakrobatischen Einlagen des Erzfeindes der Bienen, des Bienenfressers, wechseln mit Einblicken in das soziale Gefüge des Bienenvolks in ihrem Stock.

Schon der Kampf der Königinnen um die Regentschaft macht klar: Wer hier siegt, regiert mit einem Ziel: zu überleben, zu brüten und die Existenz des Volkes zu sichern. Um das zu erreichen, benötigt die Königin jede Menge Honig. Zum Schutz des lebenswichtigen Nahrungsmittels befehligt sie eine königliche Armee aus furchtlosen Wächtern und selbstlosen Arbeiterbienen, die bei Bedrohung eine Aggressivität an den Tag legen, die von europäischen Bienenarten unbekannt ist. Die Dokumentation zeigt auf eindrucksvolle Weise: Die afrikanischen Bienen sind die wahren Herrscher der Savanne.
 

 

 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung