Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 10. April 2017

 

 

 

April 2017

 

Sa. 01.04.17 12:00 - 13:00 Uhr

Das Geheimnis der Schwärme

Fantastische Versammlungen im Tierreich

Wenn sich Tiere zu grossen Gruppen oder Schwärmen versammeln, scheint alles möglich. Es kommt zu unheimlichen Invasionen, ausgeklügelten Tricks und faszinierenden Naturschauspielen. Insekten koordinieren ihren Schlupf, um durch ihre schiere Zahl ihre Überlebenschancen zu steigern, Fisch- und Vogelschwärme arbeiten wie ein einziger Organismus zusammen, und Fledermäuse und Bienen scheinen einen gemeinsamen Konsens zu finden. Doch Schwarmintelligenz bedeutet mehr, als nur blind dem Herdentrieb zu folgen.

Von allen geheimnisvollen Tierversammlungen der Welt findet eine der Schönsten in einem mexikanischen Wald statt. Millionen von Monarchfaltern haben die weite Strecke aus Nordamerika und Kanada zurückgelegt, um hier zu überwintern. Wenn die Sonne ihre Flügel erwärmt, verwandeln sie den Wald in ein flirrendes Meer aus Flügeln.

Andere Tierarten wie Wellensittiche und Sardinen bündeln ihre Erfahrungen und arbeiten zusammen, um ihre Feinde auszutricksen. Die Vögel warnen sich gegenseitig vor Räubern, und die Fische können im Schwarm wie ein einziger Organismus agieren. Kaiserpinguine drängen sich beim Brüten aneinander, um sich zu wärmen. Dank einer Art Rotationssystems muss so niemand lange in der Kälte stehen.

Auch kleinere Tiere koordinieren ihre Fortpflanzung: Im Frühsommer entsteigen dem Mississippi an nur einem einzigen Tag abertausende Eintagsfliegen der Art Hexagenia bilineata. Die schiere Masse überfordert nicht nur potenzielle Feinde, sondern bringt auch den Strassenverkehr zum Erliegen.

Und Milliarden Larven periodischer Zikaden verbringen 17 Jahre tief unter der Erde, bis sie sich gleichzeitig aus dem Boden wühlen. Nach Paarung und Eiablage haben sie ihren Lebenszweck erfüllt und sterben.
 

So. 02.04.17 12:20 - 12:50 Uhr

Spiel des Lebens

Besondere Krabbeltiere

1. Staffel, Folge 12: Insekten schwirren in Schwärmen, singen in Bäumen und tanzen durch die Luft. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen. Unter den zahllosen Gründen, die sie zu den erfolgreichsten Überlebenskünstlern der Erde machen, ist ihre Anpassungsfähigkeit wohl der wichtigste. In dieser Episode von "Spiel des Lebens" geht es u.a. um Libellen auf der Jagd, Monarchfalter in der Entwicklungsphase und Ameisen in ihrem Bau. Sie alle haben ihre jeweils ganz eigenen Strategien entwickelt, um sich im Mikrokosmos der Insektenwelt zu behaupten.
 

Mo. 03.04.17 03:15 - 04:05 Uhr

Deadly Instincts

Gewinnen oder sterben

1. Staffel, Folge 6: In der Tierwelt entscheidet pure Macht über den Genuss von Privilegien. Es geht um den besten Zugang zu Nahrung, das größte Territorium oder die Möglichkeit der Fortpflanzung. Diese Episode von "Deadly Instincts" beleuchtet die eindrucksvollsten Machtkämpfe, die die Natur zu bieten hat. Eine Gruppe junger Paviane beispielsweise verschwört sich gegen ihren Anführer - ein Plan, der kläglich scheitert. Ähnlich ergeht es einigen Hummeln, die gegen die Königin aufbegehren. Ihr Angriff gipfelt im Chaos...
 

Di. 04.04.17 20:05 - 21:05 Uhr

Geheimnisvoller Planet - Invasion aus dem Tierreich

Dokumentation

1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese Afrikanisierte amerikanische Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbiene" bezeichnet.
Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.
 

Di. 04.04.17

+

Mi. 05.04.17

21:15 - 22:15 Uhr

+

10:05 - 10:55 Uhr

Do. 06.04.17 16:05 - 17:00 Uhr

Geheimnisvoller Planet - Invasion aus dem Tierreich

Dokumentation

1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese Afrikanisierte amerikanische Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbiene" bezeichnet.
Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.
 

17:15 - 18:15 Uhr
So. 09.04.17 16:30 - 17:15 Uhr

Erlebnis Erde - Wildnis Nordamerika

Dokumentation

Nordamerika ist ein Kontinent der Extreme. Im Regenschatten der Rocky Mountains sind ausgedehnte Wüsten entstanden. Hier herrschen die unerbittlichsten Bedingungen des Kontinents. Liegen sie, wie das "Große Becken" auf Hochplateaus im Gebirge, wird es im Winter extrem kalt. Das legendäre "Tal des Todes" in der Mojave-Wüste ist dagegen mit Temperaturen bis zu 56 Grad der trockenste und heißeste Ort der Erde.

Niederschläge sind äußerst selten, im Jahr regnet es durchschnittlich weniger als 25 cm Niederschlag pro Quadratmeter. Nur ab und zu ziehen Gewitterstürme über das Land, dann fällt die Hälfte des jährlichen Niederschlags in wenigen Stunden. In solchen Momenten können die Gegensätze größer nicht sein: staubtrocken oder völlig überschwemmt. In den Wüsten Nordamerikas wird jedem alles abverlangt und nur die Zähesten können sich durchsetzen. Ganz unterschiedliche Strategien führen zum Erfolg.

Wüstenbussarde setzten auf Teamarbeit und jagen im Familienverbund wie Wölfe. Kojoten wägen genau ab, wie viel Energie die Jagd kostet und wie viel Kalorien die Beute liefert. Dann verzichten sie auf den flinken Rennkuckuck und fressen lieber Raupen, die prallvoll mit Wasser sind. Kaktusbienen warten elf Monate lang auf die Kaktusblüte, dann haben sie drei Wochen Zeit, Nester zu bauen, Eier zu legen und Nahrungsvorräte für die Neugeborenen zu sammeln. Beginnt die Regenzeit, graben sich Hunderte von Schaufelfusskröten aus dem Sand von Arizona. Ohne Futter und Wasser haben sie zehn Monate im ausgedörrten Boden ausgeharrt, jetzt müssen sie sich paaren und Eier legen, die sich in Windeseile in kleine Kaulquappen und Frösche verwandeln. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, denn die Regenpfützen schrumpfen so schnell wie sie gekommen sind.

Ob Dickhornschafe, die in einem Gebiet überleben, in dem im ganzen Jahr höchstens eine Kaffeetasse voll Regen fällt, Salzfliegen, die fünf Millionen Vögel zu einem Festessen locken oder Zwergkaninchen, die den ganzen Wüstenwinter über von vertrockneten Salbeisträuchern leben, Wissenschaftler sind immer wieder verblüfft, wie anpassungsfähig die Tiere der Wüste sind. Die Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR führt durch das "Große Becken", das "Tal des Todes", "Monument Valley" und die Mojave-Wüste, und zeigt Bilder aus der "schönen neue Welt", wie sie Kolumbus nie zu sehen bekam.
 

Mo. 10.04.17 01:45 - 02:30 Uhr

Animal Fight Club

Vielfraß, Hornissen und Koalas

2. Staffel, Folge 6: Von den Sümpfen Australiens bis zum Dach der Welt im Himalaya - auf der ganzen Welt liefern sich Tiere heftige Auseinandersetzungen mit ihren Artgenossen. Zwei Löwenbrüder kämpfen um die Vorherrschaft in einem Rudel, Krokodile ringen um die "Baderechte" in einem Fluss und japanische Riesenhornissen fressen ihre Königin. Diese Kämpfe, die in den schönsten Landschaften der Erde stattfinden, sollte man sich nicht entgehen lassen.
 

Di. 11.04.17 14:30 - 15:15 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten - Im Märzen

Dokumentation

Nach der Frühjahres-Tag-und-Nacht-Gleiche werden die Tage allmählich länger als die Nächte. Die langsam wärmer werdende Märzsonne lässt die Natur aus dem Winterschlaf erwachen. Zahlreiche Tiere trauen sich nach dem langen Winter wieder ins Freie und genießen die ersten Sonnenstrahlen und der Frühling bringt überall beeindruckende Phänomene hervor.
In den Wäldern im Harz beobachtet der Biologe Andreas Marten die große sogenannte Sonnung der Ameisenkolonien nach dem Winter. Dabei bedecken Tausende der Insekten die Nestoberfläche, wärmen sich in der Sonne auf und krabbeln dann tiefer ins Nest, wo sie die Wärme wieder abgeben.
Für Offshore-Techniker Mirco Kaiser sind die Bedingungen günstig, um mit seinem Team Wartungsarbeiten auf der Forschungsplattform FINO 2 auf der Ostsee durchzuführen. Derweil wartet der Astronom Rémi Cabanac in dem Observatorium auf dem Pic du Midi in den französischen Pyrenäen auf eine freie Sicht auf den im Jahresverlauf einzigartigen März-Himmel. Der Bärenforscher Paolo Molinari sucht zusammen mit der Försterin Francesca Dilena in den Südtiroler Alpen nach Braunbären, die aus dem Winterschlaf erwacht sind. Und auf der Schwäbischen Alb bereitet der Obstbauer Jörg Geiger seine Apfelbäume auf die bevorstehende Blüte vor.
 

Di. 11.04.17 17:40 - 18:30 Uhr

Afrika - Der ungezähmte Kontinent

Sahara - Mächtiges Meer ohne Wasser

Sie ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die größte Wüste der Erde: die Sahara. Mit mehr als neun Millionen Quadratkilometern bedeckt sie fast ein Drittel des afrikanischen Kontinents.

Wo die Temperatur regelmäßig 40 Grad übersteigt und mehrere Jahre kein einziger Tropfen Regen fällt, ist Leben nahezu unvorstellbar. In diesem Teil zeigt der Film wie Leben und Überleben in diesem faszinierenden Trockengebiet trotzdem gelingt.

In den Randgebieten der großen Wüste leben Spezialisten wie das Grevy-Zebra. Es ist das größte unter den Zebras und kann bis zu drei Tage ohne Wasser auskommen. In unterirdischen Bauen, wo gemäßigte Temperaturen herrschen, ist der Nacktmull zu Hause. Diese fast haarlosen Nagetier-Verwandten leben ähnlich wie staatenbildende Insekten in großen Gemeinschaften mit einer "Königin". Nur in den Nachtstunden können sie sich an die Oberfläche wagen und auch das tun meist nur die jungen "Prinzessinnen", wenn es Zeit wird, einen neuen, eigenen Staat zu gründen.

Dass die Sahara jedoch vor wenigen tausend Jahren fruchtbares und bewohntes Land gewesen sein muss, beweisen nicht nur Funde von fossilen Baumstämmen und die steinzeitlichen Tierdarstellungen in den Felsen von Messak Settafet, sondern auch die heutigen Bewohner der Kraterseen im Waw an-Namus. Krokodile sitzen hier mitten in der endlosen Wüste quasi "in der Falle". Wenn sie in den kühlen Abendstunden auf die Jagd gehen, versammelt die Buntbarsch-Mutter ihre frisch geschlüpften Jungen im eigenen Maul, um sie zu schützen. Satellitenbilder lassen die ungeheuren Ausmaße eines urzeitlichen Sees in der Bodélé-Senke im Tschad erahnen. Heute wirbelt hier der Wüstenwind das vertrocknete Sediment auf und trägt den mineralreichen Staub bis nach Südamerika ins Amazonasgebiet. Obwohl nur knapp ein Fünftel der Sahara tatsächlich aus Sand besteht, kann der Wind hier verheerende Sandstürme von eineinhalb Kilometer Breite auslösen, die imstande sind, ganze Karawanen zu verschlucken. Unablässig verformt er die Dünenlandschaft und erschwert selbst Wüstenspezialisten wie den Dromedaren die Orientierung. Um zu überleben, sind sie auf das Wissen ihrer menschlichen Begleiter angewiesen.

Millionen Schwalben überqueren Jahr für Jahr dieses lebensfeindliche Gebiet auf ihrem Weg zwischen den Brutgebieten in Europa und den Winterquartieren südlich der Sahara. Um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken, sind sie auf Insekten angewiesen, die imstande sind, auch aus ungenießbaren Wasseransammlungen die Giftstoffe herauszufiltern. Wenn es sogar für die Fransenfinger-Eidechse zu heiß wird und sie sich zurückzieht, kommen die Silberameisen aus ihrem unterirdischen Bau hervor. Die silbrige Farbe ihres Körpers reflektiert das Sonnenlicht optimal, aber sogar sie können nicht länger als zehn Minuten in der Sonnenhitze der Wüste überleben. Buchstäblich gegen die Uhr müssen sie auf Nahrungssuche gehen. Für die Silberameisen ist Orientierung ganz besonders wichtig - immer den kürzesten Rückweg zu ihrem Bau zu wissen, ist entscheidend; ein unvorhergesehener Umweg kann sie das Leben kosten.
 

So. 16.04.17 07:15 - 07:55 Uhr

Terra X - Eine Erde, viele Welten

Inseln

"Terra X" geht - zehn Jahre nach "Planet Erde" - gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.

Auftakt der sechsteiligen Reihe bilden die Inseln. Vom Meer umgeben, entwickelten sie Welten für sich. Sie sind Heimat hoch spezialisierter Wildtiere. Ob Wüsteneiland, Gletscher- oder Vulkaninsel: Durch ihre Isolation sind eigenständige Lebensformen entstanden.

Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, superstarken Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie erstmals bislang unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. 117 Drehreisen gingen durch 40 Länder. In 2089 Drehtagen testeten die Teams ihre Limits.

Auf Madagaskar konnten sie Lemuren mit Fakir-Qualitäten beobachten: Larven-Sifakas, die mehrere Meter weit von Dornenstrauch zu Dornenstrauch springen, ohne sich zu verletzen. Eine ungewöhnliche Fähigkeit, die ihnen ihr Überleben sichert. Nur sie erreichen die exklusiven Futterplätze in luftiger Höhe.

Um einen beinahe echten Drachen vor das Objektiv zu bekommen, mussten die Teams zu einigen der über 17 000 Inseln des Archipels Indonesiens reisen. Die größte und furchterregendste noch lebende Echse ist der Komodowaran. Er hatte vier Millionen Jahre lang Zeit für seine Entwicklung. Diese gigantischen Inseldrachen liefern sich heftige Kämpfe.

Auf der Weihnachtsinsel führen die eingeschleppten Gelben Spinnerameisen einen chemischen Vernichtungsfeldzug gegen die Roten Inselkrabben. Zeuge eines dramatischen, noch nie gesehenen Wettlaufs ums Überleben wird das Team auf Fernandina. Kaum ist eine kleine Meerechse geschlüpft, jagen ganze Rudel von Galapagos-Nattern das Junge.

Auf Zavodovski Island im Südpolarmeer beweisen Zügelpinguine Todesmut, um unter Einsatz ihres Lebens bei mörderischer Brandung auf Futtersuche für ihren Nachwuchs zu gehen.

Inseln bieten in ihrer Isoliertheit Heimat für Arten, die nur in einer bestimmten Region, einem Archipel oder gar auf einer einzigen Insel leben. Daher kommen etwa 20 Prozent der Vogel-, Reptilien- und Pflanzenarten auf Inseln vor, obwohl diese weniger als ein Sechstel der Erdoberfläche ausmachen. Durch die oft hermetische Abgeschiedenheit reagieren die kleinen Welten und ihre Bewohner auf plötzliche Eingriffe von außen höchst empfindlich. Etwa 80 Prozent aller während der vergangenen Jahre ausgestorbenen Arten waren Inselarten.
 

So. 16.04.17

+

Di. 18.04.17

09:25 - 10:10 Uhr

+

05:45 - 06:30 Uhr

Terra X - Eine Erde, viele Welten

Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe.

Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs.

Unsere Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.

Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen. Glasfrösche fighten in Ninja-Manier gegen räuberische Wespen, die es auf die Larven der Lurche abgesehen haben.

Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln.

Auch eine seltene und schwer fassbare Spezies, die erst 2014 wissenschaftlich beschrieben wurde, konnte das Team mit der Kamera einfangen: die Araguaia-Delfine. Im Rio Araguaia Zentralbrasiliens schwimmen sie durch die Baumkronen überfluteter Wälder. Die Delfine überhaupt zu finden und dann auch noch zu filmen, zählte zu den schwierigsten Unternehmungen der gesamten Reihe "Eine Erde – viele Welten".

Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren. In der Folge "Dschungel" aus der Reihe "Eine Erde – viele Welten" begegnen wir höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigen ihre Strategien im täglichen Überlebenskampf.
 

Mi. 19.04.17 14:55 - 15:58 Uhr

+

18:10 - 19:13 Uhr

Auf Entdeckungsreise um die Welt

Live - Das Wunder Leben - Insekten

Insekten sind die verschiedenartigste Tierart der Erde. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in ihrer einzigartigen Fähigkeit, sich zu verwandeln. Insekten verfügen über furchterregende Verteidigungsmechanismen, und doch können sie auch überraschend zärtlich sein und hochentwickeltes Verhalten aufweisen. Die Dokumentation zeigt die Wanderung von Millionen von Monarchschnetterlingen nach Mexiko, aber auch den erbitterten Verteidigungskampf eines einzelnen Käfers, in dem der Käfer seinen Angreifer mit kochend heißen Chemikalien besprüht, sowie die marschierenden Kolonnen von Blattschneideameisen und die gefährdeten Kleinlibellen.
 

Fr. 21.04.17 17:45 - 18:30 Uhr

Schneller als das Auge

Im Reich der Zeitlupe

In atemberaubenden Bildern wird spürbar, wie unsere Sinne funktionieren und warum wir uns vom Zauber der Geschwindigkeit so in den Bann ziehen lassen - in der Achterbahn und mit der Brille superschneller Kameradrohnen.

Hochgeschwindigkeitskameras zeigen u. a. das unsichtbare Universum von Honigbienen und Wanderfalken, die ganz anders als wir Menschen sehen und uns das Gefühl von Zeit und Geschwindigkeit in einer neuen Dimension erleben lassen.
 

Fr. 21.04.17 19:25 - 20:10 Uhr

Tierisch ausgerüstet

Stechen und Spucken

1. Staffel, Folge 5: Nicht selten sind wilde Tiere mit eindrucksvollen Fähigkeiten ausgestattet, die sie im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Schützenfische beispielsweise sind wahre Meister im Spucken. Mit einem gezielten Wasserstrahl schießen sie so Insekten aus der Luft. Noch bewährtere Waffen sind Stacheln, die oftmals sogar giftig sind. Bienen besitzen sie ebenso wie Wespen. Und während den meisten Arten der Seeigel ihre Stacheln nur dem Schutz dienen, können die winzigen an den Tentakeln von Quallen auch für Menschen lebensgefährlich sein.
 

So. 23.04.17 05:55 - 06:46 Uhr

Auf Entdeckungsreise um die Welt

Live - Das Wunder Leben - Insekten

Insekten sind die verschiedenartigste Tierart der Erde. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in ihrer einzigartigen Fähigkeit, sich zu verwandeln. Insekten verfügen über furchterregende Verteidigungsmechanismen, und doch können sie auch überraschend zärtlich sein und hochentwickeltes Verhalten aufweisen. Die Dokumentation zeigt die Wanderung von Millionen von Monarchschnetterlingen nach Mexiko, aber auch den erbitterten Verteidigungskampf eines einzelnen Käfers, in dem der Käfer seinen Angreifer mit kochend heißen Chemikalien besprüht, sowie die marschierenden Kolonnen von Blattschneideameisen und die gefährdeten Kleinlibellen.
 

Sa. 29.04.17 21:00 - 21:40 Uhr

Wildes Großbritannien

Dokumentation 2/2

Zweiteilige Sendereihe Frühling und Sommer (NDR) Die Sendung zeigt Landschaftsimpressionen und die Tierwelt in Großbritannien im Wechsel der Jahreszeiten, vom Frühlingsanfang bis zum Ende des Sommers, insbesondere verschiedene Wildtierarten in unterschiedlichen Lebensräumen bei Nahrungssuche und Fortpflanzung sowie bei der Brutpflege. Zu sehen sind Seepferdchen, Krähenscharben - eine Kormoran-Art -, Hufeisennasen - eine Fledermaus-Art -, Hermeline, Eiderenten, Eintagsfliegen, Lummen, Steinkäuze, Libellen, Baumfalken, Riesenhaie, Ziegenmelker, Igel, Ameisen, Listspinnen, Seeigel, Schwalben.
 

Sa. 29.04.17 22:00 - 22:52 Uhr

Insekten, Superhelden auf sechs Beinen

Dokumentation

Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen – von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.

Die kleinen "Kerbtiere", so die lateinische Übersetzung des Wortes Insecta, sind die erfolgreichsten Lebewesen dieses Planeten. Sie haben im Laufe der Evolution Fähigkeiten entwickelt, die den Menschen staunen lassen. Mit rund einer Million bekannter Arten gibt es mehr Insektenarten als Säugetier-, Pflanzen-, Bakterien- und Virenarten zusammen. Die Insektenforscherin Audrey Dussutour untersucht in Toulouse das Verhalten Argentinischer Ameisen und die überlegene Logistik dieser Tiere. Denn Ameisen kennen keinen Stau. Mit ihren Erkenntnissen will Dussutour helfen, die menschlichen Verkehrsprobleme zu lösen. Außerdem wird das ausgeklügelte Logistiksystem der Ameisen seit neuestem zur Steuerung von Robotern benutzt. Der Zoologe Andreas Vilcinskas dagegen möchte die Fähigkeiten der Asiatischen Marienkäfer nutzen. Er hat entdeckt, dass der Asiatische Marienkäfer sich deshalb hierzulande so schnell ausbreitet, weil er ein besonders leistungsfähiges Immunsystem besitzt. Nun möchte Vilcinskas herausfinden, wie dieses Immunsystem entschlüsselt und für die Medikamentenentwicklung nutzbar gemacht werden kann. Er hofft, dass mit Hilfe der Asiatischen Marienkäfer der Kampf gegen multiresistente Keime gelingen kann. Die Dokumentation zeigt, wie Insekten dabei helfen können, einige der größten Probleme der Gegenwart zu lösen. Insekten sind bei weitem mehr als kleine lästige Krabbeltiere, sie sind die Superhelden der Natur.
 

So. 30.04.17 20:15 - 21:00 Uhr

Das Wunder Leben

Fremde Welten

Ihre süßen Tropfen locken die Insekten magisch an und sind ihr Verderben. Immer mehr Tentakel umschließen die Beute, bis die Tropfen sie ganz einhüllen. Am Ende ertrinkt das Insekt und Verdauungssäfte der Pflanze lösen die Mücke auf.
Nur selten dienen Insekten als Nahrung der Pflanzen, als willfährige Diener wird die Fauna jedoch immer wieder von der Flora genutzt. Mit verführerischen Düften, farbenfrohen Blüten und köstlichem Nektar locken sie ihre potentiellen Bestäuber an. Pflanzen und Insekten profitieren voneinander - sie leben in enger Symbiose.

Insekten sind die heimlichen Herrscher der Tierwelt: Etwa 80 Prozent aller Tiere sind Insekten! Doch weil die meisten von ihnen klein sind, nehmen wir sie kaum wahr. Dabei sind viele von ihnen schillernd schön und besitzen erstaunliche Fähigkeiten: Von Flugkünstlern wie Libellen bis zu Kämpfernaturen wie Hirschkäfern. In Südafrika frisst ein Laufkäfer Ameisen, um die Ameisensäure aus ihnen selbst als Waffe gegen gefräßige Mungos einzusetzen.Der Meister in chemischer Kriegsführung ist jedoch der Bombardierkäfer - er schießt mit einem kochend heißen, ätzenden Gemisch aus Gas und Flüssigkeit auf seine Gegner. Bis heute wissen wir längst nicht alles über die geheimnisvolle Welt der Pflanzen und Insekten - sie sind und bleiben ein Wunder des Lebens.
 

 

Mai 2017

 

Mo. 01.05.17 06:35 - 07:24 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten

Frühlingserwachen

Im Frühling erwacht das Leben. Alles entsteht neu. Der Sommer ist die Zeit der Reife. Im Herbst werden die Früchte des Jahres geerntet, Abschied kündigt sich an. Im Winter ziehen sich Mensch und Natur zurück – Ruhe kehrt ein, neue Kräfte werden getankt. In vier Themenblöcken mit jeweils fünf spannenden Folgen beschreibt die Doku-Reihe die Entwicklung einer Jahreszeit und die Wechselwirkungen zwischen Natur und Mensch.

„Frühlingserwachen“ ist der Start in ein neues Jahr. Täglich gewinnt die Sonne an Kraft und weckt neues Leben bei Mensch und Tier. Krabbenfischer Claas Bruhns sticht wieder in See, der erste Flug der Bienen beginnt, in den Masuren wird die Rückkehr der Störche sehnlichst erwartet, und in der Camargue öffnet Luc Vernhes die Wasserschleusen zu seinen Salinen. In vier Themenwochen mit jeweils fünf spannenden Folgen beschreibt die Doku-Reihe die Entwicklung einer Jahreszeit und die Wechselwirkungen zwischen Natur und Mensch. Für die Realisierung dieser aufwändigen Produktion waren zwölf Drehteams an 360 Drehtagen auf dem europäischen Kontinent unterwegs, um über einhundert Protagonisten in ihrem Alltag und bei den Herausforderungen im Taktschlag der Natur zu begleiten. -> „Frühlingserwachen“ ist der Start in ein neues Jahr. Täglich gewinnt die Sonne an Kraft und weckt neues Leben bei Mensch und Tier. Krabbenfischer Claas Bruhns sticht wieder in See, der erste Flug der Bienen beginnt, in den Masuren wird die Rückkehr der Störche sehnlichst erwartet, und in der Camargue öffnet Luc Vernhes die Wasserschleusen zu seinen Salinen. In vier Themenwochen mit jeweils fünf spannenden Folgen beschreibt die Doku-Reihe die Entwicklung einer Jahreszeit und die Wechselwirkungen zwischen Natur und Mensch. Für die Realisierung dieser aufwändigen Produktion waren zwölf Drehteams an 360 Drehtagen auf dem europäischen Kontinent unterwegs, um über einhundert Protagonisten in ihrem Alltag und bei den Herausforderungen im Taktschlag der Natur zu begleiten. Durch den Einsatz von Highspeed-Kameras und Videodrohnen, mithilfe von Makro-, Slowmotion-, und Timelapse-Verfahren werden so erstaunliche Dinge sichtbar, die dem menschlichen Blick normalerweise verborgen bleiben.
 

Mo. 01.05.17 07:25 - 08:25 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten

Im Märzen

„Im Märzen“ werden Kräfte gesammelt. Astronom Rémi Cabanac erforscht den März-Himmel, und in Südtirol erwachen die Bären aus dem Winterschlaf. An den Windkraftanlagen und Forschungsplattformen der Ostsee gilt es die Schäden aus dem Winter zu beseitigen. Im Harz beobachtet Biologe Andreas Marten die „Sonnung“ der Ameisen und Obstbauer Geiger muss auf der Alb seine Bäume beschneiden. Die Reihe „Im Bann der Jahreszeiten“ entdeckt die vielfältige Schönheit Europas. Sie erklärt, wie die jahreszeitlichen Naturphänomene entstehen. Doch der Rhythmus ist gefährdet und Menschen, Tiere und Pflanzen reagiere auf den Wandel. Für die Realisierung dieser aufwändigen Produktion waren zwölf Drehteams an 360 Drehtagen auf dem europäischen Kontinent unterwegs, um über einhundert Protagonisten in ihrem Alltag und bei den Herausforderungen im Taktschlag der Natur zu begleiten. -> „Im Märzen“ werden Kräfte gesammelt. Astronom Rémi Cabanac erforscht den März-Himmel, und in Südtirol erwachen die Bären aus dem Winterschlaf. An den Windkraftanlagen und Forschungsplattformen der Ostsee gilt es die Schäden aus dem Winter zu beseitigen. Im Harz beobachtet Biologe Andreas Marten die „Sonnung“ der Ameisen und Obstbauer Geiger muss auf der Alb seine Bäume beschneiden. Die Reihe „Im Bann der Jahreszeiten“ entdeckt die vielfältige Schönheit Europas. Sie erklärt, wie die jahreszeitlichen Naturphänomene entstehen. Doch der Rhythmus ist gefährdet und Menschen, Tiere und Pflanzen reagieren auf den Wandel. Für die Realisierung dieser aufwändigen Produktion waren zwölf Drehteams an 360 Drehtagen auf dem europäischen Kontinent unterwegs, um über einhundert Protagonisten in ihrem Alltag und bei den Herausforderungen im Taktschlag der Natur zu begleiten.
 

Mo. 01.05.17 08:25 - 09:25 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten

April, April

 

Launisch und schier unberechenbar zeigt sich der April. Auf Sonne folgt Regen, Frost oder Schnee. Ornithologe Peter Becker wartet auf die Ankunft der Flussseeschwalben, und Andreas Schober kann jetzt das Höhlensystem der Schwäbischen Alb erforschen. Nicht nur in Thüringen steht die Aussaat bevor, auch in der Provence beginnt mit der Trüffelsaat die wichtigste Zeit des Jahres. Die Jahreszeiten bestimmen alles Werden und Vergehen. Sie sind das Uhrwerk der Erde. Wie genau beeinflusst dieses Uhrwerk unser Leben? Und was passiert, wenn Sonne, Wind und Regen verrückt spielen, die Bienen verschlafen, der Frost nicht weichen will, Tiere kein Futter finden? Denn nur was der Bauer im Märzen sät, trägt im Sommer Früchte, kann im Herbst geerntet werden und kommt im Winter auf den Tisch. Das gilt auch heute noch. Für die Realisierung dieser aufwändigen Produktion waren zwölf Drehteams an 360 Drehtagen auf dem europäischen Kontinent unterwegs, um über einhundert Protagonisten in ihrem Alltag und bei den Herausforderungen im Taktschlag der Natur zu begleiten. -> Launisch und schier unberechenbar zeigt sich der April. Auf Sonne folgt Regen, Frost oder Schnee. Ornithologe Peter Becker wartet auf die Ankunft der Flussseeschwalben, und Andreas Schober kann jetzt das Höhlensystem der Schwäbischen Alb erforschen. Nicht nur in Thüringen steht die Aussaat bevor, auch in der Provence beginnt mit der Trüffelsaat die wichtigste Zeit des Jahres. Die Jahreszeiten bestimmen alles Werden und Vergehen. Sie sind das Uhrwerk der Erde. Wie genau beeinflusst dieses Uhrwerk das Leben der Menschen? Und was passiert, wenn Sonne, Wind und Regen verrückt spielen, die Bienen verschlafen, der Frost nicht weichen will, Tiere kein Futter finden?

 

Mi. 03.05.17 10:30 - 11:15 Uhr

Geheimnisvoller Garten - Frühlingserwachen

Dokumentation

Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts, in der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für das sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen wenig bekannt ist. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Aber neben all diesen Nützlingen sind Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt wird in der ersten Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" gezeigt mithilfe neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern.
 

Mi. 03.05.17 11:20 - 11:35 Uhr

SCIENCEsuisse: Der Ameisen bester Freund

Laurent Keller: Evolutionsbiologe

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus allen Kontinenten zieht es in die Ameisenmetropole Lausanne, zu Laurent Keller, Professor für Ökologie und Evolution der dortigen Universität. «Wenn man alle in einem Wald auffindbaren Organismen sammeln würde, könnte man feststellen, dass drei Viertel der gesamten Biomasse Ameisen sind», erklärt Laurent Keller seine Faszination für die kleinen Krabbler. «Würde man die Ameisen von der Erde entfernen, wäre das wahrscheinlich für Hunderttausende von Arten das Ende.»

Keller interessieren vor allem die sozialen und kooperativen Verhaltensweisen in Insektengesellschaften. Er erkennt darin auch einen Spiegel des menschlichen Zusammenlebens. «Ursprünglich wollte ich Menschenaffen studieren. Dies ist in Afrika möglich, aber ziemlich kompliziert. Oder man beobachtet sie in Gefangenschaft, was eine verzerrte Wirklichkeit darstellt», erklärt Laurent Keller. «Deshalb habe ich mich den Ameisen zugewandt.»

Und Kellers Forschung führt manchmal zu erstaunlichen Ergebnissen, die ungeahnte Parallelen und Erkenntnisse für andere Bereiche eröffnen - zum Beispiel für die Altersmedizin: «Ameisenköniginnen können 30 Jahre lang leben. Das ist für ein Insekt enorm lange - etwa 100 Mal länger als beim Durchschnitt der Insekten», erklärt Keller. «Dieser Aspekt könnte auch für die Medizin der Menschen wichtige Erkenntnisse zeitigen, für ein gesundes Leben im fortgeschrittenen Alter.»
 

Do. 04.05.17 07:00 - 07:30 Uhr

Natur nah: Im Staat aus morschem Holz

Das Jahr der Hornissen - Filmtipp

In manchen Lexika werden Hornissen als schädlich bezeichnet, und die Mär, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten und sieben ein Pferd, ist nicht aus der Welt zu schaffen. Immer noch bricht Panik aus, wenn die größte einheimische Faltenwespe auftaucht. Der Film räumt mit den herrschenden Vorurteilen auf. In eindrucksvollen Bildern wird das Leben im Staat aus morschem Holz beschrieben. Der Zuschauer erhält Tipps, wie er sich in der Nähe der gelb-schwarzen Brummer richtig verhält und wie er den geschützten Insekten helfen kann.
 

Do. 04.05.17 10:30 - 11:15 Uhr

Geheimnisvoller Garten - Erntezeit

Dokumentation

Seit mehr als 5.000 Jahren legt der Mensch Gärten an, zunächst als reine Nutzgärten, dann allmählich auch als Ziergärten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln. Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien zum Beispiel. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder Einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse. In der letzten Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" werden die großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen gezeigt und es wird deutlich, warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.
 

Sa. 06.05.17 13:15 - 13:58 Uhr

Mäuse oder Wespen?

Eine Bussardgeschichte

Mäuse oder Wespen? Eine Justierung der Speisekarte auf solch unterschiedliche Vorlieben hat für zwei Greifvögel weitreichende Folgen. Auch wenn sie rein äußerlich oft schwer zu unterscheiden sind - Mäusebussard und Wespenbussard (im Bild) sind zwei sehr ungleiche Brüder. So macht die Spezialisierung auf die Insektenkost den einen zum Zugvogel, sogar zu einem Langstreckenzieher. Wer hat die bessere Karte fürs Überleben gezogen? Wer geht heute die größeren Risiken ein? Dafür, dass sie so allerhand Plagegeister kurzhalten, zeigen wir uns ihnen oft wenig dankbar. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
 

 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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