Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 13. Februar 2018

 

 

 

Februar 2018

 

Mo. 05.02.18

+

Mi. 07.02.18

18:35 - 19:20 Uhr

+

15:15 - 16:00 Uhr

Jäger der Lüfte

Habichte, Bussarde und Adler

So verschieden wie ihre Nahrung sind auch die Jagdmethoden der Greifvögel: Ob Suchflug in hoher Luft, Patrouillieren in Bodennähe, Sturzjagd vom Anstand aus oder Parforcejagd im freien Luftraum – jede Vogelart hat sich auf eine andere Jagdstrategie spezialisiert. Das Greifen und Festhalten der Beute mit den Fängen hat ihnen ihren deutschen Namen "Greifvögel" eingetragen. Der Habicht ist zwar einer der bekanntesten einheimischen Greifvogelarten, doch gesehen wird er nur selten, denn Habichte flüchten vor den Menschen schon auf große Distanz. Sie sind äußerst geschickte und kräftige Jäger, die sich hervorragend an ihren Lebensraum angepasst haben. Er hat vor allem die Überraschungsjagd zur Perfektion entwickelt. Mit kurzen, relativ runden Schwingen und einem langen Schwanz als Steuer kann er sogar zwischen Bäumen geschickt jagen und auf kurze Strecken mit kräftigen Flügelschlägen sehr stark beschleunigen. Die Dokumentation zeigt auch die Besonderheiten der wichtigsten anderen mitteleuropäischen Greifvögel wie Mäuse- und Wespenbussard sowie Stein-, See-, Fisch-, Schlangen-, Schrei- und Kaiseradler. Jede dieser so unterschiedlichen Greifvogelarten spielt eine besondere Rolle im Haushalt der Natur. Dank ihrer Schnelligkeit, ihrer Wendigkeit und einem überdurchschnittlichen Sehsinn meistern sie täglich ihren individuellen Kampf ums Überleben. Nur gegen ihren größten Feind, den Menschen, haben sie oft keine Chance. Kein anderer Greifvogel ist zu einem derartigen Symbol für rücksichtslose Verfolgung geworden wie der Habicht. Er steht seit jeher als Inbegriff für einen Raubvogel. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war vor allem durch die Nachstellung von Jägern und Taubenzüchtern der Bestand in vielen Länden Europas dramatisch zurückgegangen. Dank strenger Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand zwar erholt, aber noch immer gibt es illegale Verfolgung. Den meisten Greifvögeln macht jedoch heute vor allem die zunehmende Lebensraumzerstörung zu schaffen.
 

Di. 06.02.18 15:30 - 16:15 Uhr

Wilde Überlebenskünstler - Wie erfinderisch Tiere sind

Dokumentation

Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter.
So werden etwa die gefährlichsten Schlangengifte erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt, und der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Auch von Bienen kann man lernen: Die von ihnen gebauten Honigwaben enthalten Antibiotika.
 

Mi. 07.02.18 15:15 - 16:00 Uhr

Jäger der Lüfte

Habichte, Bussarde und Adler

So verschieden wie ihre Nahrung sind auch die Jagdmethoden der Greifvögel: Ob Suchflug in hoher Luft, Patrouillieren in Bodennähe, Sturzjagd vom Anstand aus oder Parforcejagd im freien Luftraum – jede Vogelart hat sich auf eine andere Jagdstrategie spezialisiert. Das Greifen und Festhalten der Beute mit den Fängen hat ihnen ihren deutschen Namen "Greifvögel" eingetragen. Der Habicht ist zwar einer der bekanntesten einheimischen Greifvogelarten, doch gesehen wird er nur selten, denn Habichte flüchten vor den Menschen schon auf große Distanz. Sie sind äußerst geschickte und kräftige Jäger, die sich hervorragend an ihren Lebensraum angepasst haben. Er hat vor allem die Überraschungsjagd zur Perfektion entwickelt. Mit kurzen, relativ runden Schwingen und einem langen Schwanz als Steuer kann er sogar zwischen Bäumen geschickt jagen und auf kurze Strecken mit kräftigen Flügelschlägen sehr stark beschleunigen. Die Dokumentation zeigt auch die Besonderheiten der wichtigsten anderen mitteleuropäischen Greifvögel wie Mäuse- und Wespenbussard sowie Stein-, See-, Fisch-, Schlangen-, Schrei- und Kaiseradler. Jede dieser so unterschiedlichen Greifvogelarten spielt eine besondere Rolle im Haushalt der Natur. Dank ihrer Schnelligkeit, ihrer Wendigkeit und einem überdurchschnittlichen Sehsinn meistern sie täglich ihren individuellen Kampf ums Überleben. Nur gegen ihren größten Feind, den Menschen, haben sie oft keine Chance. Kein anderer Greifvogel ist zu einem derartigen Symbol für rücksichtslose Verfolgung geworden wie der Habicht. Er steht seit jeher als Inbegriff für einen Raubvogel. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war vor allem durch die Nachstellung von Jägern und Taubenzüchtern der Bestand in vielen Länden Europas dramatisch zurückgegangen. Dank strenger Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand zwar erholt, aber noch immer gibt es illegale Verfolgung. Den meisten Greifvögeln macht jedoch heute vor allem die zunehmende Lebensraumzerstörung zu schaffen.
 

Do. 08.02.18 19:10 - 20:00 Uhr

Welt der Wunder

Auf Rettungsmission: Was können wir gegen das Bienensterben tun?

Weltweit gehen ganze Bienenvölker zu Grunde - allein in Deutschland stirbt jedes dritte. Mit den fleißigen Insekten gehen auch die Pflanzen ein, wovon wiederum der Mensch direkt betroffen ist. Welche Ursachen können für das große Bienensterben ausgemacht und wie könnte es beendet werden?
 

20:15 - 21:05 Uhr
Fr. 09.02.18 09:20 - 10:05 Uhr

Welt der Wunder

Auf Rettungsmission: Was können wir gegen das Bienensterben tun?

Weltweit gehen ganze Bienenvölker zu Grunde - allein in Deutschland stirbt jedes dritte. Mit den fleißigen Insekten gehen auch die Pflanzen ein, wovon wiederum der Mensch direkt betroffen ist. Welche Ursachen können für das große Bienensterben ausgemacht und wie könnte es beendet werden?
 

Sa. 10.02.18 08:30 - 09:00 Uhr

Die Bienenretter

Dokumentation

Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Zusammen mit seinem Compagnon Hartmut hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizdbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern Mirko und Hartmut für das Ökounternehmen Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Die NDR Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und bei ihrem Engagement für die Honigbiene.

Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. (44) aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Mit seinem Kompagnon Hartmut H. (50) hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizidbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern beide für den Ökoverband Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Ihre Imkerei ist umgeben von Rapsmonokulturen, die nach der Blüte im Mai keine Nahrung mehr für Insekten liefern. Im Sommer 2014 wären ihre Bienen beinahe verhungert.
Einen Teil ihrer 120 Bienenstöcke haben sie auf einer Streuobstwiese untergebracht. Das Obst verarbeiten die beiden in Mirkos Mosterei, denn von der Honigproduktion allein können sie nicht leben. Aber genau das ist ihr Ziel. Damit ihre Bienen überleben können, muss etwas geschehen, finden sie.
Nicht nur der großflächige Pestizideinsatz der Landwirte ist ihnen ein Dorn im Auge, auch ein Versuchsfeld des Pharmakonzerns Bayer in der Nähe der Imkerei. Mit den Testergebnissen von dort soll der Nachweis erbracht werden, dass ein derzeit in der EU verbotenes Insektizid der Gruppe Neonikotinoide nicht bienenschädlich ist.
Die beiden Imker wollen das Vorgehen der Agrar- und Pharmaindustrie nicht länger hinnehmen. Unterstützung bekommen sie dabei von Bienenforscher Professor Randolf Menzel von der FU Berlin. Der international bekannte Wissenschaftler hat sich bei der Forschung auf das Gehirn von Bienen spezialisiert und nachgewiesen, dass die Pflanzenschutzmittel das Nervensystem der Tiere vergiften. "Wir müssen die Öffentlichkeit wachrütteln", meint Mirko L. Schon jetzt enthält in Deutschland gesammelter Pollen nach Angaben von Greenpeace in acht von 15 Fällen das zugelassene, von Bayer hergestellte Pestizid Thiacloprid. Im Dezember 2015 entscheidet die Europäische Kommission, ob zwei andere, zurzeit verbotene Pestizide des Chemiekonzerns wieder zugelassen werden oder ob das Verbot verlängert wird.
Mirko L. und Hartmut H. haben ihren Honig untersuchen lassen. Wenn die Analyse des Demeter-Honigs Pestizidrückstände aufweist, die über dem zulässigen Grenzwert liegen, können sie die komplette Ernte vernichten. Mit Spannung erwarten sie das Untersuchungsergebnis des Testlabors.
Mirko und Hartmut haben sich viel vorgenommen. Beide wollen etwas gegen das Bienensterben tun und sie wollen von ihrer ökologischen Imkerei leben können. Das stellt sie vor große Herausforderungen: finanziell und persönlich. "Manchmal fühlen wir uns schon wie David gegen Goliath", sagt Mirko. Aber er ist sich sicher: "Nur, wenn wir weltweit wieder gesunde Bienen züchten, können wir das Überleben der Insekten auf Dauer garantieren." Denn wichtiger noch als der Honig ist die Bestäubungsleistung der Bienen. Ohne sie gäbe es 80 Prozent der heimischen Wild- und Nutzpflanzen nicht.
Die NDR Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und ihrem Kampf für die Honigbiene. Was können sie gegen das Bienensterben ausrichten? Werden ihre Völker den Winter überleben? Werden sie beim Chemiekonzern Bayer und bei der mächtigen Agrarindustrie Gehör finden?
Ihr Engagement für die Honigbiene wird auch die Geschäftsbeziehung der beiden Männer auf eine harte Probe stellen.
 

Sa. 10.02.18 11:30 - 12:15 Uhr

Jäger der Lüfte

Habichte, Bussarde und Adler

So verschieden wie ihre Nahrung sind auch die Jagdmethoden der Greifvögel: Ob Suchflug in hoher Luft, Patrouillieren in Bodennähe, Sturzjagd vom Anstand aus oder Parforcejagd im freien Luftraum – jede Vogelart hat sich auf eine andere Jagdstrategie spezialisiert. Das Greifen und Festhalten der Beute mit den Fängen hat ihnen ihren deutschen Namen "Greifvögel" eingetragen. Der Habicht ist zwar einer der bekanntesten einheimischen Greifvogelarten, doch gesehen wird er nur selten, denn Habichte flüchten vor den Menschen schon auf große Distanz. Sie sind äußerst geschickte und kräftige Jäger, die sich hervorragend an ihren Lebensraum angepasst haben. Er hat vor allem die Überraschungsjagd zur Perfektion entwickelt. Mit kurzen, relativ runden Schwingen und einem langen Schwanz als Steuer kann er sogar zwischen Bäumen geschickt jagen und auf kurze Strecken mit kräftigen Flügelschlägen sehr stark beschleunigen. Die Dokumentation zeigt auch die Besonderheiten der wichtigsten anderen mitteleuropäischen Greifvögel wie Mäuse- und Wespenbussard sowie Stein-, See-, Fisch-, Schlangen-, Schrei- und Kaiseradler. Jede dieser so unterschiedlichen Greifvogelarten spielt eine besondere Rolle im Haushalt der Natur. Dank ihrer Schnelligkeit, ihrer Wendigkeit und einem überdurchschnittlichen Sehsinn meistern sie täglich ihren individuellen Kampf ums Überleben. Nur gegen ihren größten Feind, den Menschen, haben sie oft keine Chance. Kein anderer Greifvogel ist zu einem derartigen Symbol für rücksichtslose Verfolgung geworden wie der Habicht. Er steht seit jeher als Inbegriff für einen Raubvogel. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war vor allem durch die Nachstellung von Jägern und Taubenzüchtern der Bestand in vielen Länden Europas dramatisch zurückgegangen. Dank strenger Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand zwar erholt, aber noch immer gibt es illegale Verfolgung. Den meisten Greifvögeln macht jedoch heute vor allem die zunehmende Lebensraumzerstörung zu schaffen.
 

Mo. 12.02.18 22:35 - 23:25 Uhr

Hornissen hautnah

Tierdokumentation

Der Sommer kommt - und mit ihm eine tödliche Invasion. Die Rede ist von Vespa mandarinia, der Asiatischen Riesenhornisse. Sie ist daumengroß und besitzt ein hochtoxisches Gift, das einen anaphylaktischen Schock und sogar den Tod herbeiführen kann. Ihre bevorzugte Beute sind Bienen, aber auch vor Menschen machen die Killerinsekten nicht Halt: 2013 kamen allein in China 42 Personen bei Angriffen der Riesenhornisse ums Leben. Bislang stellt sie in erster Linie für asiatische Länder eine Gefahr dar.
 

Di. 13.02.18 05:00 - 05.30 Uhr

Leschs Kosmos

Die Lüge vom gerechten Artenschutz

Der Panda muss leben - koste es, was es wolle. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Dient der Aufwand der Natur - oder dem Image?

Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Pandas, Bienen, Ziegen oder Salamander sind nicht vergleichbar. Welche Natur wollen, welche müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort.

Eine Welt ohne Bienen hätte schlimme Folgen. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen und anderen bestäubenden Insekten ab. Doch seit Jahren schreitet das Bienensterben voran, und die Zahl der Insekten nimmt ab. Zudem sind viele andere Tiere in ihrem Bestand bedroht. Schon immer sind Tierarten im Laufe der Evolution ausgestorben, das ist nichts Ungewöhnliches. Aber die Aussterberate hat sich seit dem Einfluss des Menschen um das 1000-Fache erhöht. Diesen Trend zu stoppen, ist nicht einfach.

Beispiel Galapagos. Die Inseln im Ostpazifik sind bekannt für ihre einzigartigen Tiere wie die Riesenschildkröten. Im 19. Jahrhundert haben Menschen Ziegen mit auf die Inseln genommen, die sich so schnell vermehrten, dass sie für die einheimischen Tiere zur Bedrohung wurden. Doch wie soll man 200 000 Ziegen wieder von den Inseln entfernen? Macht das überhaupt Sinn? Der Weg, für den sich Naturschützer entschieden, war krass, aber wirkungsvoll.

Naturschutz - und der Widerstand gegen entsprechende Maßnahmen - hat viele Gesichter. Oft geht es dabei um wirtschaftliche Interessen. Ein Beispiel sind die Ölsandfelder in Alberta. Sie machen Kanada zu einer der führenden Öl-Nationen. Um das Öl zu transportieren, sollte eine Pipeline durch den Lebensraum eines der seltensten Tiere der Welt führen: des Kermodebären. Dieser Bär hat ein weißes Fell, er ist aber kein Eisbär, sondern eine besondere Form eines Schwarzbären. Eine Story mit Happy End. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat den Bau der Pipeline durch den Bärenwald inzwischen abgelehnt. Zu vehement waren die Proteste von Naturschützern. Aber: wenn nicht hier - wo dann? Welche Lebensräume sind womöglich weniger wert? Eine neue Pipeline soll es nämlich dennoch geben.

In der neuen Folge von "Leschs Kosmos" geht Harald Lesch den Interessenkonflikten auf den Grund, die bei Fragen des Naturschutzes weltweit aufbrechen.
 

Mi. 14.02.18 17:15 - 17:40 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Frankensteins Tiere: Hybridbären und Killerbienen

In dieser Folge geht es um Hybridtiere, die ihre Existenz dem Menschen verdanken: wie etwa der Pizzly oder Grolar, einer Kreuzung zwischen Grizzly- und Eisbär. Der Pizzly ist ein Ergebnis der Klimaerwärmung. Mit der Erderwärmung und dem Schmelzen des Packeises wandern Eisbären in den Süden Kanadas und Braunbären in die entgegengesetzte Richtung weiter nach Norden. In den Wäldern Nordkanadas treffen sie sich, verbringen einen Teil des Jahres zusammen – und paaren sich. Manche Wissenschaftler sehen im Grolar den Retter der Eisbären, die ihren natürlichen Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage nach und nach verlieren. Durch die Kreuzung mit dem Grizzlybären könnte die Art überleben, indem sie dessen Speiseplan aus Früchten und Vögeln übernimmt. Der Mix aus körperlichen Eigenschaften und bestimmten Verhaltensweisen lässt hoffen, dass Pizzlys gut für das Überleben in der sich verändernden Arktis ausgestattet sind. Sie sind also eine wertvolle neue Mischform, die sich wahrscheinlich weiter ausbreiten wird.

Die Afrikanisierte Honigbiene, auch Killerbiene genannt, entstand in Brasilien durch die Kreuzung europäischer und afrikanischer Bienenvölker. In den 50er Jahren lag die Honigproduktion in Brasilien darnieder. Daher wurden Überlegungen angestellt, ob möglicherweise Bienen aus Afrika Abhilfe schaffen könnten. Das Landwirtschaftsministerium zog den brasilianischen Bienengenetiker Dr. Warwick Kerr zurate. In einem Experiment sollte Kerr mit Hilfe von Bienenköniginnen aus Afrika eine Bienenart züchten, die das passive Wesen europäischer Bienen mit der höheren Produktivität der afrikanischen Bienen kombiniert.

Die afrikanischen Gene und somit das aggressive Verhalten der afrikanischen Bienen waren leider dominant. Die Killerbiene hat sich inzwischen in Südamerika, Mexiko und weiten Teilen Nordamerikas ausgebreitet. Beim geringsten Anlass griffen sie immer wieder Menschen an – bisweilen mit tödlichen Folgen. Bis zu 90 Prozent des Bienenvolks ging zum Angriff über. Ihr Gift war zwar nicht stärker als das der europäischen Bienen, doch sie stachen zu Tausenden zu. David Attenborough beschäftigt sich mit der Faszination, die „Frankensteins Tiere“ bei uns wecken.
 

Mi. 14.02.18

+

 Do.15.02.18

21:15 - 22:15 Uhr

+

10:10 - 11:06 Uhr

Die unglaublichen Sinne der Tiere

Riechen

Die außergewöhnliche und überraschende Welt der tierischen Sinne geht weit über die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung hinaus. Der Biologe Patrick Aryee und die Physikerin Helen Czerski erforschen, wie Tiere die Welt wahrnehmen. Manche Tiere können aufgrund ihres Gehörs sehen. Andere wiederum riechen Nahrung tief verborgen im Untergrund. Es gibt aber auch Tiere, die die Welt in Zeitlupe wahrnehmen.

Elefanten können Gewitter mehrere Hundert Kilometer weit riechen. Bienen unterscheiden zwischen unterschiedlichen komplexen Pheromonen. Die Evolution hat bei manchen Tieren den Geruchssinn weit über die menschlichen Fähigkeiten verfeinert. Auf den Bahamas taucht Physikerin Helen Czerski zu Haien hinab. Bewaffnet ist sie mit einem flüssigen Hai-Abwehrmittel. Biologe Patrick Aryee erlebt hautnah, warum Stinktiere so schlecht riechen. Denn ihre Feinde machen einen Riesenbogen um die Stinktiere.
 

Do. 15.02.18

+

Fr. 16.02.18

11:45 - 12:30 Uhr

+

03:30 - 04:15 uhr

Wilde Überlebenskünstler

Wie erfinderisch Tiere sind

Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter.

So werden etwa die gefährlichsten Schlangengifte erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt, und der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Auch von Bienen kann man lernen: Die von ihnen gebauten Honigwaben enthalten Antibiotika.
 

Do. 15.02.18

+

Fr. 16.02.18

16:15 - 17:00 Uhr

+

07:45 - 08.30 uhr

Afrikas wilde Bienen

Die wahren Herrscher der Savanne

Schauplatz: Kenia. Ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine winzige Königin und ihr Heer im Widerstreit mit Feinden, die millionenfach größer sind als sie selbst. Es geht um Honigbienen.

Die Dokumentation zeigt den Überlebenskampf der afrikanischen Honigbienen, deren Gegner kaum übermächtiger sein könnten: einerseits Elefanten, andererseits die Turkana, ein kenianischer Nomadenstamm, der es auf das "Gold der Savanne", den Honig, abgesehen hat.

Afrikanische Bienen sind eine deutlich aggressivere Unterart unserer Honigbiene. Sie reagieren sensibel auf kleinste Störungen des Bienenstocks, Angreifer verfolgen sie manchmal über eine Strecke von einem Kilometer. Der größte Feind für die Tiere ist aber das Klima in Kenia.

Die Bienenkönigin ist ein evolutionäres Meisterstück. Jedes Jahr führt sie ihr Volk aus den extrem trockenen Savannen in die kühlen Wälder am Mount Kenia - ein Ziel, das auch die afrikanischen Elefanten ansteuern. Auch die Elefantenherden sind matriarchalisch geordnet, fliehen vor Dürre und Trockenheit: Das älteste Weibchen weist den Weg.

Doch das moderne Kenia mit Städten und Straßen erlaubt es den Elefanten nicht mehr, den unmittelbaren Weg zu nehmen, jenen Weg, den sie schon seit Generationen kennen. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Wege von Elefanten und Bienen auf der Flucht in die rettenden Wälder kreuzen und wie die Turkana den Bienen den Honig mit Einsatz von Feuer abjagen.

Doch der Mensch ist nicht nur eine Bedrohung für die Bienen: In einer beispiellosen Symbiose von Tier und Mensch nutzen kenianische Bauern die aggressiven Eigenschaften der Bienen, um ihre Felder gegen plündernde Elefantenherden zu schützen. Spektakuläre Aufnahmen der flugakrobatischen Einlagen des Erzfeindes der Bienen, des Bienenfressers, wechseln mit Einblicken in das soziale Gefüge des Bienenvolks in ihrem Stock.

Schon der Kampf der Königinnen um die Regentschaft macht klar: Wer hier siegt, regiert mit einem Ziel: zu überleben, zu brüten und die Existenz des Volkes zu sichern. Um das zu erreichen, benötigt die Königin jede Menge Honig. Zum Schutz des lebenswichtigen Nahrungsmittels befehligt sie eine königliche Armee aus furchtlosen Wächtern und selbstlosen Arbeiterbienen, die bei Bedrohung eine Aggressivität an den Tag legen, die von europäischen Bienenarten unbekannt ist. Die Dokumentation zeigt auf eindrucksvolle Weise: Die afrikanischen Bienen sind die wahren Herrscher der Savanne.
 

Fr. 16.02.18 11:15 - 12:15 Uhr

Planet Wissen

Schwarmverhalten - die Intelligenz der Vielen

"Wenn sich tausende von Fischen durch das Meer bewegen, wie ein einziger gigantischer Organismus, der sich verformt, windet, teilt und wieder vereint, dann bin ich fasziniert. Die einzelnen Tiere erscheinen wie von Geisterhand gelenkt, aber es gibt keinen, der Befehle gibt." Das sagt Iain Couzin, Leiter des Zentrums für Schwarmforschung an der Universität Konstanz.
Was Iain Couzin besonders fasziniert: Schwärme, etwa eine Ameisenkolonie, verhalten sich schlau, ohne dass die einzelne Ameise besonders intelligent ist. "Der Schwarm ist die Intelligenz der Vielen", nennt es Couzin. Er untersucht etwa, wie die Ameisen den kürzesten Weg zwischen Futterstelle und ihrem Nest finden.
Und wie sieht es mit uns Menschen aus? Können auch Menschen Schwärme bilden?
 

13:00 - 14:00 Uhr
15:00 - 16:00 Uhr
Sa. 17.02.18 07:00 - 08:00 Uhr
Sa. 17.02.18 18:05 - 19:05 Uhr

Die unglaublichen Sinne der Tiere

Riechen

Die außergewöhnliche und überraschende Welt der tierischen Sinne geht weit über die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung hinaus. Der Biologe Patrick Aryee und die Physikerin Helen Czerski erforschen, wie Tiere die Welt wahrnehmen. Manche Tiere können aufgrund ihres Gehörs sehen. Andere wiederum riechen Nahrung tief verborgen im Untergrund. Es gibt aber auch Tiere, die die Welt in Zeitlupe wahrnehmen.

Elefanten können Gewitter mehrere Hundert Kilometer weit riechen. Bienen unterscheiden zwischen unterschiedlichen komplexen Pheromonen. Die Evolution hat bei manchen Tieren den Geruchssinn weit über die menschlichen Fähigkeiten verfeinert. Auf den Bahamas taucht Physikerin Helen Czerski zu Haien hinab. Bewaffnet ist sie mit einem flüssigen Hai-Abwehrmittel. Biologe Patrick Aryee erlebt hautnah, warum Stinktiere so schlecht riechen. Denn ihre Feinde machen einen Riesenbogen um die Stinktiere.
 

Mo. 19.02.18 08:45 - 09:45 Uhr

Planet Wissen

Schwarmverhalten - die Intelligenz der Vielen

"Wenn sich tausende von Fischen durch das Meer bewegen, wie ein einziger gigantischer Organismus, der sich verformt, windet, teilt und wieder vereint, dann bin ich fasziniert. Die einzelnen Tiere erscheinen wie von Geisterhand gelenkt, aber es gibt keinen, der Befehle gibt." Das sagt Iain Couzin, Leiter des Zentrums für Schwarmforschung an der Universität Konstanz.
Was Iain Couzin besonders fasziniert: Schwärme, etwa eine Ameisenkolonie, verhalten sich schlau, ohne dass die einzelne Ameise besonders intelligent ist. "Der Schwarm ist die Intelligenz der Vielen", nennt es Couzin. Er untersucht etwa, wie die Ameisen den kürzesten Weg zwischen Futterstelle und ihrem Nest finden.
Und wie sieht es mit uns Menschen aus? Können auch Menschen Schwärme bilden?
 

11:00 - 12:00 Uhr
14:15 - 15:15 Uhr
Mi. 21.02.18 15:15 - 16:00 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten - Frühlingserwachen

Dokumentation

Der Winter nimmt endgültig Abschied. Mit jedem Tag gewinnt die Sonne an Kraft und weckt neue Lebensgeister bei Menschen und Tieren. An der Nordseeküste kann der Krabbenfischer Claas Bruhns endlich wieder in See stechen, und er hofft auf ein ertragreiches Jahr. Im polnischen Masuren erwarten Anna und Wladek Andrejew in dem Dorf Zywkowo die Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren im Süden. Auf dem Dach ihres Hauses haben die beiden alles für ein Storchennest vorbereitet und hoffen, dass einer der Rückkehrer sich dort niederlassen wird. Währenddessen kann man auf der Schwäbischen Alb mit Norbert Poeplau den ersten Flug der Bienen erleben. Der Imker muss in jedem Frühling den richtigen Zeitpunkt abpassen, um seine Bienen rechtzeitig zur Haselnussblüte ausschwärmen zu lassen. Salzmeister Luc Vernhes beginnt im Süden Frankreichs, in der Camargue, das Arbeitsjahr. Er öffnet die Wasserschleusen zu seinen Salinen und das Meerwasser, aus dem das Salz gewonnen wird, strömt hinein. Baumkletterer Toni Reinhardt erklimmt die Baumwipfel des Thüringer Waldes und nimmt Astproben der Bäume. Um sie im Labor auf Larven zu untersuchen, die den Wäldern im Frühjahr gefährlich werden können. Mit außergewöhnlichen Menschen gehen wir auf Entdeckungsreise zu den Wunderwelten der Natur. Die atemberaubenden Landschaften Europas lassen uns den Wandel der Jahreszeiten in dieser Dokumentationsreihe hautnah erleben. "Frühlingserwachen" ist der Start in ein neues Jahr.
 

Do. 22.02.18 03:30 - 03:50 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Rechenkünstler: Pferde, Ameisen und Bambus

Können Tiere zählen? Diese Frage beschäftigt die Forscher schon seit langem. Anfang des 20. Jahrhunderts machte ein Pferd namens „Kluger Hans“ in ganz Europa Schlagzeilen und versetzte die Welt der Wissenschaft in helle Aufregung. Der Kluge Hans, so schien es, beherrschte die Kunst des Kopfrechnens. Natürlich wurden Hans’ arithmetische Fähigkeiten von den Wissenschaftlern hinterfragt und unter die Lupe genommen. Und so stellte sich heraus, dass Hans tatsächlich klug war, aber nicht in Mathematik, sondern im Erlernen der menschlichen Körpersprache und Mimik. Er reagierte auf das kleinste Zeichen mit einem Scharren der Hufe oder Kopfschütteln – und wurde dafür belohnt. Wirklich rechnen konnte Hans jedoch nicht.

Die Ameisen hingegen schon. 2007 untersuchten Wissenschaftler, wie es tunesischen Wüstenameisen nach der Futtersuche gelingt, durch öde Landschaften wieder nach Hause zu finden. Bekanntlich nutzen sie die Sonne, um sich in die richtige Richtung zu bewegen. Doch wie können sie Distanzen einschätzen? Um feststellen zu können, ob Ameisen die Anzahl ihrer Schritte zählen, wurde ihre Schrittlänge in speziellen Experimenten manipuliert, indem ihre Beinchen mit winzigen Stelzen verlängert wurden. Ameisen sind den Ergebnissen zufolge in der Lage, die Anzahl ihrer Schritte zu registrieren – möglicherweise nicht wie wir es tun. Doch offensichtlich verfügen sie über eine Art Zählwerk.

Noch überraschender mutet die Fähigkeit einer Bambusart an, des Phyllostachys bambusoides, die vergehende Zeit zu bemessen. Wie gelingt es dieser Pflanze, ihre Blühintervalle auf rund 110 Jahre zu berechnen? Echtes Zählen kommt in der Natur sehr selten vor. Doch einige Tiere und Pflanzen sind aus eigener Kraft zu erstaunlichen arithmetischen Wundern in der Lage.
 

Do. 22.02.18 23:45 - 00:15 Uhr

Leschs Kosmos

Die Lüge vom gerechten Artenschutz

Der Panda muss leben - koste es, was es wolle. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Dient der Aufwand der Natur - oder dem Image?

Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Pandas, Bienen, Ziegen oder Salamander sind nicht vergleichbar. Welche Natur wollen, welche müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort.

Eine Welt ohne Bienen hätte schlimme Folgen. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen und anderen bestäubenden Insekten ab. Doch seit Jahren schreitet das Bienensterben voran, und die Zahl der Insekten nimmt ab. Zudem sind viele andere Tiere in ihrem Bestand bedroht. Schon immer sind Tierarten im Laufe der Evolution ausgestorben, das ist nichts Ungewöhnliches. Aber die Aussterberate hat sich seit dem Einfluss des Menschen um das 1000-Fache erhöht. Diesen Trend zu stoppen, ist nicht einfach.

Beispiel Galapagos. Die Inseln im Ostpazifik sind bekannt für ihre einzigartigen Tiere wie die Riesenschildkröten. Im 19. Jahrhundert haben Menschen Ziegen mit auf die Inseln genommen, die sich so schnell vermehrten, dass sie für die einheimischen Tiere zur Bedrohung wurden. Doch wie soll man 200 000 Ziegen wieder von den Inseln entfernen? Macht das überhaupt Sinn? Der Weg, für den sich Naturschützer entschieden, war krass, aber wirkungsvoll.

Naturschutz - und der Widerstand gegen entsprechende Maßnahmen - hat viele Gesichter. Oft geht es dabei um wirtschaftliche Interessen. Ein Beispiel sind die Ölsandfelder in Alberta. Sie machen Kanada zu einer der führenden Öl-Nationen. Um das Öl zu transportieren, sollte eine Pipeline durch den Lebensraum eines der seltensten Tiere der Welt führen: des Kermodebären. Dieser Bär hat ein weißes Fell, er ist aber kein Eisbär, sondern eine besondere Form eines Schwarzbären. Eine Story mit Happy End. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat den Bau der Pipeline durch den Bärenwald inzwischen abgelehnt. Zu vehement waren die Proteste von Naturschützern. Aber: wenn nicht hier - wo dann? Welche Lebensräume sind womöglich weniger wert? Eine neue Pipeline soll es nämlich dennoch geben.

In der neuen Folge von "Leschs Kosmos" geht Harald Lesch den Interessenkonflikten auf den Grund, die bei Fragen des Naturschutzes weltweit aufbrechen.
 

Sa. 24.02.17 22:40 - 23:25 Uhr

Unglaubliche Insekten

Tierdokumentation

In der Welt der Insekten wimmelt es nur so von unglaublichen Freaks. Bombardierkäfer etwa spritzen eine kochend heiße Flüssigkeit aus ihrem Anus. Derweil verwandeln Raubwanzen ihre Opfer in Suppe, und Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in ihre Opfer, aus denen die Nachkommen sich dann nur noch herausfressen müssen. Rekordverdächtig sind zudem die Atlasspinner mit einer Flügelspannbreite von über 20 Zentimetern sowie die Herkuleskäfer, die das 850-fache ihres eigenen Gewichtes tragen können. Hinzu kommen die bis zu 30 Zentimeter langen Brasilianischen Riesenläufer. Sie fangen sogar Fledermäuse.
 

Di. 27.02.18 21:05 - 22:05 Uhr

Geheimnisvoller Planet

Invasion aus dem Tierreich

1955 holte ein Forscher die afrikanische Honigbiene zur Kreuzung mit europäischen Bienen nach Brasilien, wo ein Jahr später 26 Schwärme durch eine Unachtsamkeit entkamen. Sie verbreiteten sich rasant bis nach Nordamerika. Diese Afrikanisierten amerikanischne Honigbienen sind äußerst angriffslustig und werden daher auch als "Killerbienen" bezeichnet.
 

22:05 - 23:05 Uhr
Mi. 28.02.18

+

Do. 01.03.17

22:15 - 23:17 Uhr

+

01:40 - 02:29 Uhr

Im Reich der Pflanzen

Gelüftete Geheimnisse

Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die der Mensch nicht anhand seiner Sinneswahrnehmungen entschlüsseln kann.
Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen zeigt die Dokumentation die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough erklärt auch, wie diese Prozesse visuell darstellbar sind.
 

 

 

März 2018

 

Do. 01.03.17 01:40 - 02:29 Uhr

Im Reich der Pflanzen

Gelüftete Geheimnisse

Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die der Mensch nicht anhand seiner Sinneswahrnehmungen entschlüsseln kann.
Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen zeigt die Dokumentation die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough erklärt auch, wie diese Prozesse visuell darstellbar sind.
 

Mo. 05.03.18 04:10 - 05:00 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Rechenkünstler: Pferde, Ameisen und Bambus

Können Tiere zählen? Diese Frage beschäftigt die Forscher schon seit langem. Anfang des 20. Jahrhunderts machte ein Pferd namens „Kluger Hans“ in ganz Europa Schlagzeilen und versetzte die Welt der Wissenschaft in helle Aufregung. Der Kluge Hans, so schien es, beherrschte die Kunst des Kopfrechnens. Natürlich wurden Hans’ arithmetische Fähigkeiten von den Wissenschaftlern hinterfragt und unter die Lupe genommen. Und so stellte sich heraus, dass Hans tatsächlich klug war, aber nicht in Mathematik, sondern im Erlernen der menschlichen Körpersprache und Mimik. Er reagierte auf das kleinste Zeichen mit einem Scharren der Hufe oder Kopfschütteln – und wurde dafür belohnt. Wirklich rechnen konnte Hans jedoch nicht.

Die Ameisen hingegen schon. 2007 untersuchten Wissenschaftler, wie es tunesischen Wüstenameisen nach der Futtersuche gelingt, durch öde Landschaften wieder nach Hause zu finden. Bekanntlich nutzen sie die Sonne, um sich in die richtige Richtung zu bewegen. Doch wie können sie Distanzen einschätzen? Um feststellen zu können, ob Ameisen die Anzahl ihrer Schritte zählen, wurde ihre Schrittlänge in speziellen Experimenten manipuliert, indem ihre Beinchen mit winzigen Stelzen verlängert wurden. Ameisen sind den Ergebnissen zufolge in der Lage, die Anzahl ihrer Schritte zu registrieren – möglicherweise nicht wie wir es tun. Doch offensichtlich verfügen sie über eine Art Zählwerk.

Noch überraschender mutet die Fähigkeit einer Bambusart an, des Phyllostachys bambusoides, die vergehende Zeit zu bemessen. Wie gelingt es dieser Pflanze, ihre Blühintervalle auf rund 110 Jahre zu berechnen? Echtes Zählen kommt in der Natur sehr selten vor. Doch einige Tiere und Pflanzen sind aus eigener Kraft zu erstaunlichen arithmetischen Wundern in der Lage.
 

Di. 06.03.18

+

Fr. 09.03.18

11:55 - 12:15 Uhr

+

03:20 - 03:45 Uhr

Kurioses aus der Tierwelt

Frankensteins Tiere: Hybridbären und Killerbienen

In dieser Folge geht es um Hybridtiere, die ihre Existenz dem Menschen verdanken: wie etwa der Pizzly oder Grolar, einer Kreuzung zwischen Grizzly- und Eisbär. Der Pizzly ist ein Ergebnis der Klimaerwärmung. Mit der Erderwärmung und dem Schmelzen des Packeises wandern Eisbären in den Süden Kanadas und Braunbären in die entgegengesetzte Richtung weiter nach Norden. In den Wäldern Nordkanadas treffen sie sich, verbringen einen Teil des Jahres zusammen – und paaren sich. Manche Wissenschaftler sehen im Grolar den Retter der Eisbären, die ihren natürlichen Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage nach und nach verlieren. Durch die Kreuzung mit dem Grizzlybären könnte die Art überleben, indem sie dessen Speiseplan aus Früchten und Vögeln übernimmt. Der Mix aus körperlichen Eigenschaften und bestimmten Verhaltensweisen lässt hoffen, dass Pizzlys gut für das Überleben in der sich verändernden Arktis ausgestattet sind. Sie sind also eine wertvolle neue Mischform, die sich wahrscheinlich weiter ausbreiten wird.

Die Afrikanisierte Honigbiene, auch Killerbiene genannt, entstand in Brasilien durch die Kreuzung europäischer und afrikanischer Bienenvölker. In den 50er Jahren lag die Honigproduktion in Brasilien darnieder. Daher wurden Überlegungen angestellt, ob möglicherweise Bienen aus Afrika Abhilfe schaffen könnten. Das Landwirtschaftsministerium zog den brasilianischen Bienengenetiker Dr. Warwick Kerr zurate. In einem Experiment sollte Kerr mit Hilfe von Bienenköniginnen aus Afrika eine Bienenart züchten, die das passive Wesen europäischer Bienen mit der höheren Produktivität der afrikanischen Bienen kombiniert.

Die afrikanischen Gene und somit das aggressive Verhalten der afrikanischen Bienen waren leider dominant. Die Killerbiene hat sich inzwischen in Südamerika, Mexiko und weiten Teilen Nordamerikas ausgebreitet. Beim geringsten Anlass griffen sie immer wieder Menschen an – bisweilen mit tödlichen Folgen. Bis zu 90 Prozent des Bienenvolks ging zum Angriff über. Ihr Gift war zwar nicht stärker als das der europäischen Bienen, doch sie stachen zu Tausenden zu. David Attenborough beschäftigt sich mit der Faszination, die „Frankensteins Tiere“ bei uns wecken.
 

Mo. 12.03.18 18:35 - 19:20 Uhr

Winzige Wunder: Insekten

Die Wiese des Schreckens

u.a.: Hornissen sind fliegende Killer ...
 
Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilm-Genre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz gewöhnliche Wiese – in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt.

Dank hochwertiger Makroobjektive und extrem feiner Kamerasteuerung, Ultrazeitlupenaufnahmen und Zeitraffern gelingen technisch brillante, hochaufgelöste Aufnahmen in 4K aus einer absoluten Wunderwelt des Gruselns und Staunens: Da gibt es den seltsamen Warzenbeißer, der auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Heuschrecke erscheint und doch in Sekundenschnelle zum gefräßigen Raubtier mutiert. Da lähmen andere Räuber ihr Opfer mit Gift, um es dann als „lebende Tote“ zu vergraben – diese „Zombies“ sollen Nahrung für den Nachwuchs sein.

Da gerät sogar der Todestanz einer Ameise in der Fallgrube eines Giftmörders dank extrem langsamer Zeitlupen zu einem ästhetischen Ballett des Todes. Und wie in jedem Horrorfilm gibt es bevorzugte Opfer, wehrlos und naiv, die bei regelrechten Massakern zu Dutzenden bei lebendigem Leibe ausgesaugt und sogar von vermeintlich vegetarisch lebenden Schafen und Ziegen aufgefressen werden.

So entpuppt sich die Wiese vor unserer Haustür als Ort voller Gattenmörder, fliegender Killerkommandos, Luftpiraten und weiterer Überraschungen: Denn die Reise des roten Glückskäfers steckt voller erstaunlicher Wendungen – romantische Liebeleien inklusive. Doch auch unser Held erfährt zum Schluss eine bestürzende Verwandlung: ein mörderisch-augenzwinkerndes Gruselvergnügen!
 

Di. 13.03.18 09:50 - 10:00 Uhr

Die wunderbare Organisation der Bienen

Dokumentation

Bienen machen nicht nur Honig, sondern bestäuben auch den Großteil unserer Obst- und Gemüsepflanzen. Und je mehr sich die Forscher mit den vom Aussterben bedrohten Tieren beschäftigen, desto klarer wird, wie wunderbar sie sich organisieren und wie erstaunlich ihre Formen der Kommunikation sind. Bienen machen nicht nur Honig, sondern bestäuben auch den Großteil unserer Obst- und Gemüsepflanzen. Und je mehr sich die Forscher mit den vom Aussterben bedrohten Tieren beschäftigen, desto klarer wird, wie wunderbar sie sich organisieren und wie erstaunlich ihre Formen der Kommunikation sind.
 

       
       

 

 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

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